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Erziehung

Ich und So

Gedankenfetzen denn Gedanken fetzen

18. Juni 2018

Gedankenfetzen denn Gedanken fetzenIch schlafe nicht mehr so gut. Das mag an den nächtlichen Raubtierfütterungen liegen oder eben an den Gedankenfetzen die so rumwuseln.

Es ist völlig in Ordnung denn Schlaf kommt(hoffentlich) irgendwann wieder und Gedanken fetzen ja auch, denn man bleibt in Bewegung.

In geistiger Bewegung.

Gedanken wandern bei mir in die Vergangenheit aber auch mal in die Zukunft.
Ich bin seit 35 Jahren auf der Welt und auch seit fast 5 Jahren Mama.

Wow, mein Geist fühlt sich immer noch wie 25 an, als ich nackt in der holländischen Nordsee mit einem Wegwerf- Sektglas stand. Das bis dato wirklich Verrückteste was ich je getan habe.
Jetzt fast 10 Jahre später würde ich das wohl nicht mehr machen oder gar keine Möglichkeit mehr haben das zu tun.
Jetzt ist es schon verrückt wenn ich mich in einen Kindertunnel auf dem Spielplatz quetsche.

Gedankenfetzen kommen und lassen mich überlegen wie wir dieses erste Jahr zu Viert meistern werden.

Die Hälfte haben wir ja schon geschafft.

Wie wird unser erster Urlaub? Bleibe ich entspannt? Ja ich blieb entspannt. Der 1. Urlaub mit dem Prinzen damals war aufregend trotz Hand- Mund-Fusskrankheit mit 40 Fieber.

Man wächst mit seinen Aufgaben stimmt wirklich.

Der Prinz kommt nächstes Jahr schon in die Schule und aus meinem kleinen Baby ist ein wirklich großer, lustiger aber auch sehr sturer großer Junge geworden.
Habe ich ihn gut begleitet die Jahre? Erziehung, Beziehung- all diese Worte und Lebenshaltungen schwirren in meinen Gedanken.

Wie bereite ich meine Kinder auf die Welt vor?

Immer wieder liest man davon, das Kinder funktionieren müssen. Immer wieder plustere ich mich innerlich auf und denke, ja das tun sie doch seit ihrer Geburt schon aber wieso Sie zu etwas zwingen?

Aber in der Realität zwinge ich jeden Tag meinen Kindern etwas auf. Mein Gefühl sagt, jetzt ist es Zeit zu Essen, zu Schlafen oder zu Baden.
Wir planen Tage, Urlaube, Termine und Besuche. Schaue ich tatsächlich immer nur danach was Sie wollen? Ich glaube nicht. Ich liege oft mal daneben, ich schimpfe, spreche komische Verbote aus, die ich gar nicht einhalten will, weil Sie einfach nur bescheuert sind.

Einen Weg konsequent zu gehen schaffe ich aber dennoch nicht.

Ich probiere mich aus. Ich teste mich aus.
Testen deswegen auch meine Kinder sich mehr aus? Suchen Sie Grenzen und Halt? Leben Sie auf einer wackeligen Brücke oder sind Sie gefestigt genug?

Gedanken fetzen denn ich hinterfrage immer wieder ob das denn alles so richtig ist.

Ich möchte, das Sie glückliche Kinder sind und Erwachsene werden. Sie sollen gerne bei uns sein. Ich wünsche mir später Besuche von Ihnen mit ihren eigenen Familien.
Liegt es ausschließlich an mir oder prägen die äußeren Umstände und Institutionen Sie so sehr, das etwas „kaputt“ gehen kann? Können Gedanken fehlgeleitet sein durch die Prägung der Familie?

Mama sein ist nicht nur ein Zustand, es ist eine riesige Verantwortung. Es ist Liebe, Aufopferung und Hingabe.

Meine Gedankenfetzen tragen dazu bei mich dieser größten Aufgabe meines Lebens immer wieder zu stellen.

Aufgaben setzen Lösungen voraus. Oder sind Aufgaben ein Weg des Prozesses und das Ende ist offen?
Wo stehe ich, wenn meine Kinder eigenständige Erwachsene sind? Worüber definiere ich mich dann? Definiere ich mich überhaupt über meine Kinder oder haben Sie meine Definitionen nur erweitert?

Fragen über Fragen. Stellt ihr euch Sie auch?

Eure Glucke

20 Tatsachen über

20 Tatsachen über bedürfnisorientierte Erziehung

31. August 2017

20Tatsachen-ueber-beduerfnisorientiertGuten Morgen ihr Lieben,

bedürfnisorientierte Erziehung? Was ist das? Wie lebt man das? Leben wir das?

Viele Fragen und es gibt viele Antworten zu diesem sehr umfangreichen Thema. Es gibt wunderbare Bloggerinnnen, wie Das gewünschtes Wunschkind aller Zeiten, Geborgen Wachsen oder Öko-Hippie-Rabenmütter, nur um eine kleine Auswahl zu nennen, die Beziehung zum Kind leben.

Wir leben das ebenfalls, auch  wenn es immer sehr einengend wirkt, das man nach etwas lebt. So ist es gar nicht. Wir haben einfach Werte, die wir als wichtig erachten und die wir mit unseren Kindern leben möchten. Für mich ist die klassische Erziehung, die sicherlich auch breit gefächert ist, nichts für mich. Ich möchte in Beziehung zu meinem Kind leben und ihn auf Augenhöhe durchs Leben begleiten.

Natürlich gelingt das nicht immer. Wir sind Menschen mit Bedürfnissen und Gefühlen. All diese möchten gewahrt werden. Da dieses Thema so umfangreich ist und für mich immer wieder ein Aha-und auch Lerneffekt hat, freue ich mich über Gäste, die meinen Horizont erweitern und ihre Erfahrungen mit uns teilen.

So wie heute die liebe Denise von kidzchaos, die uns (ihre) 20 Tatsachen über die bedürfnisorientierte Elternschaft/Erziehung erzählt. Continue Reading

20 Tatsachen über

20 Tatsachen über die Rabenmutti

16. Februar 2017

20 Tatsachen über die Rabenmutti

 

Schon wieder 4 Wochen rum, der Wahnsinn. Heute habe ich eine sehr sehr sehr sehr liebe, ehrliche und bewundernswerte Bloggerin zu Gast.

Yasmin die Rabenmutti ist eine so echte und ehrliche Person. Ich kann es nur immer wieder sagen. Wir haben soviel gemeinsam und ergänzen uns so gut. Ich sehe Sie nicht als Rabenmutti aber wir sind uns auch mal uneinig. Wir sind irgendwie miteinander verbunden und ich freue mich, dass Sie bei den 20 Tatsachen über dabei ist und wünsche euch nun viel Spaß bei Continue Reading

Gastbeiträge

Wie erziehe ich mein Kind?-Nicole´s Kolumne

24. Oktober 2016

NicoleLogo_Erziehung

Guten Morgen meine Lieben,

was für ein Wochenende. Ich bin Samstag früh mit meinem Lieblingsmenschen nach Frankfurt losgedüst. Wir hatten uns soviel zu erzählen, dass wir das ganze U-Bahnnetz genutzt haben, da wir ständig falsch gefahren sind. Aber wir hatten ein wirklich spannendes und super cooles Wochenende, das für ein paar Wochen neue Kraft gibt.

Zu Hause angekommen wurde erstmal ausgiebig gekuschelt, besprochen was so los war und dann auch wieder diskutiert. Denn ja genau das machen wir. Wir diskutieren Themen aus. Ich möchte dem Prinzen die Zähne putzen und er will lieber noch eine Gurke essen.

Wir versuchen beide unser Ziel zu erreichen und landen irgendwie bei einem Kompromiss aber das ist auch super so.

Heute erzählt Nicole uns mal, wie das bei ihr und Mausi so ist.

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