20 Tatsachen über

20 Tatsachen über bedürfnisorientierte Erziehung

31. August 2017

20Tatsachen-ueber-beduerfnisorientiertGuten Morgen ihr Lieben,

bedürfnisorientierte Erziehung? Was ist das? Wie lebt man das? Leben wir das?

Viele Fragen und es gibt viele Antworten zu diesem sehr umfangreichen Thema. Es gibt wunderbare Bloggerinnnen, wie Das gewünschtes Wunschkind aller Zeiten, Geborgen Wachsen oder Öko-Hippie-Rabenmütter, nur um eine kleine Auswahl zu nennen, die Beziehung zum Kind leben.

Wir leben das ebenfalls, auch  wenn es immer sehr einengend wirkt, das man nach etwas lebt. So ist es gar nicht. Wir haben einfach Werte, die wir als wichtig erachten und die wir mit unseren Kindern leben möchten. Für mich ist die klassische Erziehung, die sicherlich auch breit gefächert ist, nichts für mich. Ich möchte in Beziehung zu meinem Kind leben und ihn auf Augenhöhe durchs Leben begleiten.

Natürlich gelingt das nicht immer. Wir sind Menschen mit Bedürfnissen und Gefühlen. All diese möchten gewahrt werden. Da dieses Thema so umfangreich ist und für mich immer wieder ein Aha-und auch Lerneffekt hat, freue ich mich über Gäste, die meinen Horizont erweitern und ihre Erfahrungen mit uns teilen.

So wie heute die liebe Denise von kidzchaos, die uns (ihre) 20 Tatsachen über die bedürfnisorientierte Elternschaft/Erziehung erzählt.

Wer ist Denise und ihr kidzchaos?

Kidzchaos-Denise-Erziehung

kidzchaos. Das ist Denise, Generation Y-Mama von zwei kleinen Jungs, die beide bedürfnisorientiert und gewaltfrei aufwachsen dürfen. Sie schreibt auf ihrem Blog über das chaotische Familienleben, das eine unkonventionelle Erziehung so mit sich bringt und darüber, wie sie das Chaos (meistens) in den Griff bekommt… oder eben auch nicht. Außerdem geht es auf dem Blog um nachhaltiges Leben mit Kindern, weil man einfach nicht oft genug darauf hinweisen kann, wie wichtig es ist, auch auf die Bedürfnisse unserer Erde zu hören. Sie findet, dass auch Kindern schon ein Bewusstsein für den richtigen Umgang mit der Natur mitgegeben werden sollte.

 

20 Tatsachen über den Bedürfnisorientierten Umgang mit Kindern…

  1.  ist meistens viel entspannter als konventionelle Erziehung. Probiert es mal aus!
  2. sorgt oft dafür, dass andere verständnislos den Kopf schütteln.
  3.  bedeutet, mich ganz ruhig neben mein vor Wut schreiendes, auf dem Supermarktboden liegendes Kind zu setzen, zu warten, bis es genug gewütet hat und in dem Moment für es da zu sein.
  4. bedeutet, dass man seine Liebe nicht an Bedingungen knüpft.20Tatsachenueber-beduerfnisse

  5. kann dazu führen, dass Freundschaften zerbrechen, wenn das Verständnis (egal von welcher Seite) fehlt.
  6. kann manchmal unglaublich anstrengend sein.
  7. bedeutet, dass man seinem Kind echt viel erklärt, statt es vor vollendete Tatsachen zu stellen.
  8. bedeutet, dass auch kleine Kinder schon in der Familie mitentscheiden dürfen.
  9. ist für ein Baby erwiesenermaßen der beste Weg, um eine gute Bindung zur Bezugsperson aufzubauen.
  10.  bedeutet auch, dass man trotzdem „Nein“ zu seinem Kind sagen darf, wenn die eigene Grenze überschritten wird oder das eigene Bedürfnis mir gerade wichtiger ist.

  11.  bedeutet, dass die Bedürfnisse aller Familienmitglieder grundsätzlich erst einmal gleich wichtig sind.
  12. Kollidieren sie, muss man dem einen oder dem anderen Bedürfnis Priorität einräumen.
  13. bedeutet, dass die Verantwortung für die Beziehung zum Kind grundsätzlich beim Erwachsenen liegt.
  14. Es sollte immer zwischen Bedürfnissen und Wünschen unterschieden werden!
  15. ist absolut nicht vergleichbar mit Laissez Faire!

    Nur weil man Wert auf eine gute Bindung zu seinem Kind legt, ist man keine HelikoptermutterKidzchaos-Beduerfnisse-erziehung

  16. bedeutet mit zwei Kindern, dass man einen Klon braucht, oder dass man immer entscheiden muss, wessen Bedürfnis nun gerade dringender ist. Das ist manchmal wirklich blöd.
  17. bedeutet, dass ich versuche immer das Bedürfnis hinter dem Verhalten meines Kindes zu ergründen, um zu wissen, warum es gerade das genau jetzt tut.
  18.  heißt, ich lasse mein Baby nie weinen, denn es schreit nie ohne Grund.

  19. bedeutet, ich darf mein Baby nach Herzenslust verwöhnen und habe auch ich Recht damit.
  20. ist für uns der einzig richtige Weg für ein harmonisches Miteinander in der Familie.

Liebe Denise, danke für deine Definition vom bedürfnisorientierten Umgang mit deinen Kindern. Ich finde es so wichtig, dass man zeigt, dass es eben nicht bedeutet, das Kinder alle Bedürfnisse des Umfeldes untergraben oder das man sich sein Leben lang aufopfert. Immer wieder werden diese merkwürdigen Argumente gebracht und das finde ich sehr schade, denn auch ich finde es für uns den einzig richtigen Weg und dieser bedeutet nicht Einbahnstraße!

Ich möchte keinen missionieren oder sagen, das und nur das ist der Weg um Kinder durchs Leben zu begleiten. Jeder geht seinen Weg. Jeder gibt sein Bestes und niemand soll sich vorgeführt oder verletzt fühlen. Ist euer Weg ein anderer?

Habt ihr Lust mir davon zu erzählen? Schreibt mir doch unter herz(ät)gluckeundso.de. Ich freue mich wirklich und finde es total spannend alle Facetten im Leben von Familien zu erkunden. Dafür bin ich auch Bloggerin, mein Tellerrand hat kein Ende.

Eure Glucke

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3 Comments

  • Reply Julia 2. September 2017 at 21:44

    Punkt 16 kann ich nur zustimmen bzw. glaube ich, dass manche Bedürfnisse warten oder aufeinander abgestimmt werden können.

  • Reply Paju 31. August 2017 at 14:42

    Jetzt gibt es auch noch einen Namen für unseren Erziehungsstil?! 🙂 Wir leben diese Erziehung seit Jahren. Unser Großer ist mittlerweile 10 Jahre alt. Was uns immer wichtig war und ist, dass er uns alles erzählen kann (gut, lässt mit fortschreitenden Alter nach 😉 ). Uns haben viele ausgelacht, dass wir ein Muttersöhnchen erziehen und ich eine Glucke wäre. Aber wenn ich mir meinen Großen heute anschaue, weiß ich, das stimmt nicht. Er geht seinen Weg. Und zwar oft sehr selbstsicher allein. Er hat ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein und hinterfragt Dinge, die ihm die Lehrer vorgeben und er der Ansicht ist, das könnte auch anders gehen. Ob er damit einfach durch das Leben kommt, weiß ich nicht. Jedoch war uns dieser Charakterzug immer sehr wichtig.

    Und was ich bei diesem Erziehungsstil sehr wichtig finde und was sich auch bei den Kindern bemerkbar macht: Wenn ich mich meinem Kind auf Augenhöhe nähere, dann weiß es, ich nehme es ernst. Es darf mitbestimmen. Es darf seine Gefühle und Bedürfnisse aussprechen. Und es lernt ziemlich schnell, dass andere auch diese Gefühle und Bedürfnisse haben und lernt sie zu respektieren. Unsere Jungs müssen keine Kämpfe mit uns ausfechten. Und so reagieren sie auch, wenn sie in fremder Betreuung wie KiGa, Hort und Co sind.

    • Reply Glucke 31. August 2017 at 17:54

      Ja diese Beziehung zum Kind hat einen Namen aber schön zu hören, das viele es schon jahrelang so leben und eben auch mit größeren Kindern sich zeigt, das es Früchte trägt.

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