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Ich und So

Ich und So

In meinem Blog geht es ja hauptsächlich um mein Leben als Mama und das ganze Drum herum.
Aber ich bin ja auch noch Frau und interessiere mich für ( wenige) Dinge, die nichts mit Babies, Kindern, Windeln, Spielzeug etc. zu tun hat.

Um diesem weiteren Ich gerecht zu werden find ich es ist an der Zeit diese Rubrik hier einzufügen. Nach 17 Monaten Mama sein habe ich auch wieder etwas mehr Zeit für eben auch andere Sachen.

Ich denke hier fallen mir ein paar spannende “Nicht-Mama” Themen ein.

Eure D.

Ich und So

Wieso ich ein guter Mensch bin?

25. Oktober 2016

guter-menschVor einiger Zeit fragte Leben & Erziehen was wir gerne anders machen würden und das beschäftigte mich sehr. Mich beschäftigt ja immer, was ich machen kann, damit Dinge besser laufen.

Vor ein paar Tagen wurde ich wieder angesprochen und gefragt wie es mir geht, da ich im Moment so genervt wirke. Auch auf den Blog bezogen wird oft gesagt, dass ich ja eher über die schlechten Dinge spreche. Meine Außenwirkung ist wohl sehr oft eher schlecht. Ich wirke genervt, gestresst, unzufrieden und demotiviert.

Das hat mir echt zu denken gegeben. Klar ich bin wirklich eher ein negativer Mensch. Ich sehe immer die Dramen, Tragödien und Wenn´s und Aber´s zuerst. Meine Mundwinkel gehen genetisch gesehen nach unten statt nach oben. Ich bin eine Dramaqueen und suhle mich auch gerne mal im Selbstmitleid

ABER

(mein Lieblingsmensch brachte mich mal wieder auf den Boden der Tatsachen zurück).

ABER

das ist nur eine Facette von mir. Eine von Vielen. Ein Teil eines großen Ganzen. Ein Stück vom Kuchen aber da ist doch noch viel mehr.

Meine Wahrnehmung von mir selber ist so gestört und deswegen stört es mich oft gar nicht, wenn die Außenwelt diese Wahrnehmung auch hat aber eigentlich sollte es mich stören denn ich bin ein guter Mensch. Ich bin ein guter Mensch und eine gute Mama. Ich bin meinen Freunden eine gute Freundin. Ich bin meiner Chefin eine gute Angestellte und meinen Eltern immer eine gute Tochter gewesen.

Mein nicht vorhandenes Selbstvertrauen lässt mich das nur sehr selten sehen oder auch mal aussprechen.

Gerne definiere ich mich auch mal über meine Krankheiten und Tragödien in meinem Leben. Das passt auch so gut und macht es irgendwie einfacher.

Man hat ein Schutzschild hinter dem man sich verstecken kann und das doch so bequem zu halten ist.

Ich bin wirklich ein sehr bescheidener Mensch aber eigentlich sollte ich das bei mir selber gar nicht sein. Eigenlob stinkt nicht und ich schrieb sogar schon darüber aber ich halte mich nicht immer an meine eigenen Ziele.

Ich bin ein Auf und Ab und dachte immer es liegt ausschließlich an meiner Erkrankung und meinen blöden Gehirnwindungen, die eben nicht richtig funktionieren aber eigentlich ist doch das Leben ein Auf und Ab oder?

Bei wem geht es denn ständig nur geradeaus? Ein Auf ist eben eine Weiterentwicklung. Ein Hoch manchmal eine Manie. Ein Ab ist nicht immer ein Tief. Manchmal ist es auch einfach nur ein kurzer Stillstand oder eine schlechte Phase. Etwas läuft eben nicht wie es sollte. 3 Sachen kommen gleichzeitig.

Aber ich mache weiter. Ich schaffe es wieder zu dem Auf. Ich schaffe es immer wieder dahin und wieso seh ich Doofi das eigentlich nicht selbst? Ja mein Leben hat schon so einiges hinter sich. Mit 33 habe ich wirklich schon weit mehr erlebt und fühlen müssen als viele 60jährige aber ich bin noch hier und kann Liebe spüren, leben und weitergeben.

Ich lebe und nehme das auch aktiv wahr.

Ich kann mich unglaublich über Ereignisse freuen. Diese Euphorien die ich erleben darf, zaubern dieses Lächeln auf mein Gesicht, dass nur selten festgehalten wird, da ich mich vor Fotoapparaten scheue, da ich denke, das sei nur ein künstliches Bild von mir.

Ich darf Gerüche, Geschmäcker und viele andere Sinne soooo ausgeprägt spüren und weitergeben und teilen. Ich höre das Gras wachsen und kann mich daran unglaublich erheitern.

Zeige ich zu wenig davon?

Bin ich wirklich nur die Miesepetra oder stören sich einfach nur sehr positive Menschen an mir?

Seht ihr vielleicht genauso wenig wie ich selber an mir, welch herzensguter, mutiger Mensch ich eigentlich bin?

Hat meine Krankheit die Macht über mich übernommen oder habe ich ihr sogar diesen großen Platz eingeräumt um immer eine Antwort auf alles zu haben? Ich habe ein Herz voller Träume und Wünsche. Ich flieg auf die Gusche, lache und weine und stehe wieder auf-IMMER! Ich bin noch nie liegen geblieben.

Dinge einfach laufen lassen, das fällt mir so unglaublich schwer. Nichts planen, nichts kontrollieren. Die (meine) Welt in die Arme der Welt legen und darauf vertrauen, dass alles schon seinen Weg gehen wird? Nicht mehr eingreifen? Nicht alles zerdenken?

Es könnte so einfach sein oder? Oder gehts gar nicht um einfach und kompliziert? Ist es einfach wie es ist. Kann man aus halb leer halb voll machen?

Ich erzähle eben (m)ein Leben, wie es ist. Es ist nicht jeder Tag gleich. 24 Stunden können völlig unterschiedlich wahrgenommen werden obwohl die Umstände und Gegebenheiten identisch sind. Ist das so schlimm?

Ich liebe es schöne Dinge, Themen und Texte zu sehen und zu lesen. Ich liebe die Fotografie, da Sie so vielfältig ist. Ich finde mich aber auch in den traurigen, ernsten und negativen Dingen und Texten wieder. Tun wir das nicht alle?

Lassen wir es nur unterschiedlich zu? Verkraften wir einfach unterschiedlich stark die Ereignisse?

Ich bin ein guter Mensch, mit vielen Facetten und ich zeige Sie eben auch. Ich verstecke eben nicht die blöden Seiten an mir, denn Sie gehören zu mir.

Die Balance zu finden zwischen der Lachfalte und dem Tränensack-das scheint die Kunst zu sein, die ich noch nicht so gut beherrsche aber das ist eine neue Herausforderung oder?

Bin ich euch zu negativ? Stört euch die (meine) Wahrheit und Wahrnehmung der Dinge?

Habt ihr Wege, die ihr mir mitgeben könnt, wie ich meine eigene Wahrnehmung aus der Verneblung holen kann?

Ich freue mich auf eure Meinungen. Inspiriert zu diesem Text hat mich mein Lieblingsmensch aber auch Jil von „Von Herzen und Bunt“. Sie findet auch man vergisst oft genug zu sagen was man eigentlich gut macht. Sie bezieht sich auf ihre Mutterrolle aber ich wollte es ein wenig ausweiten auf mich als Mensch.

Eure Glucke

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Internet-Mobbing-Ein Erklärungsversuch

21. Oktober 2016

bullying-cybermobbingVor einigen Wochen passierte mir etwas in der Onlinewelt. Es ging eine Woche richtig heftig, laut und schmutzig zu und klang nach und nach ab aber inzwischen sind viele Elternblogger betroffen und das macht auch mich betroffen. Frida von 2Kindchaos hat unterstützend gestern einen sehr informativen und tollen Text dazu veröffentlicht.

Ich bin schon jahrelang online aktiv und seitdem ich blogge, bin ich auch hier und da schon mal mit nicht ganz so netten Menschen aneinander geraten.

Will man gehört und gelesen werden, muss man damit rechnen, dass Reaktionen folgen.

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Die Glucke will wieder wichteln in 2016

19. Oktober 2016

glucke-will-wichteln-2016Guten Morgen ihr Lieben,

ja spinnt die jetzt, Mitte Oktober vom Wichteln zu reden? Jaaaaaa aber… ich fange auch schon an Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Das Jahr rennt schneller als gedacht und da die Wichtelaktion letztes Jahr schon so erfolgreich war, fange ich noch etwas früher an, damit vielleicht noch mehr mitmachen.

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Vom Tellerwäscher zum Blogger-the german Dream

24. September 2016

blogger-german-dream
Schon sehr sehr lange halte ich meine große Klappe und lasse Beiträge in meiner Filterbubble fast unkommentiert an mir vorbei ziehen. Zu oft bin ich selber in anscheinend jede Elternblogger-Ehrencodex-BlablaBlub-Falle getappt. Oft lohnt es nicht oder ich nehme es mir zu sehr zu Herzen oder der Mehrwert für meine Nichtbloggenden LeserInnen ist nicht gegeben.

Mir wurde sogar mal unterstellt ich steche gerne in Bienennester.

Aber und ihr wusstet schon, das jetzt ein Aber kommt, richtig?

Aber heute habe ich gute Laune, etwas Zeit und es brennt mir auf der Seele und was raus muss muss raus also los gehts.

Ich blogge nun fast 2 Jahre und finde es immer noch spannend, mega cool und freue mich immer wie ein kleines Kind, wenn ein Beitrag gut angenommen wird. Für mich ist Bloggen nach wie vor Leidenschaft und ein Lebensgefühl.

Ich beobachte seit bestimmt einem Jahr einen Trend in Deutschland.

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PMDS-das Monster in meinem Gehirn

4. September 2016

PMDSLange habe ich überlegt über dieses Thema, diese Krankheit zu schreiben. Sehr sehr persönlich ist doch genau diese. Schon einmal wagte ich es und schrieb über meine psychische Erkrankung. Ich erhielt viel Zuspruch von euch aber auch viel Kopfschütteln in meinem Umfeld/Familie. Zu offen, zu persönlich. Wenn das Arbeitgeber lesen. Das waren Argumente-die ich verstehen kann.

Jedoch bin ich gegen eine Tabuisierung von psychischen Erkrankungen. Wir Betroffenen sind nicht schuld, bekloppt oder Psychos. Wir sind krank und ja, es ist eine oftmals unsichtbare Krankheit auf den 1. Blick jedoch auf den Zweiten, ist Sie es ganz und gar nicht.

Heute möchte ich über eine Teilerkrankung des großen Ganzen in meinem Gehirn sprechen. Eigentlich ist diese Teilerkrankung sogar der schlimmste Part-

PMDS-das Monster in meinem Gehirn

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