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Gastbeiträge

Wie erziehe ich mein Kind?-Nicole´s Kolumne

24. Oktober 2016

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Guten Morgen meine Lieben,

was für ein Wochenende. Ich bin Samstag früh mit meinem Lieblingsmenschen nach Frankfurt losgedüst. Wir hatten uns soviel zu erzählen, dass wir das ganze U-Bahnnetz genutzt haben, da wir ständig falsch gefahren sind. Aber wir hatten ein wirklich spannendes und super cooles Wochenende, das für ein paar Wochen neue Kraft gibt.

Zu Hause angekommen wurde erstmal ausgiebig gekuschelt, besprochen was so los war und dann auch wieder diskutiert. Denn ja genau das machen wir. Wir diskutieren Themen aus. Ich möchte dem Prinzen die Zähne putzen und er will lieber noch eine Gurke essen.

Wir versuchen beide unser Ziel zu erreichen und landen irgendwie bei einem Kompromiss aber das ist auch super so.

Heute erzählt Nicole uns mal, wie das bei ihr und Mausi so ist.

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Ich und So

Angststörung und Mutterschaft- Gastbeitrag

18. Juli 2016

Angststoerung_MutterschaftGuten Morgen meine Lieben,

wie war euer Wochenende? Ich hatte Samstag einen ganz besonderen Ausflug, von dem ich euch bald berichten werde. Ansonsten haben wir das schönere Wetter genossen.

Heute habe ich einen besonderen Gast. Eine meiner Stammleserinnen hat eine Angststörung und ich habe Sie gefragt, ob Sie nicht Lust hat darüber auf meinem Blog zu schreiben. Es ist ihr „Erstes“ Mal und Sie ist etwas aufgeregt aber das muss Sie gar nicht. Ich bewundere immer Menschen, die ihr Wissen weitergeben und auch anderen Betroffenen helfen. Also Bühne frei für die liebe Nicole.

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Ich die Glucke

#MeinBriefanMich

28. Juli 2015

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Liebe Dani,

Du liegst gerade noch im Krankenhaus, Du weinst viel. Vor Sorge, vor Schmerzen und weil dies wohl die berühmten Hormone sind, die man eben so hat. Wow, Du bist Mama! Herzlichen Glückwunsch. Fast 40 Wochen, hast du dem entgegengefiebert. Die Geburt ging soooo schnell. Der 1. Tag war hart und Du merktest bereits, dass etwas nicht stimmt. Das hast Du wirklich toll gemacht, dass du auf deinen neu entwickelten Mutterinstinkt gehört hast. Ja, der Prinz ist krank aber keine Sorge , er ist ein tapferer und starker kleiner Kämpfer und in ein paar Tagen, geht’s ihm schon wieder viel besser. Dir nicht, denn Du bist unsicher. Das Stillen wird nicht klappen. Bitte meine Liebe, quäl Dich nicht. Ich weiß welche Schmerzen Du hast. Ich weiß, Du denkst Du bist keine gute Mutter, weil Du es nicht mal schaffst dein Kind zu stillen. Aber Hey, Du gibst dein Bestes. Glaube mir, für euch ist die Flaschenmilch der bessere Weg. Du wirst entspannter sein. Der Prinz wird entspannter sein und endlich auch gut trinken. Eure Verbindung ist sehr stark. Während Du ihn fütterst, umklammerst Du seine kleinen Hände. Du begutachtest sein kleines Gesicht und lauschst seinem schmatzenden Mund. Der Prinz hat schlimme Krämpfe und ich weiß es bricht euch das Herz, dieses Stöhnen zu hören. Ihr wollt ihm helfen, natürlich wollt ihr helfen. Ihr werdet oft zum Arzt gehen. Du wirst dich oft unverstanden fühlen, da Dir alle mitleidig auf die Schulter klopfen und sagen: „Das ist nichts Schlimmes, es geht vorbei, spätestens nach 3 Monaten“. Ja es geht vorbei ab der 17. Woche, ist komischerweise alles weg. Was es war? Keine Ahnung. Ich sage Dir nur eines: Ihr gebt immer euer Bestes. Ihr seid wundervolle Neueltern und ihr macht alles richtig. Ich will Dir hier gar nicht sagen, dass du weniger zum Arzt gehen sollst, denn es hilft dir trotz allem, die Gewissheit zu haben, dass es nichts Ernsthaftes ist. Du hast keine Hebamme, die dir das alles in vertrauter Umgebung sagen kann und demnach, geh deinen Weg.
Einen wichtigen Rat hätte ich aber für Dich. Bitte deinen Mann, länger zu Hause zu bleiben. Ihr braucht die gemeinsame Zeit , um euch an euer neues Leben zu Dritt zu gewöhnen. Auch er ist Papa geworden und total überfordert, mit dieser hormongesteuerten Frau und einem kleinen Wesen, was vorher nich da war. Gib ihm die Zeit und sei nicht so streng mit ihm. Er weiß noch weniger als Du, was zu tun ist. Nach 4 Wochen kommen die Großeltern zu Besuch. Es geht so Einiges schief. Hab trotzdem Vertrauen. Das 1. Baby seit Jahrzehnten in der Familie. Das muss man auch erstmal sacken lassen. Ich weiß, es ist dein Baby, niemand soll es einfach nehmen und durch die Gegend schleppen und zu Tode streicheln. Du kannst das ansprechen aber vorsichtig. Du weißt selber, Du bist manchmal sehr, ähmmm forsch, was das angeht. Sie wollen Dir nichts Böses aber Sie sollen auch verstehen, wieso Du etwas durcheinander bist. Du wirst eine Wochenbettdepression haben, die wirklich lange und schleichend von Statten geht. Sprich es an. Bitte isolier Dich nicht. Niemand hat die Chance dir zu helfen, wenn Du nichts sagst.
Nimm Hilfe an. Ja, Du bist die Mama und Ja, Du kannst es am Besten und Ja, der Prinz ist genauso sensibel wie Du aber nur eine gesunde Mama kann sich um alles kümmern ohne dabei zu Grunde zu gehen.
Ihr seid ein tolle Familie. Ihr werdet einige Hindernisse überstehen und es werden Tränen fließen und laute Worte durch die Gegend fliegen aber am Ende zählt nur Eins.
Ihr seid zusammen und haltet zusammen und habt einen wunderschönen, kleinen Prinzen der euch täglich zum Lachen und Dahinschmelzen bringt. Ihr leistet, wie alle Eltern Unglaubliches. Dieses Durcheinander im Leben von Eltern, meistert ihr und dazu gratuliere ich euch.

Wer ich bin? Ich bin Du. Ich bin Du, aus der Zukunft und demnach kannst Du mir glauben, was ich Dir hier schreibe.
Wir werden uns wieder lesen, da bin ich mir ganz sicher. Fühl Dich umarmt.
Deine Dani, Zwei Jahre später.

Dieser Beitrag entstand für die Blogparade von Jana, vom Hebammenblog. Es geht darum, seinem früheren Ich, zur Zeit nach der Geburt ein paar Gedanken mitzuteilen.

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Ich die Glucke

Ich bin Mutter

27. Juni 2015

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Das ist mal ne überraschende Aussage oder?
Seit ich schwanger war, betitelte ich mich selbst als Mama. Meine kleine Melone in mir hat mich zur Mama gemacht ab dem Moment als ich nach 8 Tests wusste dass er oder Sie da ist. Das Wort Mama, Mutter, Mutti, Mami ist, was es ist.
Dann las ich irgendwann immer mal etwas über Helikoptereltern, Latte Macciato- Eltern und Übermütter aber immer in einem negativen Kontext. Ich glaube es gibt noch viel mehr Begriffe aber ich habe aufgehört Sie mir zu merken.
Seitdem ich blogge und eben auch meine Meinung kundtue, kommen diese tollen Begriffe immer mehr.

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Ich die Glucke

Ein Kind ist kein Kind

21. April 2015

2.Kind

Diesen Satz haben wir schon öfters gehört, seitdem wir Eltern geworden sind.
Mal davon abgesehen, dass ich diesen Satz schon grundsätzlich grauenvoll finde, machen natürlich auch wir uns Gedanken über dieses Thema.
In den letzten Wochen habe ich einige bewegende und mutige Artikel darüber gelesen und das Thema Regrettingmotherhood kam dann auch noch. Die ganze Frage der Vereinbarkeit spielt hier ebenfalls mit rein.
Der ausschlaggebende Punkt für meinen Artikel, war aber eine Unterhaltung mit meiner treuesten Leserin, die meinte wie meine Meinung zum 2. Kind ist.

Ich wollte mit 27 zweifache Mama sein, wie naiv ich doch damals war. Ich bin jetzt fast 32 und habe meinen kleinen Prinzen. Stand heute sage ich, ich möchte kein weiteres Kind.
Seit über einem Jahr habe ich mir mein Köpfchen darüber zermartert ob wir ein 2. bekommen sollen oder möchten.
Mit vielen Bekannten, Verwandten und Menschen habe ich darüber geredet und hier kommen die Sätze, die mir so im Gedächtnis geblieben sind.

„2 Kinder sind besser als eins, da sie sich miteinander beschäftigen können.“
„Das Zweite läuft eben so mit.“
„Du hast die Ruhe und Reife beim Zweiten, die beim 1. gefehlt hat.“
„Du musst keine neuen Anschaffungen machen, da Du ja schon alles hast.“
„Eine Familie ist man erst, wenn man zu viert ist“
„Wir hatten auch niemanden und trotzdem schafft man das.“

Das waren die „Pro’s“ für ein Zweites Kind und immer wenn ich Sie hörte und all das in meinem Kopf durchspielte, merkte ich, dass es bei uns nicht so sein würde. Jedenfalls jetzt nicht und bin ich damit alleine und
Wieso?
Ich liebe Kinder über alles, wirklich ich bin „verliebt“ in Kinder, da Sie einfach, die tollsten Menschen sind. Sie geben und nehmen Liebe ganz selbstverständlich und ohne Bedinungen. Sie tragen (noch) keine Lasten und Sorgen mit sich rum? Sie sind und fühlen sich frei, die Welt so zu nehmen und zu entdecken, wie Sie es für richtig erachten.
Dementsprechend liebe ich natürlich unseren Prinzen sooooo sehr. Wir wollten immer 2 haben, am liebsten ganz klassisch großer Bruder, kleine Schwester. So wie jeder halt so vor sich hinträumt.

Aber, jetzt kommt das große Aber. Ich glaube, ich schaffe das nicht. Ich kann das ganz selbstreflektiert sagen ohne das ich jammern möchte.

Damit meine ich, dass ich für mich weiß, dass ich diesen 2Kindern und mir und meinem Mann dann nicht mehr gerecht werden könnte. Wir haben wirklich ein sehr entspanntes Kind, was uns erdet und mich entspannt aber mein Innerstes ist nicht im Reinen mit sich selbst und das muss ich jetzt angehen. Eine ganz tolle Frau, die ich über das Bloggen kennengelernt habe, sagte mir, dass ich einen Schritt nach dem Anderen gehen muss. Ich sollte mir nur Ziele stecken, die ich auch wirklich erreichen kann. Ich möchte so viel aber es ist zu viel auf einmal.

Geist

Ich kann nicht jeden zufrieden stellen aber mich dabei ganz und gar vergessen. Ich kann nicht, weil es eben dazu gehört und es auch viele Vorteile hat ein 2. Kind zu bekommen, einfach meine innere Stimme ignorieren. Es gibt ja viele Gründe, sich für oder gegen Kinder zu entscheiden. Kinder zu wollen und zu bekommen war für uns eine Herzensangelegenheit.
Unsere Elternschaft hat aber „schwere Nebenwirkungen“ hervorgebracht. Die haben nichts mit unserem Prinzen oder der Elternschaft an sich zu tun aber mit mir und meiner Seele, mit meinem Umfeld und meiner Jobsitutation.
Ich liebe es Mutter zu sein und war nie glücklicher mit z.B. meinem Körper aber mein Geist hat dunkle Sachen hervorgeholt. Meine Schwangerschaft hat meinen Job sozusagen beendet, bzw. der Glaube vieler Menschen, dass Mütter weniger wert sind. Unsere Elternschaft hat „Freundschaften“ beendet, bzw. Umstände, wie nicht mehr 21Uhr alle zusammen weggehen.

Einige „Nebenwirkungen“ sind der Lauf des Lebens aber Andere machen es eben notwendig an sich zu arbeiten und sich neu zu orientieren. Das benötigt aber viel Zeit und Nerven. Die hätte ich aber nicht, wenn ich wieder schwanger sein würde.

Mein Mann und ich haben viel darüber geredet und uns für uns als dreiköpfige Familie entschieden. Das ist vllt. keine bindende Entscheidung fürs ganze Leben aber die einzig Richtige für jetzt.
Ich denke man sollte nie seine Verantwortung gegenüber sich selber vergessen. Bin ich unzufrieden und „zerstreut“ dann hat das enorme Auswirkungen auf mein Umfeld, auf mein Kind und meinen Mann. Finde ich, dass ein zweites Kind, für mich nicht machbar ist, dann sollte ich auf mich hören.

Die vielen Pro’s für ein 2. Kind machen eben nicht meine realistischen Contras zu nichte.
Klar würden wir es (irgendwie) schaffen aber irgendwie kommt für mich gar nicht in die Tüte. Denn ein Kind ist eine lebenslange Reise, mit diesem Kind und zu sich selbst.

Liebe

Es ist ein Findungstrip für alle Beteiligten und das läuft eben nicht nur irgendwie.

So oft frage ich mich, wie andere Frauen das machen? Ich glaube es gibt Frauen, die dafür geboren sind viele Kinder zu haben und diese mit einer Leichtigkeit großzuziehen, von der ich nur träumen könnte. Ich bewundere diese Frauen. Ich bewundere Menschen, die einfach machen und immer ein gutes Gefühl dabei haben. Die morgens aufstehen und wissen, dass es ein toller Tag wird. Mein Leben ist ganz und gar nicht schwierig und doch schwierig für mich. Ich habe ein schönes Leben und bin sehr dankbar für meinen Mann und mein gesundes und wundervolles Kind und doch wage ich es, diese Entscheidung zu treffen.

Ich möchte die Zeit haben, herauszufinden was ich beruflich machen möchte, denn ich muss noch fast 40Jahre arbeiten. Ich möchte die Zeit haben zu genesen, da ich mir die Zeit nie genommen habe. Ich möchte Zeit haben, mit meinem Mann die Liebe immer wieder neu zu entfachen. Ich möchte Zeit haben für den Prinzen, um ihm die Welt zu zeigen und um mir seine zeigen zu lassen.
Ich möchte Zeit haben, nur für mich, für meinen Blog und meine Gedanken.
Ich möchte meinem Mann Zeit geben, nur für sich und seine Gedanken.

All das können wir schaffen aber eben (erst Mal) zu Dritt und nur so nebenbei EIN KIND IST SEHR WOHL EIN KIND!
Wünscht ihr euch ein 2. Kind oder sogar noch mehr? Könnt ihr meine Bedenken verstehen? 

Eure Glucke

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