Browsing Tag

Erziehung

Ich die Glucke

Es gibt nicht die eine Norm

4. November 2015

Vor einigen Tagen, erzählte eine liebe Bloggerkollegin, dass die Schule ihres Sohnes der Meinung sei, er wäre zu phantasievoll.

Das warf mich wirklich aus der Bahn. Immer wieder höre ich solche Horrorgeschichten. Selbst uns wurde schon gesagt, der Prinz sei zu sensibel und zu begabt, um ihn an gegebener Stelle richtig zu fördern.

Da platzt mir wirklich die Hutschnur. Unser System und unsere Gesellschaft ist so besessen von der sogenannten Norm, das ich nicht weiß ob ich weinen oder schreien soll. Continue Reading

Ich die Glucke

#Papakanndas-aber nicht Jeder sieht das

15. Juli 2015

Geschlechter

Thea von Ratzefatze- Pustekuchen ruft mit Papapelz zusammen zur Blogparade unter dem Hashtag #Papakanndas. Es geht darum, dass den Vätern  nicht unbedingt viel zugetraut  und wenig Respekt entgegengebracht wird, wenn es um die Kinder geht und Sie, als Väter mit Kids alleine unterwegs sind.Zumindest, geht es aus den Berichten, die auch zu dieser Blogparade führten heraus. Als ich diese Beiträge so las und Thea und Steffen nun aufriefen, andere Erfahrungen zu lesen, hatte ich das Bedürfnis mich oder diese Menschen zu verteidigen. Wieso? Continue Reading

Ich und So

Die DDR und Ich

16. Mai 2015

Ich lese ja viel und stieß bei meiner Bloggerkollegin Mama Notes, auf eine tolle Artikelreihe und einen Bericht über die DDR. Vielleicht wissen es noch nicht alle, aber ich bin auch ein Kind der DDR. Ich war 6 und ein bisschen als die Wiedervereinigung kam. Ich würde euch gerne meine Eindrücke aus der bewussten Zeit in der DDR aufzeigen aber auch das Leben nach der Wende, denn die DDR war noch immer da.

Geboren wurde ich Anfang der 80er Jahre und lebte mit meinen Eltern im typischen Plattenbau. Das Besondere daran ist, das in meiner Stadt die 1. Plattenbausiedlung überhaupt gebaut wurde. Plattenbau stand vor allem für Beton, die Klospülung der Anderen hören, immer warmes Wasser, warme und viele Räume auf kleiner Fläche. Die 1. bewusste Erinnerung an die DDR war mein Kindergarten. Wir hatten eine äußerst unangenehme Erzieherin, die uns zwang, die Bettdecke über den Kopf zu ziehen, wenn wir nicht schlafen wollten. Aber dafür konnte ich bereits im Kindergarten lesen und schreiben. Continue Reading

Ich die Glucke

„Das Recht des Kindes, so zu sein wie es ist“

9. Mai 2015

Das Recht des Kindes so zu sein wie es ist

Das-Recht-des-Kindes

Das-Recht-des-Kindes

Als ich diese Woche, diesen Artikel las, war ich erschrocken obwohl da nix neues stand. Er animierte mich aber, meine Gedanken aufzuschreiben.

Seit dem ich ein Kind habe, betone ich nicht nur immer wieder, dass ich meinen Prinzen für sein Dasein liebe und nicht für sein Können, sondern wir leben es eben auch.
Sagen tun es viele und das immer und immer wieder und doch kommt dann in einem Nebensatz: Also wir haben die ganze Woche keine Zeit, denn wir gehen schwimmen, zum turnen, zur Musikschule und zum Ergotherapeuten.
Dann sehe ich auf dem Spielplatz Eltern, die wie wild auf Ihr Kind einreden, weil es jetzt mit den teuren Schuhen in eine Pfütze getreten ist. Continue Reading

Ich die Glucke

Wie Bob, Leo Lausemaus und Jonalu in mein Leben traten

25. Februar 2015

Leo und Bob

Als ich schwanger war, hatte ich bereits klare Vorstellungen was ich für den Prinzen will und was nicht. Vehement diskutierte ich mit meinem Mann darüber dass der Prinz weder Fernsehen schauen soll noch später ein eigenes Handy bekommen soll.

Mein Mann sagte immer „Warts mal ab“ und ich entgegnete immer “ nein ich will das nicht“.

Ha und nun 18Monate später muss ich mal wieder schweren Herzens zugeben, dass mein Mann recht hatte. Continue Reading

Ich die Glucke

Die liebe Verwandtschaft

2. Januar 2015

Viele unserer Freunde und Bekannten sind vor uns Eltern geworden. Das war toll, da wir dort schon einiges Lernen konnten aber auch blöd, da wir auf einmal alleine feiern gehen mussten.
Ein ganz brisantes Thema war immer die Verwandtschaft.
Man muss hier dazu sagen, dass die meisten unserer Freunde,wie wir in der „Fremde“ leben und somit die Verwandtschaft nicht mal eben auf einen Kaffee besuchen und nach 2 Stunden wieder gehen können. Als wir dann schwanger wurden gingen die 1. komischen Unterhaltungen bereits los. Da kamen so Sätze wie: „oh da braucht ihr ein Kissen und ne Decke für das Bett und Bettwäsche“. Heute schlafen ja die meisten Kinder in Schlafsäcken und für uns war das auch ganz klar, da Eltern ja ganz oft in diversen Foren oder Zeitschriften von dem plötzlichen Kindstod berichtet wird. Für die Verwandtschaft war das natürlich Firlefanz.
Auch habe ich in der Schwangerschaft auf viele Dinge verzichtet wie Zigaretten, Alkohol, Salami, roher Fisch usw. Das hat jedes Mal zu Unterhaltungen geführt auf die ich absolut keine Lust hatte, denn es ist doch mein Körper und meine Entscheidung. Schön dass früher Ein glas Alkohol als ok eingestuft wurde. Heute sind die Schäden die kleine Ungeborene davon tragen können nicht mehr revidierbar.
Da kommt dann immer der Allheilmittelsatz:“ Uns und euch hat es auch nicht geschadet“ Da sag ich nur Glück gehabt, hätte auch anders ausgehen können.
Weiterhin hatten wir beschlossen nach der Geburt einige Zeit nur für uns zu sein um mit der Gesamtsituation zurechtzukommen. Auch dies verursachte Falten auf den Stirnen der Verwandtschaft.
Als der Prinz auf die Welt kam wurde es dann aber richtig „amüsant“. Themen wie alle 4 Stunden füttern, immer im eigenen Bett schlafen, schreien lassen, jeden Abend baden und etc. wurden auf den Tisch gepackt.
Jetzt denken sicherlich einige, was stellt Sie sich so an, genau so mache ich es auch. Aber wir wollten es anders.
Wir hatten uns schon einige Dinge überlegt, dann viele Dinge überdacht und mit der Zeit hat sich alles sowieso wieder geändert. Es gibt auch Situationen da greift man doch mal auf den Rat der Oma zurück und ist super zufrieden.
Eins war für mich von Anfang an klar, ich erfülle die Bedürfnisse meines Kindes sofort. Dazu zählten für mich ganz klar die Grundbedürfnisse wie essen, schlafen, und Windeln wechseln. Aber auch Schmerzen, Unzufriedenheit, Langeweile und Liebe waren für mich Grundbedürfnisse die ich gerne befriedigt habe.
Wie??? Ganz viel tragen, kuscheln und beschützen, füttern sooft er eben Hunger hatte und einfach 24Stunden nur für ihn da sein.
Die Generation unserer Eltern und auch Großeltern wurde ganz ganz anders erzogen und demnach war und ist hier ständig Konfliktpotenzial.
Wer sich dazu mal belesen möchte wie unsere Großeltern erzogen wurden ihre Kinder zu erziehen der sollte eins meiner Lieblingsblogs dazu besuchen: „das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten“
Durch diverse Diskussionen und Unverständnis fiel es mir unglaublich schwer meinen kleinen Prinzen aus der Hand zu geben da ich dachte alle machen es falsch da Sie es auch ganz anders kennen und es auch schon ewig her ist. Ich selbst hatte ja auch keine 10 weiteren Kinder und Routine in dem was ich tue.
Wer mich kennt weiß, dass ich mein Herz auf der Zunge trage. Ich sage eigentlich sofort und sehr direkt was mir gefällt und was nicht. Ich hatte ab Geburt an das Gefühl mich nur noch rechtfertigen zu müssen für alles was ich tue und denke. Leider ist das noch immer so nur mit dem Unterschied das ich mich nicht mehr ständig rechtfertige.
Ganz schwierig ist immer der Besuch bei der Verwandtschaft. Wir müssen reisen mit unserem ganzen Hausstand und unser Kind kommt in eine fremde Umgebung mit fremden Personen. Ja auch die Großeltern sind Fremde für kleine Babies wenn Sie sie nur 2mal im Jahr sehen. Die große Entfernung macht es einfach schwer da kontinuierlich eine Bindung herzustellen besonders wenn die Kleinen noch unter einen Jahr sind.
Für mich waren diese Besuche auch irgendwie nicht entspannend da es viele Schwierigkeiten gab.
Die Verwandtschaft wollte auf unsere ich nenn es mal „Vorgaben“ auch nicht wirklich eingehen denn Sprüche wie “ da muss das Kind eben durch“ oder “ pack es doch in einen Glaskasten“ waren ganz normal dahergesagt. Für mich aber eben nicht, ein Kind muss durch nichts einfach durch. Wir haben einfach einen Rhythmus und die Anderen haben den nicht und einen Glaskasten??? Ich möchte nur das Beste für mein Kind und da hat sich doch niemand einzumischen oder?
Auch das viele Babies immer als Kuscheltier angesehen werden hat mich genervt. Ein Baby will nicht auf dem Arm der Oma sitzen und sich die ganze Zeit streicheln lassen, es will etwas sehen und erleben und vllt. bereits krabbeln oder spielen. Aber sagt das mal der Oma ohne dass Sie sich angegriffen fühlt.
Toll sind immer die ganzen Ratschläge, die man gar nicht hören möchte aber immer und immer wieder erzählt bekommt.
Ganz vorne dabei: „Also ihr habt immer Fencheltee bekommen und es hat euch nicht geschadet.“Oder „Wenn du jedes Mal springst wenn er weint dann merkt er sich das und macht das mit Absicht.“ „Wie du badest ihn nur einmal die Woche?“
Gerne möchten Verwandte auch immer ihre Liebe mit Geschenken zeigen. Trotz genauer Absprachen werden dann doch noch 3 Kuscheltiere und 5 Autos geschenkt. Mehrere Dinge hat man dann in 6facher Ausführung und weiß nicht mehr wohin damit. Vielleicht möchten wir Eltern das einfach nicht aber auch hier gibt es oft wieder endlose Unterhaltungen und Sätze wie“ ich bin die Oma, ich darf das“ oder “ du bist grundsätzlich gegen das was wir schenken“
NEIN bin ich nicht aber..aber… Und wieder Rechtfertigung…..puhh das ist sooo anstrengend.

Jetzt möchtet ihr Lösungen für diese Probleme oder?
Also einige Lösungen kamen von ganz alleine da der Prinz ja größer geworden ist und z.B. mit uns zusammen isst und dadurch alle am Tisch sitzen können. Auch kann er inzwischen selber entscheiden von wem er geknuddelt werden möchte. Andere Probleme haben zu Diskussionen geführt und bis heute gibt es keine Lösung. Ich für meinen Teil habe deutlich gesagt was ich nicht möchte und das werde ich auch weiter tun.
Einige Sätze der Verwandtschaft sollte man einfach hinnehmen. Sie wissen es nicht besser, damals war eine andere Zeit, ohne Internet ohne Fachbücher und ohne Kurse in denen man sich austauschen kann. Wie sollen Sie mit dieser neuen Welt zurechtkommen. Wieso erzählt die eigene Tochter auf einmal das man es falsch macht obwohl man doch auch 2 Kinder groß gezogen hat.
Mir war das so gar nicht bewusst, das ja auch meine Eltern nur das Beste für uns wollten und es eben damals so war. Man unterstellt recht schnell das alles Blödsinn war und wieso um Himmels Willen Sie das damals nicht anders gemacht haben.
Heute gibt es tausende von Erziehungsmethoden damals vielleicht eine Handvoll. Wir müssen heute in der Masse an Informationen auch unseren Weg finden.

Beide Generationen sollten versuchen, sich so zu lassen wie Sie sind. Klare und offene Worte sind wichtig denn wir erziehen unser Kind nach unseren Vorstellungen. Die Grosseltern sind dafür da für ihr Enkelchen da zu sein, zu spielen, es zu verwöhnen etc..

Diese Konflikte kosten nur Zeit und Nerven auf beiden Seiten und verursachen im schlimmsten Fall einen Kontaktabbruch.

Also liebe Verwandtschaft bitte lasst uns doch so wie wir sind, auch ihr habt uns zum Teil zu dem gemacht. Lasst uns unsere Erfahrungen selber sammeln und Fehler selber machen. Wir brauchen Unterstützung und keine Ratschläge und erhobene Zeigefinger.

und

liebe genervte Eltern habt auch ihr ein bisschen mehr Verständnis für die älteren Generationen, denn Sie wissen nicht was wir tun. Sprecht Eure Wünsche an und bleibt eurer Linie treu. Ohne schlechtes Gewissen und ohne Rechtfertigung. In den meisten Fällen ist es für das Kind wunderschön Großeltern und Verwandte zu haben denn Sie geben auch ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

Wie ist es bei euch?? Habt ihr Probleme mit den Verwandten?

Eure Glucke.

Ich die Glucke

Der Kindergarten und Ich Teil 1

1. Januar 2015

Der Kindergarten und Ich Teil 1

Für uns als Eltern war recht früh klar das der Prinz mit knapp einem Jahr in den Kindergarten kommen soll. Warum???

Wir persönlich kennen es 1. nicht anders und 2. finden wir die Institution Kindergarten schön und gut. Die Kinder lernen viele andere Kinder kennen, können im Idealfall frei spielen und Spass haben. Da ich 2 Jahre in Elternzeit bin soll der Prinz genug Zeit haben sich einzugewöhnen denn Jobdruck wäre nicht förderlich für Eltern und Kind.

  • Das wir einen Betriebskindergarten in Anspruch nehmen konnten hat uns das Aussuchen eigentlich schon erspart. Aber wenn wir hätten aussuchen müssen wäre für uns wichtig:
  • das Essen für die Kinder( wir haben den Luxus eines Kochs, der jeden Tag alles frisch und kindgerecht zubereitet.
  • ein Konzept das viel Freispiel zulässt und dem Kind Raum zum wachsen gibt.( wir haben ein offenes Konzept, bedeutet das Kind entscheidet selbstbestimmt was es machen möchte) klingt toll oder???? Die Praxis ist etwas komplexer.
  • der Erzieherschlüssel. Horrormeldungen von 1Erzieherin auf 30Kinder hatten wir ja massenhaft in den Medien.( wir haben am Ende einen Schlüssel von 1Erzieherin auf 4 Kinder) spitze oder??? Auch hier ist natürlich Urlaub und Krankheit nicht eingerechnet.

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