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Ich schenke Lesefreude am Welttag des Buches

23. April 2017

Blogger schenken LesefreudeGuten Morgen ihr Lieben,

heute ist der Welttag des Buches und wie auch in den letzten beiden Jahren, beteilige ich mich an dem fantastischen Projekt „Blogger schenken Lesefreude„. Ich habe dafür in den letzten Monaten viel gelesen und auch ausgewählte Bücher für euch rezensiert.

Heute ist es soweit. Ab heute verlose ich 7 Bücher an euch, da Lesen können etwas ganz Besonderes ist. In diesem Jahr, ist es das erste Mal, das ich keine Kinderbücher verlose sondern ausschließlich „Erwachsenenkram.“

Immer wieder werden Stimmen laut, dass wenn man sich „umsonst“ an Buchprojekten beteiligt, am Niedergang der Schreiber/Autoren beteiligt ist.

Das sehe ich nicht so. Für mich sind Bücher und eben auch die Vermittlung von Wissen, Spaß und Phantasie wichtig und da gehts mir nicht ums Geld. Natürlich verdienen die Verlage und auch normalerweise die Autoren Geld an den Verkäufen aber eben nicht immer und niemand hat diese Entscheidungen zu bewerten. Ich bin auch VorleserinIch bin auch Vorleserin um eben Geschichten zu transportieren. Auch dafür nehme ich kein Geld. Solche Diskussionen auf den verschiedensten Plattformen ärgern mich sehr und Sie betreffen das 1. Buch das ich an euch verlosen möchte.

Ich schenke Lesefreude am Welttag des Buches

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Buchrezension

Mit Kindern gemeinsam trauern-Buchrezension

21. April 2017

gemeinsam-trauern-buchrezensionLange habe ich überlegt ein Buch zu rezensieren, dass sich mit Trauer und dem Tod, im Zusammenhang mit Kindern beschäftigt. Da ich aber meine eigene Geschichte bis heute nicht wirklich verarbeitet habe, war es letztendlich auch ein Wunsch, nach einem Anker für mich.

Mit Kindern gemeinsam trauern von Gabriele Schmidt-Klering vom Reinhardt Verlag ist ein Sachbuch, dass sich mit allen Facetten von Trauer befasst und ich möchte es euch heute vorstellen.

Das Thema Tod ist ein großes Tabu in unserer Welt obwohl es doch ein natürlicher Vorgang des Lebens ist. Das Buch ist aufgrund der Komplexität dieser Themen, in 5 Abschnitte aufgeteilt.

Frau Klering beginnt in Abschnitt 1 damit, dass Veränderungen und Abschiede im Leben auch eine Form von Trauer sind.

Kinder, die zum 1. Mal in den Kindergarten gehen und somit vielleicht das 1. Mal länger als 10 Minuten von ihren engsten Bezugspersonen getrennt sind, spüren einen Abschiedsschmerz, der eben auch Trauer verursachen kann. es handelt sich um eine Trennung und das bedeutet eben auch ein Verlust.

Frau Klering bezieht sich hier auf die Resilienzfähigkeit.

„Resilienz ist die psychische Widerstandskraft, die Menschen dazu befähigt, mit schwierigen Lebenssituationen umzugehen.“(Vollmer, 2o12)

Wie sagt man so schön: Ein Abschied ist auch immer ein neuer Anfang.“ 

Ich habe dem Prinzen immer Tschüß gesagt, wenn ich gegangen bin und unsere Bindung hat ihm gezeigt, dass ich immer wieder komme. So konnte er Vertrauen fassen, dass ihm nichts Böses geschieht.

Wenn wir einen Abschied wieder auf den Tod beziehen, dann haben wir einen großen Einfluss darauf, wie unsere Kinder damit umgehen. Das Tabu, das wir geschaffen haben, macht es unseren Kindern schwer ihren natürlichen Umgang mit dem Tod fortzuführen.

Mit Kindern gemeinsam trauern zeigt im 1. Abschnitt, das es mit uns beginnt.

Wie gehe ich mit dem Thema Abschied, Tod und Trauer um? Kann ich unverkrampft und frei über diese Themen reden und nachdenken?

Abschnitt 2 befasst sich mit der Frage: “ Wie denken Kinder über den Tod?“

Als wir letztes Jahr einen toten Spatz in unserem kleinen Planschbecken fanden und ich sehr traurig war, fragte der Prinz, was mit mir und dem Vogel los sei? Ich sagte ihm, er ist wohl vom Dach gefallen und nun gestorben. Er fragte, wieso er nicht wegfliegt. Ich wusste nicht so recht, wie ich ihm das näher bringen kann, dass er eben nicht mehr fliegen kann, da er tot ist.

Meine eigene Angst, meinem Kind Angst zu machen, hinderte mich daran ihm das zu erklären. Das Buch erklärt sehr sehr gut, wie Kinder in verschiedenen Altersstufen das Thema Tod überhaupt wahrnehmen.

Interessant ist, das Kinder den Tod erst mit 10 Jahren als endgültiges Ereignis erkennen.

ich war 5 Jahre alt, als ich sah, wie meine Schwester aus dem Leben gerissen wurde. Ich wusste, dass Sie tot ist-obwohl Sie zu diesem Zeitpunkt noch „lebte“ aber ich fühlte, dass die Welt um mich herum nicht mehr dieselbe ist.

Mit Kindern gemeinsam trauern zeigt im 2. Abschnitt gut, was Kindern rein entwicklungstechnisch mit dem Thema Tod assoziieren.mit-Kindern-gemeinsam-trauern

Abschnitt 3 teilt uns Basiswissen zur Trauer von Kindern mit.

„Trauer ist die natürliche Reaktion des Menschen auf eine Verlusterfahrung.“

Die 4 Phasen der Trauer nach Verena Kast werden genauso behandelt wie die 5 Zeiten der Trauer nach Gertraud Finger. Nicht jeder Mensch trauert gleich. Nicht jeder Mensch trauert. Nicht jeder Mensch konnte lernen zu trauern.

Fest steht, das es unumgänglich ist, so schwer es sich anfühlt, Trauer annehmen zu können. In diesem Abschnitt wird sehr detailliert darauf eingegangen mit welcher Art von einem Tod, Kinder konfrontiert werden können. Der Tod eines Haustieres, der Großeltern oder eben auch eines Geschwisterkindes. An diesem Punkt war ich wieder 5 und erlebte die Gefühle, die ich damals hatte, als Sie gehen musste und ich muss nun schmerzlich zugeben, dass ich ein sehr gestörtes Verhältnis zum Tod habe.

Glaubt mir, ich war bis ich dieses Buch las, fest davon überzeugt, dass ich sehr offen über Tod, Trauer und dem Umgang damit, reden und leben kann.

Ja die Wahrheit ist, es ist nicht so. Ich war 5 Jahre alt. Meine Eltern verloren ihr Kind und ich meine Schwester und irgendwie auch meine Eltern. Meine Welt geriet aus den Fugen. Ich gab mir die Schuld, ich wollte sterben. Das meine Schwester von Wolke zu Wolke hüpft, habe ich wohl meiner Fantasie zu verdanken. Es war anscheinend meine Art zu verstehen, dass Sie eben nicht mehr da ist aber Abschied nehmen oder akzeptieren, dass Sie nicht mehr da ist, konnte ich nicht lernen.

Mit Kindern gemeinsam trauern zeigt im 3. Abschnitt welche Gefühle in den unterschiedlichsten Szenarien entstehen können und nimmt einen an die Hand, wie man sein Kind in dieser Zeit begleiten kann.

Der Abschnitt zeigt aber auch, welche Reaktionen durch einen Todesfall entstehen können. Angst, Scham, Wut und auch psychosomatische Störungen wie eine Traumatisierung sind mögliche Auswirkungen.

„Das Trauma ist die seelische Auswirkung nach einem belastenden Ereignis, das als lebensbedrohlich empfunden wird.“

Ich habe seit dem Unfall immer wieder Flashbacks.- Ich erlebe den Unfall meiner Schwester immer wieder. Nicht mehr so klar aber mir schnürt es die Luft ab und ich kann rein gar nichts dagegen tun. Es fällt mir heute noch schwer über die Straße zu gehen, auf der wir einfach zur falschen Zeit waren und uns für immer verloren.

In Abschnitt 4 gehts darum, was trauernde Kinder brauchen.

Die Kernaussage ist, dass Kinder in ihrer Trauer immer begleitet werden müssen. Das Buch gibt hier wieder sehr gute Einblicke in verschiedene Lebensbereiche und wie man Hilfe suchen und anbieten kann. Religionen haben z.B. Einfluss auf die Form und Art der Trauer.

„Trauernde Kinder brauchen Menschen, die für sie da sind.“

Mit Kindern gemeinsam trauern zeigt im 4. Abschnitt was notwendig und hilfreich ist, damit Kinder so trauern können, wie Sie es in diesem Moment brauchen.

Es gibt wieder viele hilfreiche praxisnahe Tipps für einen Besuch im Krankenhaus oder dem Beiwohnen einer Beerdigung. Rituale und z.B. musikalische Hilfsmittel sind ein Weg, dem Kind den Raum zu geben, seine Trauer und seinen Schmerz auszuleben.

Man muss nicht durch diese schwere Phase alleine gehen.

Im letzten Abschnitt geht es um Ideen zum Sprechen und Philosophieren mit Kindern. Wir alle wissen wie wissbegierig  und neugierig Kinder sind und es gibt unglaublich schöne spielerische Ideen, wie man diese schweren Themen in das Leben einbauen kann.

Viele Literaturtipps und Adressen für Hilfe bei Tod & Trauer runden dieses Buch ab.

Mein Fazit zu Gemeinsam trauern mit Kindern ist sehr sehr positiv.

Ich bin froh, das ich mit meiner eigenen fast nicht vorhandenen Trauer konfrontiert wurde. Ich fühle mich gut aufgehoben mit diesem Buch. Es ist ein einfühlsamer Begleiter für so ein einschneidendes Thema. Ich weiss aber nun auch, dass ich noch einiges vor mir habe und mich wohl doch nochmal professionell mit meinen Ängsten, meiner Trauer und dem Tod im Allgemeinen befassen muss. Ich möchte nicht, dass der Prinz so hilflos wäre, wie ich und meine Familie es waren und noch immer sind.

Ich habe in diesem Buch gute Tipps gefunden, die ich umsetzen kann, die mir helfen klar und deutlich zu thematisieren, wie wichtig es mir ist, zu trauern. 

Denn das ist ebenfalls eine Quintessenz für mich: Das Trauern lernen und darin bestärkt begleitet zu werden ist ein Teil. Trauern zu dürfen und es auch zu tun aber das Andere. Meine Ansichten haben sich gewandelt. Vielleicht besuche ich meine Schwester doch nochmal auf dem Friedhof um mich zu verabschieden. Vielleicht hilft es mir, diese erdrückende Angst vor Friedhöfen zu überwinden und vielleicht werde auch ich mir einen festen Ort, ein Bild, die Zeit oder ein Ritual schaffen, wo ich es zulassen kann, mich auf meine Trauer und mein Trauma einzulassen.

Ich empfehle dieses Buch jedem um das Tabu zu brechen und um wieder das Ende des Lebens als natürlichen Prozess sehen zu können und um zu verhindern, das durch falschen oder nicht vorhandenen Umgang mit Trauer und Tod, unsere Kinder für immer gefangen sind in diesen Gefühlen.

Am Sonntag den 23.04.17 ist Welttag des Buches und an diesem Tag, werde ich auch ein Exemplar dieses sehr gelungenem Sachbuch verlosen.

Käuflich erwerben könnt ihr es direkt über den Verlag unter folgendem Link.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und wer Fragen oder Anregungen hat, ich habe immer ein offenes Ohr.

Eure Glucke

 

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Mein bisher bestes Jahr-Buchrezension

19. April 2017

mein-bisher-bestes-jahrWisst ihr noch, wie ihr euch mit 12 gefühlt habt? Wenn ich an diese Zeit zurück denke, dann sehe ich erste kleine Pickelchen, die ersten großen Schmetterlinge im Bauch, Stress mit den Eltern und viele Freunde und die erste Discoerfahrungen.

Mit 12 bekam ich meinen ersten richtigen Kuss.Er hieß Uwe und es war nicht sonderlich toll. Ich verliebte mich zum ersten Mal in einen Jungen und träumte jede Nacht von ihm. Ich ging jeden Samstag zur Kinderdisco und schrieb Tagebuch. Die Schule war ätzend und die Eltern sowieso.

Ja so ungefähr war diese Zeit mit 12 als Mädchen. Es war nicht einfach und wie ein Junge dachte, hat mich immer interessiert.

Daniela Böhle und ihr Sohn haben genau über dieses eine Jahr geschrieben:

„Mein bisher bestes Jahr“ vom Satyr Verlag-und ich durfte es rezensieren.

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Nur die Liebe fehlt-Die postpartale Depression-Buchrezension

15. April 2017

postpartale-depressionHallo meine Lieben,

Wochenende und Ostersamstag und Zeit um zu lesen und viele Dinge zu machen, die man sonst vielleicht nicht machen könnte. In 8 Tagen ist Welttag des Buches und deshalb findet ihr bis dahin, einige Buchrezensionen auf dem Blog. Wieso? Weil ich Lesen unglaublich bildend, erheiternd und wichtig finde.

Heute stelle ich euch ein sehr ernstes Buch vor. Ich lese ja viele Sachbücher und auch Ratgeber neben den sonst gelesenen Romanen. Ich komme eigentlich nicht mehr oft zum Lesen aber wenn, dann versuche ich es in einem Rutsch und mache mir viele Notizen um das Gelesene auch nutzen zu können.

Wir ihr alle wisst, befasse ich mich schon lange mit dem Thema Depressionen. Nicht nur weil ich selbst betroffen bin, sondern auch um aufmerksam zu machen, damit Erkrankungen wie diese nicht immer unter den Teppich gekehrt werden.

Für Mütter und auch Väter ist die Wochenbettdepression ein sehr ernstzunehmendes Thema, das gerne abgetan wird. Petra Wiegers hat sich diesem Thema angenommen und ihr Buch:

„Nur die Liebe fehlt-Von Depression nach der Geburt und Müttern, die ihr Glück erst finden mussten“

möchte ich euch heute gerne näher vorstellen. Den Patmos Verlag mag ich unglaublich gerne und ich habe euch bereits den Strassensammler vor einer Weile vorgestellt.

Petra Wiegers ist Journalistin und auch Filmemacherin und hat sich diesem Thema schon mehrfach angenommen. Sie hat sogar einen Dokumentarfilm dazu gedreht, der in der ARD lief. Viele Infos dazu könnt ihr auf ihrer Website finden. Continue Reading

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Mama werden, Mama sein- Buchrezension

12. April 2017

mama-werden-meditationMit dem Schwangerschaftstest, also eigentlich dem 1. aber uneigentlich nach dem 8. Test, wurde ich zur Mama. Ja das empfand ich so. Ab dem Moment war ich verantwortlich für mich und mein heranwachsendes Baby.

Viele werden erst Mama mit der Geburt des Kindes, sagen Sie. Wieder Andere sagen, dass Sie Mama wurden, als Sie das Kind, das erste Mal richtig spürten.

Mama werden war das Allergrößte für mich und Mama zu sein ist es ebenso, auch wenn es noch Millionen andere Facetten hat, die man wirklich auch erst „kennt“ wenn man sie erlebt.

Heute möchte ich euch das Buch

„Mama werden, Mama sein“ von Katrin Michel vorstellen. Katrin Michel ist mein Jahrgang. Also ein Kind der 80er. Sie ist Biologin, 2fache Mama und Yogalehrerin und hat sich mit den Themen Meditation und dem achtsamen Umgang mit sich selbst, während der Schwangerschaft, der Geburt und einfach der Zeit mit Baby, auseinandergesetzt. Continue Reading

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Meine 5 liebsten Kinderbücher

9. Dezember 2016

5-liebsten-kinderbuecher

Guten Morgen ihr Lieben,

es ist schon wieder Freitag, also Freutag, denn das heisst fast Wochenende. Ja und im Moment düsen viele Menschen los um die letzten Besorgungen für Weihnachten zu machen. Ich lad euch nun zu einer Runde Kaffee, Tee oder Glühwein ein und zeige euch

unsere aktuellen 5 liebsten Kinderbücher

und vielleicht ist ja die rettende Idee für ein schönes Weihnachtsgeschenk dabei. Continue Reading

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Mein Löwenkind-Ein Kind mit Handicap-Rezension

30. November 2016

Inklusion ist ein Menschenrecht.

Inklusion bedeutet, es ist normal das man verschieden ist.

Inklusion heisst, jeder Mensch hat das Recht auf ein Leben ohne Ausgrenzung.

Soviel zur Theorie. Wie die Praxis sich verhält, habe ich bereits selber erleben dürfen und lese ich auch immer wieder, wie beim wunderbaren Blog Kaiserinnenreich.

elena-pirin-loewenkind-mamaElena Pirin lebt seit 20 Jahren in Hamburg und hat sich wohl, genau wie ich, nie wirklich mit Inklusion beschäftigt. Wieso auch? Wenn man nicht direkt damit in Berührung kommt hat man selten eine Ahnung von den Dingen.

Aber das sollte sich ändern. Continue Reading

Reisen

Der Strassensammler-Rezension

20. November 2016

strassensammler-rezension„Es scheint uns, als wäre für gewisse wissenschaftliche oder künstlerische Höchstleistungen ein Schuss ´Autismus´ geradezu notwendig.“ HANS ASPERGER, 1968

Als Dr. Peter Schmidt mit 41 Jahren herausfand das er Autist mit ausgeprägtem Asperger-Syndrom ist, hätte er Hans Asperger vielleicht nicht mehr zugestimmt oder vielleicht doch?

Peter lebte schon immer in seiner eigenen Welt und obwohl er wie die meisten Autisten Überraschungen gar nicht mag, folgt er einer Sehnsucht. Peter Schmidt reist um die ganze Welt.

Er ist wohl der 1. Autist, der solch eine Reise wagte und jeden Menschen, sogar die Autisten dieser Welt damit überraschte.

Die Angst vor dem Unvorhersehbaren und die fehlende Fähigkeit die menschliche Kommunikation wirklich zu verstehen bieten Stoff für fantastische Geschichten. Continue Reading

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Fiete ist zurück-Geschenkideen für Weihnachten

22. Oktober 2016
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Guten Morgen ihr Lieben,

es ist Wochenende und für mich ein ganz besonderes aber dazu morgen mehr. So allmählich steht Weihnachten vor der Tür. Ja ihr wollt das vielleicht noch nicht hören aber ich bin jemand der gerne lange im Voraus plant und Geschenkideen sammelt und auch kauft.

Denn dann hab ich zur schlimmsten Stresszeit nicht ganz so viel Stress. Weihnachtszeit heisst auch immer, dass wir Blogger viele Anfragen bekommen und auch Anfragen stellen um tolle Produkte oder Ideen für euch zusammen zu stellen und hier und da auch tolle Verlosungen für euch zu organisieren.

Heute ist bei Glucke und So, der offizielle Start für Weihnachtsgeschenkideen und auch Verlosungen und da hab ich mir gleich mal einen super sympathischen Seemann ausgesucht.

 

Fiete ist zurück und ich stell euch heute als Erstes sein neuestes Buch vor.

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„Der entspannte Weg durch Trotzphasen“-Rezension

14. Oktober 2016

trotzphasen-buch-rezensionNach über 3 Jahren des Verschlingens meines Lieblingsblogs, hielt ich gestern den heiligen Gral in meinen Händen.

Das Buch der Bloggerinnen und Autorinnen von „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“. So so lange wartete ich auf dieses Buch mit dem hoffnungsvollen Namen:

„Der entspannte Weg durch Trotzphasen.“

Für mich ist es nicht nur ein Buch 2er Bloggerinnen sondern wirklich ein heiliger Gral. Ich lese ihre Texte schon ewig und dieses Buch werde ich niemals nie weggeben oder gar verleihen. Es bedeutet mir sehr sehr viel, dass Sie es mir geschenkt haben und ich habe es auch schon durchgelesen und stark beansprucht(markiert).

Der Blog von Danielle und Katja sollte euch allen ein Begriff sein oder? Immerhin lesen ihn über 200000 Menschen jeden Monat und ich durfte Sie ja auch schon für meine Montagspost interviewen.

Ich kenne keinen Blog der längere Texte schreibt.

Ich kenne aber auch keinen Blog, der so fundiert, wissenschaftlich und doch zugleich sehr „leicht“ zu lesen und zu verstehen ist.

Wir alle sagten schon ewig, dass ein Buch kommen muss und nun endlich ist es soweit.

Ich habe gelesen und genickt, gestaunt, viel geweint aber auch einfach verstanden.

Worum geht es?

Es geht um die Autonomiephase bei Kindern. Die für mich wichtigste aller Phasen bei Kindern und auch eine sehr präsente hier auf dem Blog und im Leben mit dem Prinzen.

Das Buch beginnt mit einer Inhaltsangabe- ich gebe zu, ich hatte etwas Angst davor, dass es sie nicht geben würde-Wieso??? Ihre Texte sind wirklich sehr sehr lang und ein Fachbuch über Autonomie ohne „Pausen“ für mich-wäre kompliziert geworden.

Ich wurde sehr positiv überrascht.

Es gibt nicht nur tolle Kapitel sondern sogar Unterkapitel. Wieso ich das hier so betone? Für mich ist es einfach auch ein SOS-Handbuch. Stecke ich gerade in einer Situation mit dem Prinzen, die ich falsch angehe, dann kann ich abends sehr schnell in genau das Kapitel gehen, dass mir Lösungsvorschläge gibt.

JAAAAAAAA das Genialste an diesem Buch für mich- Es gibt echte Beispiele und echte Lösungen. LeserInnen und ihre Erfahrungen werden

Aber ganz von vorn.

Über Autonomie und bestimmte Wutphasen, schreiben besonders wir Familienblogger sehr sehr oft. Denn alle Eltern erleben diese Phasen und wir alle verzweifeln (oft)daran.

Das Buch beginnt nicht einfach im Erklären dieser Phasen sondern betrachtet erst einmal das Gehirn eines Menschen(Kleinkindes). Ja genau, denn da fängt alles an.

Werden unsere Babys 1 Jahr dann ist das ein beeindruckendes Ereignis für die ganze Familie. Ab jetzt beginnt die Wut an die Oberfläche zu treten. Ein Kernaussage für mich ist:

“ Im Alter zwischen einem und vier Jahren ist die Eigenregulation des kindlichen Gehirns in den meisten Stresssituationen noch vollkommen überfordert.“

Nur durch die Hilfe von uns, den Eltern, können unsere Kinder in dieser Zeit aus der Wut herauskommen. Diese Erkenntnis ist für mich nicht neu, aber Sie so explizit vor Augen zu lesen, hilft mir ab sofort.

Meinem Kind Wut und andere Emotionen in der zeit zu ersparen, ist genau so falsch, wie Sie es alle ALLEINE erleben zu lassen. Stressbewältigung ist immens wichtig für Kind und Erwachsenen.

„Ein Vater der lächelt, obwohl er wütend ist, sendet ein falsches Signal aus.“

Empathie ist eine Fähigkeit die man erlernen kann. Auch hier ist die Gehirnfunktion ausschlaggebend und ein Baby kann überhaupt nicht empathisch sein, da das Gehirn und all seine Fähigkeiten reifen muss. DAs Vortäuschen von Gefühlen führt nur dazu, dass ein Kind falsche Informationen abspeichert denn was Kleinkinder sehr gut können sind Beobachtungen durchführen und abspeichern.

„Unsere Aufgabe als Eltern ist nicht, Kinder vor Schmerz uu bewahren, sondern Ihnen empathisch tröstend auf ihre Emotionen zu antworten.“

Ich weiss es klingt einfach und ich glaube nach dem Lesen dieses Buches, das es das auch ist. Fangen wir an unsere Kinder besser zu verstehen und vor allem die Wichtigkeit der Beziehung zwischen Kindern und ihren Eltern zu erleben, dann können wir es wirklich schaffen, diese Phase gut zu überstehen.

Gut, das Buch hätte ich wirklich etwas früher gebraucht, denn ich habe schon viele Fehler gemacht und somit komme ich auch schon zum für mich wichtigsten Part des ganzen Buches.buchrezension-gemeinsam

„Die Wut der Eltern“

Bei diesem Kapitel flossen dann das erste Mal bei mir die Tränen. Es geht um das „innere Kind“ in mir. Ihr wisst ich mache schon lange eine Therapie(die schon seit fast 4 Monaten pausiert). Ich habe Depressionen und vieles aus meiner Kindheit ist ein Auslöser dafür.

Dies bedeutet, das mein inneres Kind seit meiner Schwangerschaft sehr sehr präsent wurde. Ich habe mich hier und da schon damit beschäftigt aber nie so ausführlich wie durch dieses Buch. Das ist der Beginn für die Kommunikation mit meinem Kind aber auch mit meinem Partner.

Ihr kennt es alle, euer Kind wütet und ihr wütet irgendwie mit. Vielleicht nur innerlich aber vielleicht auch äußerlich. Ihr fühlt euch danach schlecht? Ihr wisst gar nicht wieso es dazu kam?

„Trösten ist die Lösung- für uns Eltern und für unsere Kinder.“

Wütend auf unser Kind zu sein, weil es wütend wird und nicht so reagiert, wie wir es wollen oder erwartet haben, ist ein „Problem“ das WIR haben. Also ist dieses Kapitel so wichtig. Beschäftigt euch mit euch und eurem inneren Kind. Eine Schwangerschaft, Geburt und die Erlebnisse mit eurem Kind triggern euch vielleicht, da euer Gehirn Erfahrungen aus eurer Kindheit abgespeichert hat und diese werden aktiviert durch das „Dejavu“. Das können verbale aber auch körperliche negative Erfahrungen sein. Unser Gehirn ist nicht umsonst wie ein Schwamm. Es speichert Emotionen ab und irgendwann profitieren wir davon oder leiden dadurch.

Ein Klaps auf den Po schadet sehr wohl denn die negativen Gefühle, die ein Kind dabei abspeichert sind so vielfältig und können Jahrzehnte später wieder aufkommen und total unbewusst weitergegeben werden.

Ein Gewaltkreislauf wird somit immer wieder geschlossen, da man ohne das Wissen, das man z.B. in diesem Kapitel bekommt, sich nie reflektiert oder hinterfragt, wo die entstehende Wut herkommt.

Meine Rezension dieses Buches hat keinen roten Faden. Muss Sie aber auch nicht haben, denn mir liegt am Herzen, dass ihr das Buch kauft und lest denn weder ich noch dieses Buch geben Ratschläge.

Dieses Buch ist kein Ratgeber.

Dieses Buch ist ein Lösungsgeber und das unterscheidet es von sooo vielen.

In diesem Buch erwartet euch noch so viel mehr und in nächster Zeit werdet und solltet ihr auch noch viele weitere Rezensionen bei meinen lieben Kollegen lesen.

Ich bin unglaublich stolz auf Danielle und Katja und darauf, was Sie in den letzten Jahren für uns Eltern geleistet haben und vor allem bin ich sehr dankbar, dass ich euch Zwei „kennen“ darf.

Ihr habt selber Familien, einen Job und den Blog, das Buch und dennoch nehmt ihr euch die Zeit, vermeintlich „unwichtige und immer wiederkehrende“ Probleme vieler vieler Eltern, anzuhören und Ihnen das Gefühl zu geben, dass Sie wertvoll sind und es eigentlich für alles eine Lösung gibt.

Ihr versprecht keine Wunder aber die braucht es auch gar nicht. Kinder sind kein Mysterium. Die Autonomie ist kein Mysterium.

Leider habe ich kein Verlosungsexemplar aber jeder Cent und jede der 288 Seiten dieses Buches ist es wert also hüpft schnell rüber zu einem meinem Lieblingsverlage und bestellt dieses Buch.

Mit einem weiteren Buch von Susanne von Geborgen Wachsen ist man für die erste Zeit mit Kind wirklich vollständig gerüstet.

Findet ihr auch anwendbare Lösungswege immer so wichtig? Habt ihr das Buch schon bestellt?

Ich wünsche euch ein wunderbares sonniges Wochenende

Eure Glucke

 

 

 

 

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