Ich die Glucke

Es gibt nicht die eine Norm

4. November 2015

Vor einigen Tagen, erzählte eine liebe Bloggerkollegin, dass die Schule ihres Sohnes der Meinung sei, er wäre zu phantasievoll.

Das warf mich wirklich aus der Bahn. Immer wieder höre ich solche Horrorgeschichten. Selbst uns wurde schon gesagt, der Prinz sei zu sensibel und zu begabt, um ihn an gegebener Stelle richtig zu fördern.

Da platzt mir wirklich die Hutschnur. Unser System und unsere Gesellschaft ist so besessen von der sogenannten Norm, das ich nicht weiß ob ich weinen oder schreien soll.

Die Frage nach dem Warum?

Bildrechte: Pixabay.com

Wer legt denn diese Norm fest und wieso, denken immer noch so viele Menschen, ganz besonders in pädagogischen Berufen, dass man von dieser Norm nicht abweichen darf?

Ein Kind, was die Gabe besitzt, aus wenigen Worten eine wunderbare Geschichte zu zaubern, ist unglaublich und nicht zu phantasievoll.

Ein Kind, was die Gabe besitzt, 2 Stunden am Stück eine Tätigkeit auszuüben und einfach nur zu entspannen, ist unglaublich und nicht sozial inkompetent.

Ein Kind, was die Gabe besitzt, den größten Spaß am Kind sein zu haben, zu toben, zu erzählen und die Welt zu entdecken, ist unglaublich und nicht verhaltensauffällig.

Ein Kind, was die Gabe besitzt, sehr früh einen sehr großen Wortschatz zu haben, ist unglaublich und nicht gleich sonderbar und hochbegabt.

JEDES Kind ist unglaublich und besonders und einzigartig und perfekt auf seine Weise.

Warum nehmen sich immer wieder Menschen das Recht heraus, unsere Kinder zu beurteilen und zu verurteilen, wenn irgendwas nicht so passt wie es ein Leitfaden vorgibt?

Warum werden wir Eltern verunsichert und dargestellt als würden wir unser Kind nicht genug oder zuviel fördern und ihm einen schlechten Weg ebnen, wenn wir es nicht so machen, wie die Norm es vorgibt?

Warum nur erdreistet sich die Evolution, uns Menschen immer individueller und intelligenter zu machen und somit inkompatibel mit der Norm?

Warum nur ist das Wort „normal“ ein Schimpfwort geworden und „hochbegabt“ die neueste Modeerscheinung?

Bildung_Politik

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Ich frage mich sehr sehr oft, wann wir, die Gesellschaft anfangen, in die Betreuung unserer Kinder mehr Wertschätzung, Individualität und Sensibilität zu investieren? Wann fangen unsere Bildungssysteme an sich anzupassen? Wie kann man von den Kindern immer wieder eine Anpassungsfähigkeit verlangen, die nicht erreichbar ist ohne enorme Verluste zu erfahren.

Einem Kind die Phantasie madig zu reden, weil es das Standard Konzept des Unterrichts stört ist weit verstörender für mich als die Phantasie des Kindes.

Das Studium und die Ausbildungen im pädagogischen sowie sozialen Bereich, muss hier deutlich aufholen. 20 von 25 Erzieher, die nicht wissen was Hochsensibilität ist, können den Alltag eines Kindes sehr grausam gestalten. Ich höre immer und immer wieder, das neue Betreuugskonzepte verlangt werden, damit Eltern wieder arbeiten können. Dem System ganz und gar zur Verfügung zu stehen. Politiker fordern 24- Stunden Kitas, Ganztagesschulen, speziell ausgebildete Tagesmütter, Krankenschwestern, Ergotherapeuten als Quereinsteiger usw. aber um Himmels Willen wenn das Kind nicht mitspielt. Wenn es  statt bis 5 schon bis 50 zählen kann. Wenn es statt eine Geschichte zu hören lieber eine erzählen will. Wenn es mit 5 noch turnen und albern, statt still am Tisch sitzen will.

Dann bricht die Norm- Welt des Systems und auch vieler Eltern zusammen. Dann gibts komplizierte Gespräche mit Eltern und Kind. Das Kind ist dann kein Kind mehr, sondern eine Abweichung. Diese Abweichung muss behoben werden. Mit Medikamenten, mit Therapie, mit Sport, mit einer anderen Konzeptbetreuung.

Ich habe so unglaubliche Angst davor, wenn wir vor der Entscheidung stehen, welche Schule, ab 6 oder 7 obwohl wir ein Muss-Kind haben. Ab diesem Moment wird mein Kind ins System gepresst ob es passt oder nicht. Man hofft innerlich es passt obwohl man eigentlich weiß, das es genau so richtig ist, wie es ist.

Eltern werden dazu gedrängt ihr eigenes Kind zu hinterfragen und die Eigenschaften an die Norm anzupassen. Ich möchte das nicht. Ich möchte meinem Kind nicht vermitteln, Du bist nicht gut genug weil…

Nein, nein und nochmals nein.

Jetzt werden wieder einige Verfechter der da-muss-man-durch- Denke , mir genau das sagen. Man kann auch übertreiben und uns hat’s auch nicht geschadet und was ist schlimm zur Norm zu gehören?

Ich sage euch, alles was man erzwungener Maßen erwirkt, kann nicht gut sein. Die Norm muss geändert werden. Es gibt nicht die EINE NORM da es nicht den einen geklonten Menschen 7Milliarden mal gibt.

Ob ich Lösungen habe? Man könnte z.B. die Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin, sowie sämtliche Studiengänge im Bereich Pädagogik inhaltlich anpassen. Themen wie Inklusion, Attachment Parenting, Hochsensibiliät, Stressindikatoren etc. sollten einen großen Bestandteil haben. Die veralteten Erziehungsformen können doch kaum noch angewandt werden. Auch hier fängt Bildungspolitik an. Das Erzieher streiken um gerecht entlohnt zu werden ist ein Thema aber ihre pädagogische Arbeit sollte sich auch anpassen an die Bedürfnisse der Individualität der Kinder.

Was wollt ihr für eure Kinder? Alle das Beste! Ist die Norm das Beste? Ist der Zwang das Beste?

Ist es nicht das Beste, jedem Menschen die Wahl zu geben und zu lassen, so zu sein wie man ist und das zu unterstützen statt wegzunormen?

Wieso soll man für einen Job so individuell und außergewöhnlich sein wie es nur geht aber bereits als 5jähriger genau das ablegen?

Ich bin dagegen an jedem Kind rumzuwurschteln wie es irgendwie in irgendwelche Erwartungen passt.

eure Glucke

 

 

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17 Comments

  • Reply Ganz und gar nicht Etepetete ~ Glucke und So 3. Februar 2017 at 13:46

    […] es handelt sich um Gemüse, das sonst im Müll landen würde, weil es nicht in die vorgeschriebenen Normen […]

  • Reply Das Recht des Kindes 29. Januar 2017 at 19:33

    […] mir sind diese Normen total egal. Auch hier betone ich, dass ich nicht meine, dass wenn z.B. ein Kind mit 3 noch kein […]

  • Reply Weil ich noch nicht bereit bin loszulassen ~ Glucke und So 15. November 2016 at 19:49

    […] gerne fern und spielen immer zwischendurch. Der Haushalt wird auch noch ab und an gemacht und Stress ist eigentlich ein Fremdwort an den Nachmittagen. Ich merke auch, dass uns das gut […]

  • Reply Blogvorstellung: Glucke und so - Faminino 14. November 2016 at 17:38

    […] bedeutet mir im Moment sehr sehr viel, da mich das Thema einfach so beschäftigt. In meinem Artikel „Es gibt nicht die eine Norm“ geht es um die Norm. Das System und die Gesellschaft versucht uns alle eigentlich in gewisse Normen […]

  • Reply Beatrice 3. November 2016 at 13:41

    Ich finde schon lange, dass das Bildungssytem nicht gut aufgestellt ist. Sagt dir der Blog Urnaturen etwas. Oder zwerggeflüster? Da gibt es tolle Beiträge zu diesem Thema. Auch und vor allem über´s Freilernen.

    Ich bin selbst Grundschullehrerin und ersticke in dem festgesteckten Rahmen. Deshalb habe ich mich auch nicht verbeamten lassen. Allerdings hatte ich das Glück einige Jahre in einer Grundschule fast die kompletten Stunden mit einem Sonderpädagogen in Doppelbesetzung zu arbeiten. Das war genial. Und wir hatten eine so tolle Klasse. Die Kinder waren eigentlich alle „anders“. Nicht nur die Förderkinder. Und diese Truppe war so lustig und kreativ. Es hat einen riesen Spaß gemacht zu zweit mit diesen nicht genormten Kindern zu arbeiten. Ich bin ganz klar für mehr Freiraum für jedes einzelne Kind. Und mehr Manpower in allen Bildungseinrichtungen. Mit dem Kindergarten meiner beiden „großen“ Kinder bin ich auch sehr glücklich. Eine kleine Einrichtung mit derzeit auch guter personeller Besetzung, die jedes Kind individuell und gut im Blick hat. So muss es sein. Da müssen wir hin.
    So lange das nicht flächendeckend gegeben ist, müssen wir Eltern zu Hause viel auffangen und uns immer wieder laut dafür einsetzen, dass sich etwas ändert.

    • Reply Glucke 3. November 2016 at 20:00

      Liebe Beatrice,
      ja ich kenne beide Blogs.
      Und ich bin so froh diese Worte aus deinem Mund zu hören aber was machen wir dagegen?
      Wie kann man den eine ganze Schulreform flächendeckend ändern?

  • Reply "Das Recht des Kindes, so zu sein wie es ist" ~ Glucke und So 12. Dezember 2015 at 21:57

    […] mir sind diese Normen total egal. Auch hier betone ich, dass ich nicht meine, dass wenn z.B. ein Kind mit 3 noch kein […]

  • Reply #meibestElternblogbeitragdeMo X | Die Kellerbande mit Herz und Seele 4. Dezember 2015 at 15:42

    […] Glucke und so […]

  • Reply Mi 9. November 2015 at 22:56

    Huiuiui, was für starke Emotionen!
    Wenn es wirklich so ist, wie du es beschreibst bzw. wenn du es vielleicht so erlebt hast, dann tut mir das leid und dann verstehe ich deinen Ärger.
    Ich habe das Glück, dass meine Tochter in einen Elternintiativ-Kindergarten gehen durfte, in dem jedes Kind in seiner Individualität respektiert wurde.
    Und zu viel Phantasie kann ein Kind aus meiner Sicht gar nicht haben- es sei denn, sie wird regelmäßig genutzt um sich aus der Verantwortung zu ziehen, wenn es Konflikte gibt, z. B. mit anderen Kindern. Dann ist es nicht hilfreich, wenn man sich Geschichten ausdenkt.
    In der Schule lassen sich gewisse „Gleichförmigkeiten“ nicht komplett umgehen- dafür bräuchte es komplett andere Grundvoraussetzungen, wie z. B. sehr viel kleinere Lerngruppen oder eben mehr Lehrer/innen für die großen Gruppen.
    Dabei dürfen Kinder bewegungsfreudig und auch mal zappelig sein, sich per „Auszeitkarte“ für 5 Minuten aus dem Unterricht verabschieden und eine Runde über den Schulhof rennen, wenn sie nicht mehr stillsitzen können, sie dürfen mal keine Lust haben oder die gegebenen Kriterien zu einer Aufgabe halt mal nicht erfüllen. Jedenfalls kennen und machen wir es so an unserer Schule- ich bin Grundschullehrerin.
    Wichtig ist mir aber, das die wichtigsten Regeln des Zusammenlebens beachtet werden – kritisch wird es für mich nämlich dann, wenn andere Kinder in Ihrem Lernen behindert werden, weil das Verhalten einzelner Kinder sie sehr bei ihrer Arbeit stört oder den Unterricht immer wieder massiv aufhält. Passiert das nur in kleinerem Maße oder hin und wieder finde ich das hingegen nicht schlimm, weil es persönliche und soziale Kompetenzen aller Kinder in der Klasse schult: Geduld haben, sich einfühlen, Hilfsangebote machen usw. Unsere beiden Inklusionskinder (Förderschwerpunkt emotional-soziale Entwicklung) sind gut integriert und eine Bereicherung für die Klassengemeinschaft.
    Es gibt leider aber einige (!) Kinder, die in ihrer Individualität sehr selbstzentriert bis egoistisch sind und ihre eigenen Bedürfnisse als viel wichtiger als die von anderen Menschen ansehen. Teilweise (für meine Begriffe sogar recht häufig) werden sie darin von den Eltern noch bestärkt, da diese die Kritik an Verhaltensweisen ihres Kindes als Angriff auf sich selbst und/oder eben ihr Kind werten- ihr Kind hat dann ihrer Aussage nach richtig gehandelt und „Schuld“ haben andere Kinder und/oder im Zweifelsfalle die Lehrerin. Da alles Wahrnehmungssache ist, wird es auch in diesen Fällen manchmal von Eltern so gesehen, dass ihr Kind unrechtmäßig und ungerecht als Abweichung von der Norm begriffen und behandelt wird. Was ich tatsächlich tue, wenn ein Kind z. B. absichtlich Finger in Türen einklemmt oder auf dem Boden liegende Kinder tritt. Die Kinder aber werden zum Teil getröstet, weil sie traurig sind, dass sie in der Schule Ärger bekommen haben. Was ich damit sagen will: Wahrnehmung ist schwierig und manchmal fühlt man sich vom Gegenüber ungerecht behandelt oder missverstanden, obwohl es gar nicht böse gemeint war. Das bitte ich bei all dem Ärger über Lehrer und Erzieher zu bedenken.
    Ich glaube nicht, dass die Kinder in meiner Klasse großem Zwang ausgesetzt sind und in eine Form gepresst werden. Aber alles hat seine Zeit: freie Aufgaben und pure Kreativität, Malen zu Musik und freie, lustbetonte Lesezeit genau so wie das Schreiben von Texten oder Lösen von Aufgaben nach festen Vorgaben. Auch als Erwachsener muss man manchmal bestimmte Sachen einfach machen.
    Aber da ich mit meiner Dreiviertelstelle für den bestmöglichen Lernerfolg von derzeit 26 Kindern verantwortlich bin (und in meiner „Freizeit“ noch ein Kind, einen Hund und eine Katze versorgen muss), hat meine Zeit für bedingungslose Individualität natürlich leider auch Grenzen.
    Ich könnte noch ganz viel schreiben, z.B. von (sehr wenigen) wirklich schlimm ADHS-gebeutelten Kindern, die erst seit der Einnahme von Tabletten in der Lage sind überhaupt zu arbeiten (& jetzt in Mathe 1 und in Deutsch 2 stehen und sehr stolz und glücklich darüber sind).
    Und nein, ich bin nicht prinzipiell für Tabletten. Aber ich habe schon wirklich mitgelitten mit Kindern und bin froh, wenn sie (immer noch zappelig, aber für sich und andere erträglich) ihr wahres Können zeigen können.
    Wie auch immer, ich wollte nur mal Stellung nehmen zu dem Blogbeitrag, weil er mir sehr düster gezeichnet scheint und überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen übereinstimmt.
    Ich jedenfalls liebe meinen Job und auch die Kinder mit all ihren liebenswerten Eigenheiten.

    • Reply Glucke 10. November 2015 at 7:55

      Hallo Mi,

      ich danke Dir sehr für einen Kommentar und mein Beitrag soll gar nicht düster sein. Es wird alles dramatisch dargestellt aber das ist einfach meine Art. Deine Sichtweise finde ich sehr interessant und Du beleuchtest die Probelmatik von ganz vorne, von der Front sozusagen und bist sehr reflektiert was es angeht und das finde ich gut. Ich würde aber behaupten, dass das nicht die Regel ist. Ich möchte auch gar nicht gegen Erzieher und Lehrer schimpfen, denn die Meisten haben sich diesen Beruf bewusst ausgesucht und leben und lieben ihn auch aber ihr könnt ja nix an der Ausbildung ändern. Die finde ich problematisch. Das Studium und auch die Ausbildung beleuchtet fast gar nicht gewisse Verhaltensmuster und das sehe ich als sehr gefährdend für Die Kinder.
      Du sprichst davon das Kinder den Unterricht stören. Ich kenne mich mit Schulkindern nicht aus, mein Prinz ist ja erst knapp 2einhalb aber ich war mal Schülerin und kann mich an solche Sachen gar nicht erinnern. Ich habe mich nie gestört gefühlt von Kindern, die sich bewegen mussten oder eben viel erzählt haben. Es kann sein, dass es daran lag, das ich mich sehr gut konzentrieren kann, trotz Umgebungsgeräusche. Ich finde es schon schwierig Schulklassen mit einer Kinderzahl von 26-30 Kindern noch gut zu unterrichten. Es zeigt sich ja auch auf beiden Seiten, dass die Zufriedenheit sinkt. Es gibt Schulkonzepte die z.B. 2 Lehrer pro Unterrichtsstunde haben und einen Bereich im Klassenraum, in dem man stehend den Unterricht macht. Das kommt bei den Kindern unglaublich gut an, da sie nicht stundenlang ruhig sitzen müssen und eben auch wirklich individueller betreut werden können, wenn Sie fragen haben. Das wönache ich mir für alle Kinder. Denn natürlich müssen alle immer irgendwas können und machen, so ist es im Leben aber nur weil es 80 Jahre so gemacht wurde, heißt es ja nicht das es nicht auch besser geht. Die Entwicklung muss auf beiden Seiten stattfinden und nicht nur auf einer.
      So wie es klingt bist du eine wundervolle Lehrerin und ich hoffe einfach, dass es ganz ganz viele von Dir gibt.
      Liebe Grüße
      Dani

  • Reply Sandra 8. November 2015 at 10:15

    Es gibt immer Menschen die dich oder dein Kind nicht so verstehen wie ihr seid. Aber es gibt auch heute noch Länder in denen Kinder froh sind wenn sie lernen dürfen. Ich weiß nicht was wir heutzutage von Schule erwarten. Es sind starre Gebilde. Mit einem guten Selbstbewusstsein wird dein Kind es überstehen.

    • Reply Glucke 8. November 2015 at 13:43

      Hallo Sandra,

      findest du es nicht merkwürdig es „überstehen“ zu nennen?
      Kinder sind sehr oft froh lernen zu dürfen, egal in welchem Land, dies hat aber nichts mit dem Fortschritt der Pädagogen und Lehrkräfte zu tun.
      Wie du schon sagst starte Gebilde, nur das braucht niemand mehr.

  • Reply Rut Leinichen 8. November 2015 at 9:07

    Unsere Maus ist schon 22, aber auch wir haben damals in der Grundschule gesagt bekommen, daß sie nicht zu viele Bücher lesen solle, den sie lebe in einer Fantasiewelt…….. Solche Aussagen von sogenannten Pädagogen fand, und finde ich immer noch äußerst bedenklich…… Klar, tauchen die Süßen beim Lesen, oder Bilder gucken völlig ab ….(ich betreue U-drei-Kinder), aber ist diese Art der Entspannung nicht eher BESONDERS effektiv ?!?!

    • Reply Glucke 8. November 2015 at 13:41

      Liebe Rut,
      was soll ich sagen, ich sehe es wie du und bin immer wieder entsetzt wie wenig fortgeschritten wir in dem Bereich sind.
      Vielleicht ändern sich die Dinge bald.

  • Reply Mara 4. November 2015 at 9:06

    Ach, es gibt sie ja, die hochsensiblen Pädagogen, die auch noch ein Händchen dafür haben, wie man das Kind abholt … Leider viel zu selten. Unsere ehemalige Erzieherin in der Kita war so jemand …

    Eine liebe Bekannte hat in diesem Bereich schon viel weiter gedacht – vermutlich weil sie ein Kind mit Behinderung hat, das ja auch aus der Norm fällt. „Du weißt selbst am besten, wie dein Kind tickt“, hat sie zu mir gesagt. Eine andere hat gesagt: „Ich habe immer an mein Kind geglaubt.“ Und ein Freund sagte: „Leg dir ein dickes Fell zu!“

    Aber ehrlich – ich finde das manchmal ganz schön schwer …

    P.S. Der Flow-Artikel gefällt mir. Hier gibt es auch ganz schön viel Flow …

  • Reply Nadin 4. November 2015 at 8:49

    Liebe Dani.das ist echt super geschrieben und spricht mir aus vollem herzen.mit ganz vielen küssen und einer mega Umarmung .ich wünsche dir einen tollen tag.

    • Reply Glucke 4. November 2015 at 14:32

      Oh vielen Dank meine Liebe…eine dicke Umarmung zurück.

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