Kochen und Backen

Sächsische Quarkkeulchen mit selbstgemachtem Apfelmus

8. November 2017
saechsische-Quarkkeulchen

sächsische Quarkkeulchen

Ich gebe es ja nur ungern zu aber in der Heimat meines Mannes gibt es deutlich mehr gute Gerichte als in meiner. Ihr müsst wissen, das zwischen Sachsen Anhalt und Sachsen sowieso immer eine leichte Konkurrenz herrscht. Aber ich kann es einfach nicht bestreiten, was das Essen angeht haben die Sachsen die Nase vorn und ganz besonders die Rezepte der Familie meines Mannes.

Genau so ein typisch sächsisches Rezept möchte ich euch heute wieder zeigen und hier auf meinem Blog verewigen. Es ist von der Oma meines Liebsten, die leider nicht mehr unter uns weilt. ich mochte Sie sooooo unglaublich. Kurz vor ihrem Tod durften wir Sie nochmal sehen und auch der Prinz konnte sich verabschieden. Ein sehr emotionaler Moment war das und umso Schöner ist es, mit ihren Rezepten immer eine kleine Erinnerung an Sie zu haben.

Wir essen ja sehr sehr selten Mittags eine süße Speise. Mein Mann mag es deftig und alles andere sind Desserts oder eben Nachmittagsgerichte. Ich hingegen mag auch Grießbrei oder Milchreis aber das gibts eigentlich selten bei uns.

Dieses Gericht ist aber süß und wir essen es Mittags oder ganztags, da es warm und kalt wirklich sehr sehr köstlich ist.

Die Rede ist von Quarkkeulchen.

Ich hatte vorher nie davon gehört. So ist es mit fast allen sächsischen Gerichten. Die sind so regional, das man Sie ausserhalb der Grenzen nicht kennt. Nein Spaß beiseite, es ist sogar eine Schande, das man Vieles nicht kennt, denn man verpasst tatsächlich etwas.

Um 4 Personen richtig gut satt zu bekommen benötigt ihr:Quarkkeulchen-Zutaten

  • In Apfelsaft eingelegte Rosinen(150g)
  • 500g Magerquark
  • 500g Pellkartoffeln
  • 150g Mehl
  • 40g Zucker
  • das Mark einer halben Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • der Abrieb einer Bio-Zitrone
  • viel Butter zum Braten

Für das Apfelmus klickt ihr einfach auf das untenstehende Bild und landet bei dem Rezept dafür.

Zubereitung der Quarkkeulchen:

  1. die Rosinen legt ihr am Abend zuvor in Apfelsaft ein und stellt Sie in den KühlschrankQuarkkeulchen-eingelegte-Rosinen
  2. Ihr kocht in Salzwasser die Pellkartoffeln bis Sie gar sind.Quarkkeulchen-Kartoffeln
  3. Nun pellt ihr die Kartoffeln und presst/ reibt Sie schön fein
  4. Die eingelegten Rosinen werden über ein Sieb vom Apfelsaft befreit
  5. Alle Zutaten kommen in eine große Schüssel und werden vermengtQuarkkeulchen-vermischen-ruehren
  6. Jetzt formt ihr entweder kleine Bällchen oder wie wir „Beffis“ wie mein Mann sagt. Also auf Deutsch bedeutet das, das ihr flache Pellets formt. Was Beffis sind könnt ihr hier mal nachlesen.
  7. Ihr benötigt eine große Pfanne und viel viel Butter.
  8. Auf höchster Stufe die Butter zum Schmelzen bringen und die Teiglinge anbraten. Quarkkeulchen-anbraten-Fett
  9. Wenn ihr ein Fenster in der Küche habt, dann lasst es offen denn das ist immer eine sehr aromatische Angelegenheit
  10. Jede Seite wird angebraten bis Sie schön knusprig ist.

Ich lege die Quarkkeulchen immer nochmal auf Küchenpapier um das Fett etwas abtropfen zu lassen.

Nun wird alles mit dem leckeren Apfelmus auf einem Teller angerichtet und mit Puderzucker verfeinert.Ich dachte beim 1. Mal, dass das eine mega fettige und schwere Kost ist aber der Magerquark macht es sehr sehr bekömmlich und man kann nicht mehr aufhören.

Kennt ihr schon unsere anderen sächsischen Gerichte? Klickt mal auf die Bilder und erzählt mir doch, welche sächsischen Gerichte ich noch vergessen habe und unbedingt probieren sollte.

paprikamatsch-Rezept

Suess-Saure Kartoffelstueckchen

Ich wünsche euch guten Appetit und viel Spaß beim Nachkochen.

Eure Glucke

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