Reisen

Unser Urlaub auf Sardinien Teil 4

2. Juli 2017

Sardinien-Teil-4Im 3. Teil zeigte ich euch ja die schönsten Strände, die wir besucht haben. An genau diesem Tag haben wir aber noch einen unglaublichen Ort auf Sardinien entdeckt und damit startet der 4. und letzte Teil unserer Sardinienreise, denn das kann ich euch einfach nicht vorenthalten.

Am Mittwoch wollten wir einfach nochmal los und etwas entdecken und das haben wir auch gemacht. Wir sind wieder Richtung Süden gefahren in die Region Carbonia-Iglesias. Die könnt ihr euch merken, da dort viele schöne Städtchen, Strände und allerhand Kultur zu sehen sind.

Wir hatten es auf Buggerru und die Cala di Domestica abgesehen.Sardinien-Teil-4-Ausblick-Minengegend

Buggerru liegt im Minengebiet von Sardinien. Auf dem Weg dorthin fährt man eine Serpentinenstraße lang mit endlosem Blick auf das Mittelmeer. An jedem Felsen sieht man die Geschichte der Insel. Überall sind verlassene Industriedenkmäler und Bergwerke.  Wenn man noch etwas Zeit hat, sollte man sich unbedingt das „Museo dell’Arte Mineraria“ in Iglesias ansehen, dort kann man die Vielfalt der Mineralien auf der Insel sehen und viele Infos über die Bergwerke erhalten.

Der Weg zu unserer ausgewählten Bucht war nicht weniger spektakulär als zur Düne von Piscinas.Sardinien-Teil-4-Cala-Domestica-Steg

Der Parkplatz war wieder umsonst und dann läuft man einen wunderschönen Holzsteg lang und kann die Felsen bestaunen.

Sardinien-Teil-4-Bucht-von-obenDie Bucht liegt zwischen zwei Felsen und ist relativ klein. Es gibt eine Bar und ein Tretbootverleih. Ansonsten ist da nur das Wasser und der abenteuerliche Weg zu der 2. kleinen Bucht. An diesem Tag war es etwas bewölkt und dennoch war es irgendwie magisch und wieder anders als alle anderen Buchten. Sardinien-Teil-4-Cala-Domestica-Bucht

Der Einstig ins Wasser war leicht. Das Wasser glasklar und der Clou war, man konnte zur 2. Bucht auch gut im Wasser laufen und schwimmen. Der Prinz hatte mega Spaß und wir verbrachten dort einen schönen Tag.

In der Strandbar gibt es wie in fast allen Strandbars, relativ geschmacklose Paninis und Salat aber die Preise waren human.

Was man auf Sardinien wohl wirklich beachten sollte, wenn man das kann, ist die Saison. Wir waren am Ende der Nebensaison auf der Insel und hatten oft schöne leere Strände aber es füllte sich so langsam und dann verlieren einfach viele wunderschöne Orte ihren Charme und vor allem wird es dann auch schmutziger.

Die Strände und auch das Meer werden dann als Mülleimer benutzt und das macht mich immer ganz fuchsig. Wir sammeln übrigens immer den Müll auf und fischen ihn aus dem Meer.Sardinien-Teil-4-alte-Bergbau-Ruinen

Sardinien ist im Übrigen auch ein fantastisches Reiseziel für den Frühling oder den Herbst, da es kulturell soviel zu sehen gibt. Wir haben aber bei 35 Grad wenig Lust Sightseeing zu betreiben. Die Mitte und der Norden von Sardinien konnte von uns leider nicht erkundet werden, da wir nicht halbe Tage im Auto verbringen wollten aber gerade im Norden bei Olbia gibt es nochmal allerhand zu sehen.

Wir überlegen uns, diesen Teil der Insel ebenfalls nochmal zu erkunden.

Im Übrigen hat Sardinien ein besonderes Maskottchen. Den Flamingo.

Diesen findet ihr auf der ganzen Insel und könnt ihn zu hunderten bestaunen. Er steht dann immer in Salinenbecken rum und in Cagliari selbst befindet sich ein riesiges Naturschutzgebiet das eine Vielzahl an Flamingos beherbergt.

Des Weiteren kann ich euch, wenn ihr Weinliebhaber seid, den Weisswein S’elegas Nuragus di Cagliari und den Rotwein Vigna di Isalle Cannonau di Sardegna empfehlen. Keine Sorge ich habe nicht genippt aber ich vertraue da voll und ganz auf meinen Mann, da er auch beruflich öfters damit zu tun hat.

Das beste Bier ist das Ichnusa-das kann man aber auch nicht übersehen.Sardinien-Teil-4-bestes-Bier-ichnusa

In Cagliari gibt es noch einen festen kleinen Jahrmarkt, der etwas alt aussieht aber für die Kids viel Spaß bringt. Besonders die Raupe Nimmersatt Achterbahn hat es dem Prinzen angetan. Die Preise sind fair und dort gibt es auch mal leckere Paninis.

Essenstechnisch waren wir doch ein wenig enttäuscht, das lag aber auch daran, das die Italiener oder allgemein die südlichen Länder völlig andere Essenszeiten, als wir haben. Gegen 21Uhr fangen Sie an und gegen 20Uhr öffnen auch erst, die Ersten guten Restaurants. Wir haben es leider kein einziges Mal geschafft so spät loszufahren.

Das ist schade, denn dadurch wird man eben mit relativ „normalem“ bis mäßigen Essen abgespeist.  Dem Törtchen hat es wohl trotzdem gereicht, denn der Bauch ist ordentlich gewachsen.Sardinien-Teil-4-Cala-Domestica-ToertchenHinzu kommt, dass uns auf Sardinien besonders aufgefallen ist, das Touristen gerne mal zweitklassig behandelt werden. Sie werden später bedient, die Preise werden erhöht, Menüs werden nicht vollständig serviert und manche wirkten einfach sehr genervt.

Also besteht auf die Preise in der Karte und auch auf die Bestandteile eines Menüs.

Oft ist ein Kaffee dabei, der dann einfach nicht serviert wird. Oder das Cuperto(also der Preis pro Gedeck) wird nirgends ausgeschrieben(was aber Pflicht ist) und dann wird Trinkgeld genommen obwohl man nichts gesagt hat.

Bleibt vehement, denn die Preise sind sowieso schon höher als sonst.

Was gibt es noch als Tipps zu sagen. Nehmt euch in Acht vor den Mücken und Fliegen. Gerade die Tigermücke kann eben auch das Dengue-Fieber übertragen.

Als Schutz vor Mücken kann ich empfehlen:

  1. Kokosöl-einfach den Körper nach dem Duschen damit eincremen und/oder
  2. das Zecken/Mückenspray Doctan und Doctan für Kinder empfehlen

Fliegen hassen Lavendel und einen Sud aus Essig, Spülmittel und Lavendelöl. Ihr könnt aber vor Ort alles gut kaufen. Sonnenschutz benötigt ihr auf jeden Fall mit Lichtschutzfaktor 50. Besonders ich als schwangere habe mich alle 2 Stunden damit eingecremt. Ich war aber sehr sehr anfällig für Sonnenbrand dort und war dann die Meiste Zeit mit einem T-Shirt bedeckt.

Ja und schwupps war Freitag und wir fuhren zum Flughafen nach Cagliari. Leider hatte unser Flug Verspätung und so waren wir erst gegen 20Uhr wieder in Deutschland. Bei 15 Grad und im Regen.Sardinien-Teil-4-Rückflug-Regen

Unser Fazit des Sommerurlaubs 2017:

Es war ein turbulenter Urlaub, mit 2 Krankenhausbesuchen und schlimmen Insektenstichen.

Aber wir haben traumhafte Orte und Strände gesehen. Wir haben Ruhe gespürt und Entspannung gefunden. Wir hatten einen fantastischen Gastgeber und eine coole Unterkunft(Bei Interesse könnt ihr mich gerne konaktieren, dann könnt ihr direkt und ohne Air B’nB den Urlaub dort buchen.

Wir haben entschieden uns jetzt auf andere Gefilde zu konzentrieren, denn Italien haben wir fast vollständig bereist. Dieses Jahr steht nix großes mehr an aber kleine feine Ausflüge von denen ich euch natürlich berichten werde. Ich bin euch auch immer noch den Wohnmobil-Urlaub schuldig.

Wo gehts denn für euch dieses Jahr hin und hat euch unsere Urlaubserzählung gefallen oder ist es eher uninteressant?

Ich wünsche euch einen tollen Restsonntag und nun gibts wieder Alltagsinhalte aber das ist ja auch schön.Sardinien-Teil-4-Buggeru-Gluckenselfie

Eure Glucke

Hier seht ihr wie alles auf Sardinien begann, einfach auf die Bilder klicken:

  1. Teil 1Sardinien-Part1
  2. Teil 2Sardinien-Teil2
  3. und Teil 3Sardinien-Teil-3-Straende
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2 Comments

  • Reply 1000 Fragen an Dich selbst-Teil 10 und die Kritik ~ Glucke und So 14. März 2018 at 7:22

    […] 183: Wie entspannst du dich am liebsten? Beim Film schauen, Schlafen oder am Meer. […]

  • Reply 1000 Fragen an Dich selbst-Teil 3 ~ Glucke und So 25. Januar 2018 at 7:37

    […] Bio und Papier. Es ist bei uns auch Pflicht und es sollte überall so sein. Immer wenn wir z.B. in Italien sind bekommen wir fast einen Schock wie hinterwäldlerisch da noch viele Gebiete […]

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