Ich und So

5 wichtige Lektionen nach 1,5 Jahren bloggen

29. Juni 2016

Lektionen_BlogGuten Morgen meine Lieben,

heute vor 1,5 Jahren fing ich an zu Bloggen. Das ist einfach der Wahnsinn, wie schnell die Zeit vergeht. Es kommt mir wirklich so vor, als ob es schon 5 Jahre sind. Die Begeisterung hat keineswegs nachgelassen. Ein Loblied auf diese Leidenschaft habe ich ja schon oft gesungen und deshalb erspare ich das euch heute mal.

Es gibt aber wichtige Lektionen, die ich in dieser Zeit gelernt habe und die will ich euch heute nennen, denn vielleicht hilft es dem einen oder anderen, denn es gibt viele neue Blogs in meiner Bloggerblase.

  1. Steh zu dem was Du willst
    Ich fing an mit einer Idee. Ich habe meinen Schreibstil, meinen roten Faden und mein Blog ist für mich stimmig. Ich probiere einiges aus aber stehe dazu, wenn es nicht funktioniert. Z.B. Meine Reihe Schubladengeschichten oder Einen Tag in meinem Kopf funktionieren leider nicht so gut-dann probiere ich es noch eine Weile oder höre eben auf. Aber ich fühle mich nicht schlecht damit- Ideen sind da um sie auszuprobieren. Seid mutig aber bleibt ihr selbst und findet euch.
  2. (Mit)Teilen und Beteiligen Wenn mich ein Thema interessiert und ich durch einen anderen Beitrag inspiriert wurde, dann verlinke ich natürlich zu diesem Beitrag, denn das Urheberrecht ist für mich ein wichtiges Thema. Nichts trifft einen Schreiberling mehr, als wenn jemand einfach seine Texte „kopiert“ oder in leicht abgewandelter Form „neu“ aufschreibt. Verlinke ich aber zum Urheber und teile meine Gedanken mit, wie bei einer Blogparade, dann zeige ich Interesse und Respekt vor der Arbeit des Betreffenden.Die Beteiligung in der Bloggerblase ist auch eine ganz essentielle Sache für mich.

    Ich blogge natürlich für mich und meine LeserInnen aber viele meiner Leserinnen sind auch Bloggerkollegen(Innen). Die Kommunikation und das Lesen von Beiträgen der Anderen ist auch nötig. Man lernt sich kennen. Man merkt, wo es passt und wo nicht und man entwickelt gemeinsame wunderbare Ideen, wie die 20 Tatsachen über mit Jessie von Feiersun. Betreibt Social Media und macht euch sichtbar.
  3. Größe wird nicht durch Reichweite bestimmtJeder der anfängt zu Bloggen schaut wie die Entwicklung voran geht. Man begleitet auch die anderen Blogs und da gibt es die Großen und Kleinen, die Neuen und Alten. All diese Begriffe werden sehr häufig von uns verwendet. Es gibt Blogs, die fühlen sich groß aufgrund ihrer Reichweite-also ihrem Bekanntheitsgrades. Es gibt Blogs, die sich Fans etc. kaufen um eben größere Aufträge von Firmen zu bekommen. Es steckt inzwischen eine Maschinerie dahinter, die ich in meiner Bloggerblase gar nicht spüren will. Ich habe in dieser Zeit gelernt, dass es nicht nur auf die Followerzahl oder Reichweite ankommt.Mein Blog ist wirklich relativ „klein“ was die Zahlen angeht aber für mich fühle ich mich groß, weil ich unglaubliches Feedback bekomme auf meine Texte. Ich fühle mich groß-weil meine Arbeit meine Leidenschaft ist und ich so sehr an mir gewachsen bin. Ein Blog ist für mich kein reiner Verkaufskanal sondern wie eine Daily Soap-da schwanken die Zuschauerzahlen auch mal. Fangt nicht an zu bloggen, um Groß zu werden- oder um nur viel Kohle zu verdienen.

    Ich will damit sagen, dass mir 30000 Facebookfans nichts bringen, wenn ich keinen Draht zu diesen Menschen habe oder Sie nicht „echt“ sind. Ihr wollt Erfolg, dann verdient ihn euch ehrlich und mit euren Texten oder Ideen und vor allem definiert euch vorher was ihr wollt und was Erfolg bedeutet!

  4. Wird Dir alles zuviel-mach kurz PauseIhr kennt mich, ich bin direkt, oft Holter die Polter und habe eine Begabung dafür, Dinge auszusprechen, die sich viele nicht trauen oder eben nicht wollen. So bin ich aber und das macht eben Glucke und So auch aus. Ich habe lernen müssen, mit dem Echo zurechtzukommen, denn so sehr man hofft, dass alle geil finden was man zu sagen hat, gibt’s eben doch auch gerechtfertigt, Menschen die anderer Meinung sind. Das geschriebene Wort ist voll von Emotionen, die im gesprochenen Dialog ganz anders rüber kommen könnten.

    Nun ja, das eine Wort führt zum nächsten und man befindet sich inmitten eines Dorfplatzes, auf dem man als Sau durchs Dorf getrieben wird. Ich bin sehr sehr sensibel und nehme vieles persönlich.Als ich dann heulend vorm Laptop saß habe ich gemerkt-Stop ich muss Pause machen. Ich muss still sein, nicht immer reagieren und auch mal einfach weggehen. Diese Lektion lerne ich immer wieder aufs Neue.
    Ist ne Typsache aber : Ihr trefft einen Bienenstock-dann zieht euch nen Schutzanzug an und lutscht nen Lolli. Sprich: Manchmal ist Schweigen Gold aber eben nur Manchmal.

     

  5. Blogge weil Du willst und nicht weil Du musst Klingt bekloppt? Wieso man bloggen müsste? Glaubt mir, es geht recht schnell, dass man in einen Strudel geraten könnte, der dazu verleitet, Bloggen zu müssen, weil man ja letzte Woche auch 4 Mal gebloggt hat und sonst gehen die Leser und dann war alles umsonst…usw. und so fort. Aber hey. Ich sagte ja schon mal. Mein Blog meine Baustelle. Ja meine Leser sind mir extrem wichtig aber es ist mein Blog und wenn mein Prinz krank ist oder ich eben keine Ideen oder Lust habe, dann schüttele ich mir ja nicht krankhaft was aus dem Ärmel.Ich schreib ja auch nicht in mein Tagebuch: Heute habe ich nix zu erzählen aber wenigstens das, wollte ich dir erzählen.Druck macht ihr euch selbst und niemand anderes. Ihr vermutet und denkt und seht Statistiken aber das ist es nicht wert. Ihr verliert sonst den Spaß und die Leidenschaft. Ich hatte das Gefühl des Müssens bei der Montagspost. Ich liebe meine Reihe aber wöchentlich war einfach nicht mehr machbar. Nun versuche ich es 14tägig. Ist das auch zuviel dann verändere ich es wieder. Natürlich nutze ich es aus, wenn ich einen Flow habe. Dann schreibe ich auch mal 3 Artikel hintereinander oder innerhalb von 5 Minuten, weil etwas auf der Seele brennt aber immer weil ich es liebe und will. Eure Leser gehen nicht weg. Das Offline-Leben geht immer vor. Weniger müssen müssen.

Ich denke nicht, dass ich vielen, viel Neues erzählt habe aber das sind Themen, die mich begleitet haben in der Zeit. Lektionen, die ich lernen konnte und immer noch lerne. Man wächst an seinen Leidenschaften. Auf jeden Fall seid ihr mich nicht los-ich mache noch weiter.

Das eigene Buch ist das nächste große Ziel-Mal schauen wann, wie und wo es soweit ist.

Ich hoffe ihr begleitet mich weiter auf meinem Weg und wenn ich einen Wunsch äussern dürfte: Mehr Feedback und mehr Kommentare wären grandios. Nicht nur weil es sich toll anfühlt, sondern auch um zu wissen, was euch am Meisten gefällt und was gar nicht, denn ihr seid ja Teil von Glucke und So. Hab ich eigentlich Lektionen vergessen?

Ich Drops, ich habe ja noch was für euch.

Eine dicke fette Umarmung für euch alle.Lektionen Umarmung

Eure Glucke

 

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17 Comments

  • Reply Vom Tellerwäscher zum Blogger-the german Dream ~ Glucke und So 18. November 2017 at 21:51

    […] Ich helfe jedem und höre zu und beantworte Fragen,und das völlig kostenfrei. Ich kenne sehr wenige, die das anders handhaben und inzwischen als beratende Blogger unterwegs sind aber auch ich bin keine Sparbüchse, die man kaputt schlagen kann um alles zu bekommen. […]

  • Reply Allround-Mom 30. Juni 2017 at 6:21

    Liebe Dani,
    du triffst es sehr gut.
    Besonders dass man sich nicht unter Druck setzen sollte. Weder wegen der Follower Zahlen noch wegen der Beitragshäufigkeit. Ich musste auch erst lernen, dass man da entspannt mit umgeht
    Viele liebe Grüße,
    Nicole

  • Reply Mamahoch2-Einblicke in den ganz normalen Alltag ~ Glucke und So 15. Mai 2017 at 7:50

    […] Lieben, ich danke euch sehr für diese realistischen Einblicke in das Business Bloggen und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Ich bewundere eure Willensstärke und auch eure […]

  • Reply Sonnenuntergänge Juli - Habutschu! 24. April 2017 at 13:16

    […] lieber weniger also mehr Handlungsoptionen anbieten sollte. Achja, und Dani hat in 1,5 Jahren 5 wichtige Dinge über das Bloggen […]

  • Reply Petra 30. Juni 2016 at 17:02

    Das ist sehr interessant was du geschrieben hast und auch aufschlußreich. Wünsch dir weiterhin viel Freude beim bloggen.

    • Reply Dani 2. Juli 2016 at 22:36

      Vielen Dank liebe Petra…

  • Reply JesSi Ca 30. Juni 2016 at 1:30

    Mach weiter so! ich glaube wer mit Herz bloggt und nicht allein der Koops wegen, der wird überleben – dann wen aus der Flauschewelt ein Haifischbecken wird….

    Du machst das gut so, denn Du machst es für Dicht!!!
    Und das mit der Größe und dem lernen, das hat bei mir viel länger gedauert – dafür stehe ich nun so sehr dazu!

    Drück Dich
    JesSi Ca

  • Reply Ella 29. Juni 2016 at 21:55

    Liebe Dani,

    so wahr was du schreibst. Ich denke immer mehr so wie du: Habe jetzt auch das Wochenende in Bildern reduziert, ich mache es einfach nur noch wenn ich Lust habe. Zwar sinken meine Klick-Zahlen, wenn ich nicht mit mache, aber aber ich setze mich nicht unnötig unter Druck und habe mehr Zeit für kreative Projekte 🙂 Liebe Grüße, Ella

  • Reply Leela Faust 29. Juni 2016 at 11:53

    Danke für deinen Artikel. authentisch geschrieben, das gefällt mir wirklich sehr an dir. Zur Zeit ganz hilfreich für mich. Ich habe gerade wenig Power und fühle mich noch mehr bestärkt, es so zu machen, wie es für mich passt.
    Liebe Grüße

    • Reply Dani 29. Juni 2016 at 13:14

      Vielen Dank und ich wünsche dir die power zurück

  • Reply Nicole G 29. Juni 2016 at 11:30

    Ganz toll geschrieben und wertvolle Tipps. Habe schon so oft überlegt auch zu bloggen, aber was könnte ich anderes schreiben als das, was Ihr schon so toll bloggt. Ok, ich habe eine Gehbehinderung und zusätzlich eine Angsterkrankung und manchmal ist Muttersein dadurch anders, aber wäre es wirklich so interessant für andere? Ich weiß es nicht :-).

    • Reply Dani 29. Juni 2016 at 11:33

      Probier es aus, du gehst ja kein Risiko ein, möchtest du mal einen Gastbeitrag bei mir schreiben?

      • Reply Nicole G 29. Juni 2016 at 13:56

        Ja klar würde ich gerne. Vielleicht können wir mal per E-Mail schreiben um was es in dem Beitrag genau gehen soll.

        • Reply Dani 29. Juni 2016 at 14:10

          Ja schreib mir mal was dir Spaß machen würde

          • Nicole G 29. Juni 2016 at 14:17

            Ich glaube ich bin blind heute, wo finde ich denn Deine E-Mail-Adresse?

          • Dani 29. Juni 2016 at 14:28

            Herz(ät)Gluckeundso.de

          • Nicole G 29. Juni 2016 at 14:40

            Hast Post ;-).

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