Ich und So

1000 Fragen an Dich selbst-Teil 25-28 und die Erfindung

20. Juli 2018

1000 Fragen an dich selbst-ErfindungLang lang ist es her, dass ich hier auf dem Blog die 1000 Fragen angeschaut habe. Zu viel zu tun. Zu wenig Zeit. Dann war der Blog fast 2 Tage nicht erreichbar und ich habe mich wund telefoniert mit dem Hoster. Die Konsequenz ist nun, dass ich den Hoster wechsle, denn Service sieht einfach anders aus. Hier wird dann ein paar Tage, der Blog nicht erreichbar sein aber das sage ich euch dann noch. Umso schöner finde ich immer wieder, das ihr hier vorbeischaut obwohl so wenig los ist. Diese Treue lässt mein Herz aufgehen und heute habe ich wieder 80 Antworten für euch. Das letzte Mal habe ich lieben Menschen, die tatsächlich alles gelesen haben, eine Postkarte geschickt und ich hoffe es sind alle angekommen.

Ich hoffe ihr habt ein bisschen Zeit denn nun gehts weiter mit 80 Fragen und wir haben damit mehr als die Hälfte der 1000 geknackt.

Heute gehts vor Allem um die Erfindung schlecht hin und meine Antwort ist wohl ziemlich öde aber auf eure bin ich sehr gespannt.

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Meine Lieblinge im www.

Tragen ist eine besondere Verbindung- mit Manduca XT-Anzeige

14. Juli 2018

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Tragen ist eine besondere Verbindung Manduca XTAls mein Mann und ich vor 9 Jahren an der Ostküste der USA Urlaub machten, da sah ich so viele Mütter, die ihre Babies trugen. Nicht in modernen Tragen, wie wir Sie kennen, sondern in riesigen Tüchern an ganz unterschiedlichen Stellen. Viele trugen ihre Babies auf dem Rücken, da Sie nebenbei auf dem Feld arbeiteten. Alle diese Babies schlummerten friedlich obwohl die Tragetechniken super spektakulär aussahen.

Als ich mit dem Prinzen schwanger war, wusste ich, das ich Tragen möchte.

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Ich die Glucke

Zweifel, Fehler, Müdigkeit und die Worte der Anderen

7. Juli 2018

Zweifel, Fehler, MüdigkeitIch dachte wirklich ich bin eine gute Mutter. Das dauerte eine Weile aber ich war an einem Punkt, an dem ich mich selbst betrachtete und trotz aller meiner Dämonen, Spleens und Fehler, empfand ich mich als gute Mutter.

Ja dann wurde ich das 2. Mal Mutter und dieses Gefühl verflog schneller als ich bis 3 zählen konnte. Ja es waren extreme Tage vor und nach der Geburt. Die emotionelle Hilfe gab mir viel zurück. Vertrauen, meine Instinkte und mein Bauchgefühl aber das Wissen und die Überzeugung gut zu sein ist mir verloren gegangen.

Das 1. Jahr ist hart. Zweifel, Erschöpfung und Gedanken, die unendlich erscheinen.

Das sagen alle Eltern und vor Allem Mehrfacheltern. Theoretisch weiss ich das Alles und ich kann gar nicht so richtig beschreiben, was genau mich umtreibt aber ich bin erschöpft.

Ich bin erschöpft davon, dass dieser kleine Mensch den Tag so früh beginnt. Ich bin erschöpft davon, das der Prinz es so schwer hat im Leben und vor Allem bin ich erschöpft von mir selbst.

Von dem Selbst, dass selbstbewusst ist aber null Selbstvertrauen hat.

Zweifel werden größer und die Worte der Anderen lassen mein Gehirn Ping Pong spielen. Ping Pong deshalb, da sich Engelchen und Teufelchen streiten. Das ist so anstrengend, dass ich einfach nicht mal mehr richtig zuhören kann. Ich schwanke durch den Tag und nehme Vieles nur noch verschwommen mit. Mein Kopf ist so voll, das er sich wohl einfach denkt, er lässt die Tür für Neues zu, da kein Platz mehr ist.

Die Worte der Anderen, dass ich meine Kinder nicht richtig erziehe, dass ich keine Grenzen setze, dass ich Sie bemuttere und sowieso immer jammere und übertreibe, dass ich überfordert bin mit meinem „Job“ als Mutter und nix gebacken kriege.

Es gibt Tage, da können diese Worte mir gar nix. Aber es gibt mehr Tage, da erwirken diese Worte, das ich alles an mir anzweifle und glaube, ich habe die letzten 5 Jahre wirklich alles falsch gemacht.

Ich habe den Prinzen so gemacht- auch ein Satz der öfters kommt.

Ist das so? Trage ich die Verantwortung dafür, dass er hochsensibel und gefühlsstark ist? Es sind genetische Veranlagungen und eine Formung durch Bezugspersonen, die das Gehirn und die Persönlichkeitsbildung beeinflussen. Gefühlsstärke beschreibt meine liee Rabenmutti hier genauer, ich werde auch noch separat dazu schreiben.

Also habe ich durch meine Dramen, Spleens und eigenen Krankheiten, meine Kinder vermurkst oder verformt? Mache ich Ihnen das Leben schwer?

Wie kann ich diese Fehler je wieder gut machen? Wie kann ich gerade biegen, was ich da in den Augen der Anderen und auch manchmal meinen eigenen, versaut habe?

Spricht aus mir nur diese unendliche Müdigkeit und Überreizung?

Ich bin übermüdet durch Überreizung und überreizt durch Übermüdung. Bin ich denn so schwach, dass ich das Leben mit 2 Kindern nicht gebacken kriege?

Das dieser kleine Mensch mit seinen fast 7 Monaten so eine Turboentwicklung hinlegt ist grandios und gleichzeitig so zermürbend für uns, da unser Alltag sehr geprägt davon ist. Wir alle sind müde. Wir alle versuchen eine bessere Schlafsituation zu schaffen. Wir haben schon einiges versucht aber bis jetzt klappt es nicht wirklich. Ja wir wissen auch, es sind Phasen im Leben, die wieder vergehen aber im Moment ist es einfach so so viel.

Die letzten Monate schlauchen und mein großer Prinz ist in so einem wichtigen Alter. Ein Alter, in dem er uns viel viel mehr braucht, als in den letzten 2 Jahren. Er ist bald ein Vorschüler und wird wieder operiert. Diese Operation beschäftigt uns nun schon Monate. Monate die wir versuchen, ihn darauf vorzubereiten was kommt. Mit Liebe und Geduld, vielen Gesprächen und Mut. Aber der Prinz weiss genau was da auf ihn zukommt und seine Angst ist meine Angst. Seine Angst rührt mich zu Tränen. Tränen, die ich aber ihm nicht zeige, da ich seine eigenen trockne.

Das ist mein Job. Meine Kinder zu beschützen und Ihnen die Sicherheit gebe, dass Sie alles schaffen und das wir alles gemeinsam schaffen. Das Netz von Freunden und Familie fehlt einfach. Momente, in die man mal abtauchen und Kraft tanken kann.

Wir jonglieren gemeinsam und schenken uns einige Stunden ohne Kinder um aufzuatmen. Aber der Tag kann gar nicht genug Stunden haben, um diese Stunden zu bekommen. Es ist ein Kreislauf. Ein Kreislauf gegen den wir versuchen anzurennen.

Ja und nun sitze ich hier und merke selber, wie sehr ich jammere. Ich jammere obwohl ich ein schönes und gesundes Leben führe aber ich brauche das gerade um nicht durchzudrehen.

Ich fühle mich schlecht, dass ich so fertig bin, da ich eben immer in meiner Mutterrolle aufgegangen bin. Ich finde Kinder wundervoll und schäme mich schon fast, dass ich im Moment meine Mutterrolle als so überlastend empfinde.

Ja und warum schreibe ich das alles hier auf? Vielleicht um beim Schreiben zu merken, dass es ok. ist auch mal fertig zu sein. Oder das ich hören möchte, dass es nicht nur mir so geht? Das die Fehler vielleicht keine Fehler sind, sondern Momentaufnahmen, über die wir in 2 Monaten wieder lachen, weil alles anders ist?

Dieser Job als Mutter ist einfach ein scheiss harter Job und ja alles hatten recht, mit 2 Kindern gehts anders rum und es ist ein absoluter Kraftakt, das alle Bedürfnisse in irgendeiner Form Beachtung finden. Aber wir schwimmen im Moment und sind froh bald wieder fest mit beiden Beinen auf der Erde zu stehen und bis dahin muss ich wohl weiter jammern.

Gehts euch genauso? Habt ihr Tipps um Kraft zu tanken?

Eure Glucke

 

Ich und So

Ja Ja dieses Internet…

1. Juli 2018


…für mich inzwischen 19 Jahre alt, denn 1999 hörte ich das erste Mal ein Modem rattern und war online.

Ja Ja dieses InternetDieses Internet ist inzwischen ein täglicher Begleiter, auf dem ich konsumiere.

Nicht immer materiell, auch wenn ich das oft und gerne tue. Nein ich konsumiere Texte, Bilder, Videos und Emotionen. Es ist manchmal überwältigend positiv aber auch traurig, sehr nachdenklich und anstrengend.

Dieses Internet ist mir schon wichtig. Es baut eine Brücke zu lieben Menschen, die durch örtliche Begebenheiten einfach schlecht oder unerreichbar sind. Es ist aber auch eine ungemeine Informationsquelle für meine Fragen in Allen Belangen. Ich frage nicht immer Suchmaschinen um Antworten zu bekommen, sondern eben die Menschen, die ich in den vielen Jahren offline und auch online kennenlernen durfte oder gar nicht kenne aber eben kontaktiere, wenn mir was auf der Seele brennt.  Continue Reading

Reisen

Urlaub auf dem Hegi Familien Camping Platz-Anzeige

25. Juni 2018

Urlaub auf dem Hegi Familien CampingLetztes Jahr haben wir das erste Mal in unserem Leben einen Wohnmobil gemietet und sind damit nach Genua gefahren und hatten einen unglaublichen Urlaub.

Ich hatte riesige Panik vor diesem Urlaub, da ich nicht so der Camper bin. Ich dachte, ich benötige 4 feste Wände, ein eigenes Bad und mehrere Räume um einen schönen Urlaub zu haben. So machte ich natürlich die Pferde verrückt und war total negativ eingestellt. Umso mehr war ich überrascht, wie wunderschön Urlaub auf dem Campingplatz ist. Continue Reading

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