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WUTGEBLOGGT: Auch das ist Deutschland

14. September 2017
Wutgebloggt Deutschland Wahl

Auch das ist Deutschland

Etwas reißerisch die Überschrift oder? Das fiel mir aber als Erstes in der Situation ein und ich wollte jetzt nicht ewig nach einer Überschrift suchen, denn sonst ist es ja ein ewig geplanter Beitrag, den ich dann sicherlich noch hundert Mal abändern würde aber ich habe nun das Bedürfnis, das einfach schnell rauszuschreiben obwohl heute schon mein leckeres Ofengemüse online gegangen ist.

Roter Wutfaden!!!

In 10 Tagen ist die große Wahl und so so viele Menschen sind bestrebt Gutes zu tun und den bevorstehenden Einzug rechter Parteien zu verhindern. Viele Vernünftige Menschen reden laut und versuchen gehört zu werden, damit in unserem Land keine Katastrophe passiert. Egal wie man zur (Flüchtlings)Politik steht, man sollte definitiv das Kreuz nicht an der falschen Stelle setzen. Aber keine Sorge ich möchte hier keinen Wahlkampf für die eine richtige Partei machen, denn ich hadere selber sehr mit mir, wen und vor Allem warum ich denjenigen wählen sollte.

Roter Wutfaden!!!

Auch das ist Deutschland, mit witzigen, spritzigen und richtigen Mitteln alles in die richtigen Bahnen lenken.

Doch dann war ich eben einkaufen. Wir brauchten Gemüse, Obst und was eben so ansteht. Ich habe seit gestern unglaubliche Rückenschmerzen, ein wenig Kopfschmerzen und bin eben kaputt vom Wetter oder was auch immer.Als ich so einkaufte merkte ich auch, dass mein Bauch hart wird und ich mich dann schnell hinlegen muss.

Ich stand an der Kasse. Ganze 3 Kassen waren geöffnet, trotz sehr viel Kundschaft. Eine ältere Frau lief mit 2 vollen Einkaufstaschen von Kasse zu Kasse und ich ahnte schon was Sie wollte.

Ich legte meine Ware aufs Band. 2 Kunden waren vor mir mit sehr sehr viel Ware. Ich merkte dass ich extrem Pipi musste und mein Rücken und Bauch schmerzten stark. Ich begab mich in mein Bewusstsein oder so ähnlich und atmete und träumte vor mich hin. Ich wollte einfach nur schnell raus und das Pipi in mir behalten.

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Ich die Glucke

Frei mit Drei Teil 6-Die Autonomie zeigt ein neues Gesicht

21. September 2016

freimitdrei_autonomieDa dachte ich meine Serie neigt sich dem Ende zu und zack wird eine neue Phase so unerträglich, dass ich einfach darüber berichten muss um vielleicht auch Tipps zu bekommen, wie ich bzw. wir besser damit umgehen können.

Aber ganz von vorne.

Autonomiephase kennen alle Eltern oder?

Die einen streifen Sie nur und die Anderen erleben die Hölle auf Erden und ich spreche da von allen Seiten.

Die Kinder erleben eine unglaubliche wichtige Phase und die Eltern müssen zwangsläufig da mit durch, Das kann hier und da schon mal zu extremen Reaktionen führen und Tränen auf beiden Seiten sind vorprogrammiert.

Bis jetzt konnten wir uns mit der Wut, dem Zetern und Weinen ganz gut arrangieren. Das Mantra, das alles nur eine Phase ist, hilft mir wirklich immer.

Bin ich gut drauf, sitze ich das mit einer Arschbacke ab wenn der Prinz neue Synapsen bildet.

Das was aber seit ca. 3 Wochen hier passiert, bringt selbst meinen sehr rationalen Mann aus der Spur. Der Prinz ist wütend auf einen von uns und das sehr explizit. Meistens auf meinen Mann.

„Ich möchte ein Eis.“ Der Papa will ihm eins holen. „Nein, das macht die Mama.“

Klingt jetzt harmlos aber das geht so weit, das mein Mann, der neben ihm am Esstisch sitzt, sich woanders hinsetzen soll. Ihn nicht anschauen soll. Ihm nicht helfen soll und ihm nichts geben soll.

Schaut einer von uns komisch oder falsch oder reagiert komisch oder falsch, dann kommt es zu einem wirklich schlimmen Anfall von Trauer, Wut und Unverständnis.

Ich unterstütze meinen Mann und unterstütze den Prinzen. Ich weiss nicht mehr in welche Richtung ich laufen muss. Wie geht man damit um? Woher weiss ich ob es zur Autonomie gehört oder er wirklich böse auf einen von uns ist, weil wir ihm unrecht getan haben? Ich male mir immer die schlimmsten Szenarien aus. Ist es eine Grundabneigung gegen Männer? Ist ihm was zugestoßen?

Der Papa und er waren immer ein Team. Sie gehören einfach zusammen.

Diese Liebe ist magisch und ich schaue den Beiden so gerne beim Spaß haben zu und jetzt ist alles irgendwie sehr schwierig.

Es verursacht Streit auf allen Ebenen und raubt Kräfte, die wir doch brauchen um gemeinsam durch diese Phase zu gelangen.

ich vermute es ist ein Austesten des Gegeneinander Ausspielens. Wer gibt mir mehr Freiräume? Wer gibt mir mehr Spielraum? Wer ist inkonsequenter?

Wer ist der Good Cop und wer der Bad Cop?

All diese Fragen stellt er sich sicherlich auch wenn ich es eben nicht weiss, da ich nicht in seinem Kopf bin. Da mein Mann und ich sowieso in einigen Erziehungsfragen anders denken sind wir ja das gefundene Fressen für diese Phase.

Herrje… es ist echt manchmal unerträglich. Mein Mann tut mir dann leid obwohl er weiss, dass er nicht explizit gemeint ist aber ich bin viel emotionaler. Der Prinz tut mir leid, da er soviel verarbeiten muss Ich will jeden schützen aber eigentlich mache ich es dann wahrscheinlich viel viel schlimmer.

Meine eigenen Gedankengänge sind wahrscheinlich viel zu kompliziert um ein klares Bild zu haben.

Die übliche Autonomie und sonstigen Wutanfälle sind wirklich ein Witz dagegen. Jedenfalls für mich und ich bin echt gespannt, wie das bei euch abläuft und wie ihr das hinbekommen habt, dass alle halbwegs zufrieden aus so einer Situation wieder rausgehen.

Ganze Tage werden davon geleitet und alle gehen unzufrieden ins Bett, da alle kaputt von den Kämpfen sind. Wie lange geht das und wann wird es besser und was weiss mein Kind nach dieser Phase?Ich will dazu keine Fachbücher lesen sondern gerne von euch etwas dazu wissen.

Helft uns, helft dem Prinzen.

Eure Glucke

 

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Ich und So

Unser System funktioniert so nicht mehr- Lasst uns Familien endlich aufstehen

24. Februar 2016

System nicht kompatibel allein gelassenWo fange ich an und wo höre ich auf. So viele Worte gibt es schon zu diesem Thema aber irgendwie ändert sich nichts. 

Gerade eben las ich genau das hier und wie soll ich es sagen. Meine Wut und Unverständnis, unserem System gegenüber wächst und wächst. 

Ich suche einen Job. Das ist schwerer als ein 6er im Lotto. Zumindest habe ich das Gefühl. Ach nein, es ist ganz einfach. Wenn ich doch endlich mal von meinem Prinzessinnenthron runter kommen würde und flexibel sein könnte. Dann, ja dann hätte ich 100 Stellen zur Auswahl. Denn ich bin ja gut ausgebildet aber mein Kind und meine Sturheit und mein Lebensmodell, das passt eben einfach nicht und das muss ich doch nun endlich mal verstehen.

Erst gestern schrieb mir ein Arbeitgeber wieder: „In unserem Team muss jeder flexibel sein.“ Aha. Wisst ihr was es für eine Stelle war? Eine Küchenhilfe. Ja ich schaue auch nach solchen Stellen. Es ist ja nicht so, als ob ich dem System auf der Tasche liegen wollen würde und deshalb schaue ich als ehemals Führungskraft auch auf Küchenhilfestellen. Meine Betreuerin bei der Agentur, sowie alle meine Freunde und Familie fassen sich an den Kopf. Und im Ernst, ich fasse mich auch an den Kopf.

Aber ich weiss, es ist ja meine eigene Schuld. Was wollen wir Familien eigentlich. Wir bekommen doch schon 1 Jahr bezahlten Urlaub, wenn wir unser Kind zur Welt gebracht haben und die Väter bekommen auch noch 2 Monate quasi dazu geschenkt. 

Das das Arbeitsrecht so vielen Arbeitgebern die Chance lässt, die Mütter danach rauszukicken, das ist normal oder? Was wollen wir eigentlich? Bei anderen gehts doch auch. Die hetzen von zu Hause in die Kita und dann ins Büro um dann wieder zur Kita zu hetzen, um das Kind abzuholen. Dann schnell nach Hause, nein wartet vorher noch schnell einkaufen gehen. Dann kochen, Kind noch kurz bespasen. Kind ins Bett. Eltern auf Couch! Feierabend! Nein, nein, der Geschirrspüler muss ausgeräumt werden. Die Wäsche stapelt sich bis zum Mount Everest. Aber was wollen wir denn eigentlich?

Viele managen das doch ohne Probleme. Familie, Babysitter, Kita und Freunde werden eingespannt, damit das Kind rund um die Uhr betreut ist und die Eltern arbeiten können. Oh nein das Kind ist krank. Wie kann es das wagen und den ausgetüftelten Plan durcheinander bringen. Was die Oma kann heute nicht? Ich habe ein wichtiges Meeting. Der Mann muss auf Geschäftsreise oder noch besser es gibt keinen Partner. Irgendwie muss es gehen. Die 10 Stunden Kita müssen ausgereizt werden, dann muss das Kind eben zu einer anderen Mutter mit nach Hause und dort hole ich es dann 20 Uhr ab um es schnell ins Bett zu legen, denn am nächsten Tag gehts 6:00 Uhr morgens wieder raus. Hoffentlich ist das Kind dann nicht schlecht gelaunt, das bringt wieder den ganzen Ablauf durcheinander. Ich will ja wenigstens einmal kurz was essen und einen Kaffee trinken.

Was ist eigentlich unser Problem? Es läuft doch alles super. NICHT

Gar nichts läuft. Egal welches Familienmodell. Egal ob Familie und Freunde in der Nähe. Egal ob Alleinerziehend( obwohl das nochmal zusätzlich hart ist) oder nicht.

Unser System ist nicht für Familien gemacht. Oder andersrum: Wir Familien passen nicht mehr in dieses bescheidene ach so soziale und gar nicht familienfreundliche System und das geht mir so dermaßen auf den Zeiger.

Ja und was will ich jetzt dagegen tun? Viele deutsche Paare tun schon etwas dagegen. Sie bekommen erst gar nicht ein Kind. Das kanns doch nicht sein. Wenn das so weitergeht dann können wir nicht mehr nur von Fachkräftemangel reden sondern von Menschenmangel. Denn Leute, irgendwann sterben wir aus. Es sterben jetzt schon mehr Menschen in Deutschland als neue geboren werden. 

Was macht ihr mit uns Familien? Ihr lasst uns im Stich. Ihr treibt uns in die Altersarmut. Ihr treibt uns in die Depression. Ihr treibt unsere Kinder in die Depression. Ihr wollt aus uns high Tech Marionetten machen. ABER habt ihr es schon gemerkt, die die aufmucken werden irgendwie mehr und trotzdem tut ihr rein gar nichts ausser was? 24h-Kitas? Immer mehr Betreuungsagenturen? Ein paar Trendy Firmen führen so langsam Home Office ein. Ja hallo wir leben im 21. Jahrhundert. Da sollte Home Office das Natürlichste auf der Welt sein. Unsere Technologie lässt mich wahrscheinlich beim Kacken auf dem Klo beobachten aber wir schaffen es nicht Jobs in Home Office umzuwandeln damit ich als Mutter mein Lebensmodell leben kann ohne zu verhungern oder mein Kind krank in die Kita bringen zu müssen um mir dann Sprüche von anderen Eltern und Kollegen und Kinderlosen anzuhören, was ich denn für eine Rabenmutter bin.

Ich hab die Schnauze so gestrichen voll. Seit über einem Jahr versuche ich meinen Beitrag zu diesem System, was mich nur mit Füßen tritt, zu leisten und was passiert? Ich kann meine Wände mit nicht vorhanden Absagen schmücken, da die Arbeitgeber es nicht mal für nötig erachten mir eine respektvolle Erklärung zu schicken, denn das kostet ja Zeit und Zeit ist bekanntlich Geld.

Aber was wollen wir eigentlich?????????? Wir hippen Eltern, die die älteren Generationen regelmässig zum Wackeldackel mutieren lassen. Uns gehts doch gut. Unseren Kindern gehts doch gut. Pahhhhhh…wo denn, wenn ich nicht so leben kann wie es für unsere Familie eben das Richtige ist. 

Ja in Frankreich gehen Frauen nach 2 Monaten wieder arbeiten und in Irland auch, ja und? Diese Familien leiden auch darunter und die Kinder sicher auch aber sie müssen, da auch da das System darauf aus ist, hochgezüchtete Astronauten ranzuziehen die einzig dafür da sind, dem System rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen damit wir weiter eins der reichsten Länder dieser Welt bleiben.

Was wollen wir dagegen tun? Unsere Politik versagt komplett. Wenn ich Plakate lese mit „Ja zur Familie“ „Für Mütter“ dann könnte ich nur kotzen. Wer sagt denn noch ja zur Familie??????

Was machen wir? Ich will was tun aber alleine oder mit 10 anderen Müttern bringt das rein gar nichts. Also ihr Familien, was machen wir dagegen, das unsere Gesellschaft und unser System nicht nur so tut als ob es total aufgeschlossen gegenüber Familien und Kinder ist??

Wir sind bestimmt fast 2000 Familienblogger, also habt ihr Ideen????? So geht es doch nicht mehr. 

Lasst uns gemeinsam was für all unsere verschiedenen Familienmodelle etwas tun, damit man mit Kindern auch noch zur Gesellschaft gehört und gesund und glücklich leben kann ohne sich zu rechtfertigen, sich zu schämen, sich zu zerteilen und am Ende nur noch als ein Häufchen Elend übrig ist!

Eure Glucke

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Ich die Glucke

Unser Umgang mit Wut

11. Dezember 2015

Der Umgang mit Wut ist sicherlich für jeden eine völlig neue Erfahrung.

Wut

Von Pixabay.com

Ich gehe mit meiner eigenen Wut immer noch nicht wirklich deeskalierend um. Ihr kennt das sicherlich. Jemand spricht mit euch und man fängt an zu diskutieren, ihr fühlt euch unverstanden und werdet wütend.

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Ich die Glucke

„Sie wollen also ihrem Kind nicht helfen?“

18. März 2015

Krank, helfen Sie ihrem Kind nicht?

Ich weiss, dass ich manchmal überängstlich bin aber meist täuscht mich mein Bauchgefühl nicht. Besonders nicht beim Prinzen. Das ist so ein übernatürliches, Mama-Intuitions-Ding. Der Prinz fieberte bereits seit 48Stunden und wir tun uns immer schwer das Fieber einfach zu senken. Aber wir waren bei 40,2 und schlechtem Allgemeinzustand. Es war natürlich Sonntag, wie immer, wenn das hohe Fieber einsetzt. Wir haben es gut, die Kinderklinik ist fünf Minuten weg, also machte ich mich auf die Socken. Eigentlich wusste ich schon, dass wir wahrscheinlich ein Tag zu früh auftauchen aber lieber zu früh als zu spät. Es war auch gar nicht viel los und wir kamen schnell dran. Die Ärztin war sehr nett, was nicht so oft der Fall ist und Sie untersuchte den Prinzen und wie bereits vermutet, war es noch zu früh um Infektionen festzustellen. Ich sollte weiterhin das Fieber senken, wenn es ihm so schlecht geht und spätestens 2 Tage später wieder zu Doc. Ok. Irgendwie halbwegs befriedigt fuhren wir wieder nach Hause. Knappe 36Stunden später, es war Mitternacht, wusste ich nicht mehr weiter.

Das Fieber ließ sich nicht mehr senken, der Prinz wimmerte und sein Zustand wurde immer schlimmer.

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