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Depression

Ich und So

Nimm mich so wie ich bin. Wer auch immer ich bin

13. September 2020

nimm mich wie ich binDieser Satz hat eine so tiefe Bedeutung wenn man an einer oder mehreren psychischen Erkrankungen leidet.
Augenscheinlich mögen Dich die Menschen „nur“ wenn Du in einer Hochphase bist. Manchmal kann man das gut timen aber in Partnerschaften und mit Kindern geht das nicht.

In einer Hochphase, ist es wie in einem romantischen bunten Film.

Die Vögel zwitschern immer. Der Himmel ist blau. Selbst wenn es in Strömen regnet, fühlt sich jeder Regentropfen wie ein Feder an, die dich sanft kitzelt.
Das Leben ist durch und durch wundervoll. Ich strotze vor positiven Gedanken und bin die beste Ansprechpartnerin für jeden Menschen und jede Situation.
In einer Hochphase freut sich jeder mich zu treffen. Die Kassiererin mit der ich scherze. Der Postbote, dem ich freudestrahlend die Tür öffne und 10 Pakete für die ganze Nachbarschaft annehme.

Meine Energie färbt alles und jeden um mich herum in eine bunte flauschige Seifenblase.

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Ich und So

Wenn der Sinn des Lebens verloren geht…

15. April 2019

Wenn der Sinn des Lebens verloren gehtIch habe nie einen Hehl um meine psychische Verfassung gemacht. War Sie doch neben dem Abenteuer Mutter werden einer der Hauptgründe mit diesem Blog anzufangen. Mein Innerstes nach Aussen tragen. Meinen Gedanken einen Platz ausserhalb meines Ichs geben. Das war immer (m)ein Halt und eine Form der Therapie, die mir gut tut.

Aber dann kam das Schweigen.

Das Jahr 2018 war gelinde gesagt, eher zum Vergessen. Ihr wisst, wie sehr mich die Schwangerschaft und die Geburt des Babyprinzen verändert und auch traumatisiert hat. Auch wenn ich mir Hilfe suchte, ich kam in diesem Jahr 2018 an einen Punkt, da ging mir der Sinn meines Lebens verloren.

Ich war an einem Punkt angekommen, da wollte ich nicht mehr Sein. Wichtig war nur noch, das Wie und Wann. Die Frage ob mein Leben noch einen Sinn hat, stellte sich mir nicht mehr.

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Buchrezension

Nur die Liebe fehlt-Die postpartale Depression-Buchrezension

15. April 2017

postpartale-depressionHallo meine Lieben,

Wochenende und Ostersamstag und Zeit um zu lesen und viele Dinge zu machen, die man sonst vielleicht nicht machen könnte. In 8 Tagen ist Welttag des Buches und deshalb findet ihr bis dahin, einige Buchrezensionen auf dem Blog. Wieso? Weil ich Lesen unglaublich bildend, erheiternd und wichtig finde.

Heute stelle ich euch ein sehr ernstes Buch vor. Ich lese ja viele Sachbücher und auch Ratgeber neben den sonst gelesenen Romanen. Ich komme eigentlich nicht mehr oft zum Lesen aber wenn, dann versuche ich es in einem Rutsch und mache mir viele Notizen um das Gelesene auch nutzen zu können.

Wir ihr alle wisst, befasse ich mich schon lange mit dem Thema Depressionen. Nicht nur weil ich selbst betroffen bin, sondern auch um aufmerksam zu machen, damit Erkrankungen wie diese nicht immer unter den Teppich gekehrt werden.

Für Mütter und auch Väter ist die Wochenbettdepression ein sehr ernstzunehmendes Thema, das gerne abgetan wird. Petra Wiegers hat sich diesem Thema angenommen und ihr Buch:

„Nur die Liebe fehlt-Von Depression nach der Geburt und Müttern, die ihr Glück erst finden mussten“

möchte ich euch heute gerne näher vorstellen. Den Patmos Verlag mag ich unglaublich gerne und ich habe euch bereits den Strassensammler vor einer Weile vorgestellt.

Petra Wiegers ist Journalistin und auch Filmemacherin und hat sich diesem Thema schon mehrfach angenommen. Sie hat sogar einen Dokumentarfilm dazu gedreht, der in der ARD lief. Viele Infos dazu könnt ihr auf ihrer Website finden.

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20 Tatsachen über

20 Tatsachen über die Rabenmutti

16. Februar 2017

20 Tatsachen über die Rabenmutti

 

Schon wieder 4 Wochen rum, der Wahnsinn. Heute habe ich eine sehr sehr sehr sehr liebe, ehrliche und bewundernswerte Bloggerin zu Gast.

Yasmin die Rabenmutti ist eine so echte und ehrliche Person. Ich kann es nur immer wieder sagen. Wir haben soviel gemeinsam und ergänzen uns so gut. Ich sehe Sie nicht als Rabenmutti aber wir sind uns auch mal uneinig. Wir sind irgendwie miteinander verbunden und ich freue mich, dass Sie bei den 20 Tatsachen über dabei ist und wünsche euch nun viel Spaß bei

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Montagspost

Herr Bock-Depressionist und eine starke Stimme

14. November 2016

montagspost-verbockt-depressionistGuten Morgen meine Lieben,

es ist Montag, mein Urlaub ist offiziell vorbei und der Alltag hat mich zu 1000% wieder. Vor einigen Monaten ging es mir sehr sehr schlecht. Ich hatte das erste Mal dunkle Gedanken, die ich nie vorher hatte und das beschäftigte mich tagelang. Klar jeder Monat hält diese dunklen Tage für mich bereit aber irgendwie schaffe ich es immer wieder raus.

Da war es anders und es gab jemanden, der mir da durch half. Dieser Jemand ist heute mein Gast. Wie ihr alle sicher bemerkt habt, schreibe ich viel viel öfter über die Depression und alles was dazu gehört. Das hat auch einen Grund.

Ich nehme mich und diese schlimmen Gedanken mehr an und vor allem schäme ich mich nicht dafür.

Es gibt viele ganz fantastische Menschen die ich auf irgendeine Art & Weise kennenlernen darf und Markus, Herr Bock gehört zu diesen Menschen.

Ich lernte ihn bei Twitter kennen und seine Geschichte berührt nicht nur mich und das einzigartige an ihm ist, dass er seine Geschichte, seine Gefühle und sein Leben nutzt um zu helfen aber lernt ihn selber ein wenig kennen.

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