„Schönheit ist unsichtbar und Sie glitzert.“

Dieser Satz blieb mir am meisten im Gedächtnis, als ich diesen interessanten Artikel in der Zeit las.
Als ich Mama wurde und noch viele Monate über 10 Kilo, mehr auf den Rippen hatte, war mir zwar nicht egal, was ich anhatte aber weit und bequem musste es auf jeden Fall sein. Alle meine Klamotten passten nicht mehr und ließen mich aussehen wie eine Presswurst. Ich fing an, mit Leidenschaft Leggings zu tragen und Schlabberpullis. Früher hätte ich so etwas nie getan. Ich trug auch Jacken mit vielen Taschen, obwohl ich das schon immer tat. In den Anfangsmonaten hatte ich ja den Kinderwagen dabei und viel Platz zum verstauen.
Aber mal im Ernst, irgendwie hatte ich Millionen andere Dinge im Kopf, außer mich wie gewohnt morgens ausgehfein zu machen. Das ich jeden Tag duschen konnte, war schon ziemlich viel Gutes, was ich für meinen Körper tat. Make Up oder Abdeckstift, Haarspray oder Haarklammern gabs nicht mehr. Die Haare störten bei allem und demnach wurden Sie zum Mama-Dutt hochgebunden.
Ich fühlte mich aber dennoch nicht hässlich oder dergleichen. Ich habe 3 Monate nach der Geburt vom Prinzen geheiratet und ich fand mich ganz ansehnlich, obwohl ich mir meine Fingernägel selbst, mehr recht als schlecht, lackiert hatte. Es gab einfach wichtigere Dinge und da sind wir wieder bei der Kernaussage:
„Schönheit ist unsichtbar und Sie glitzert.“
Continue Reading