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Autonomiephase

Meine Lieblinge im www.

„Der entspannte Weg durch Trotzphasen“-Rezension

14. Oktober 2016

trotzphasen-buch-rezensionNach über 3 Jahren des Verschlingens meines Lieblingsblogs, hielt ich gestern den heiligen Gral in meinen Händen.

Das Buch der Bloggerinnen und Autorinnen von „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“. So so lange wartete ich auf dieses Buch mit dem hoffnungsvollen Namen:

„Der entspannte Weg durch Trotzphasen.“

Für mich ist es nicht nur ein Buch 2er Bloggerinnen sondern wirklich ein heiliger Gral. Ich lese ihre Texte schon ewig und dieses Buch werde ich niemals nie weggeben oder gar verleihen. Es bedeutet mir sehr sehr viel, dass Sie es mir geschenkt haben und ich habe es auch schon durchgelesen und stark beansprucht(markiert).

Der Blog von Danielle und Katja sollte euch allen ein Begriff sein oder? Immerhin lesen ihn über 200000 Menschen jeden Monat und ich durfte Sie ja auch schon für meine Montagspost interviewen.

Ich kenne keinen Blog der längere Texte schreibt.

Ich kenne aber auch keinen Blog, der so fundiert, wissenschaftlich und doch zugleich sehr „leicht“ zu lesen und zu verstehen ist.

Wir alle sagten schon ewig, dass ein Buch kommen muss und nun endlich ist es soweit.

Ich habe gelesen und genickt, gestaunt, viel geweint aber auch einfach verstanden.

Worum geht es?

Es geht um die Autonomiephase bei Kindern. Die für mich wichtigste aller Phasen bei Kindern und auch eine sehr präsente hier auf dem Blog und im Leben mit dem Prinzen.

Das Buch beginnt mit einer Inhaltsangabe- ich gebe zu, ich hatte etwas Angst davor, dass es sie nicht geben würde-Wieso??? Ihre Texte sind wirklich sehr sehr lang und ein Fachbuch über Autonomie ohne „Pausen“ für mich-wäre kompliziert geworden.

Ich wurde sehr positiv überrascht.

Es gibt nicht nur tolle Kapitel sondern sogar Unterkapitel. Wieso ich das hier so betone? Für mich ist es einfach auch ein SOS-Handbuch. Stecke ich gerade in einer Situation mit dem Prinzen, die ich falsch angehe, dann kann ich abends sehr schnell in genau das Kapitel gehen, dass mir Lösungsvorschläge gibt.

JAAAAAAAA das Genialste an diesem Buch für mich- Es gibt echte Beispiele und echte Lösungen. LeserInnen und ihre Erfahrungen werden

Aber ganz von vorn.

Über Autonomie und bestimmte Wutphasen, schreiben besonders wir Familienblogger sehr sehr oft. Denn alle Eltern erleben diese Phasen und wir alle verzweifeln (oft)daran.

Das Buch beginnt nicht einfach im Erklären dieser Phasen sondern betrachtet erst einmal das Gehirn eines Menschen(Kleinkindes). Ja genau, denn da fängt alles an.

Werden unsere Babys 1 Jahr dann ist das ein beeindruckendes Ereignis für die ganze Familie. Ab jetzt beginnt die Wut an die Oberfläche zu treten. Ein Kernaussage für mich ist:

“ Im Alter zwischen einem und vier Jahren ist die Eigenregulation des kindlichen Gehirns in den meisten Stresssituationen noch vollkommen überfordert.“

Nur durch die Hilfe von uns, den Eltern, können unsere Kinder in dieser Zeit aus der Wut herauskommen. Diese Erkenntnis ist für mich nicht neu, aber Sie so explizit vor Augen zu lesen, hilft mir ab sofort.

Meinem Kind Wut und andere Emotionen in der zeit zu ersparen, ist genau so falsch, wie Sie es alle ALLEINE erleben zu lassen. Stressbewältigung ist immens wichtig für Kind und Erwachsenen.

„Ein Vater der lächelt, obwohl er wütend ist, sendet ein falsches Signal aus.“

Empathie ist eine Fähigkeit die man erlernen kann. Auch hier ist die Gehirnfunktion ausschlaggebend und ein Baby kann überhaupt nicht empathisch sein, da das Gehirn und all seine Fähigkeiten reifen muss. DAs Vortäuschen von Gefühlen führt nur dazu, dass ein Kind falsche Informationen abspeichert denn was Kleinkinder sehr gut können sind Beobachtungen durchführen und abspeichern.

„Unsere Aufgabe als Eltern ist nicht, Kinder vor Schmerz uu bewahren, sondern Ihnen empathisch tröstend auf ihre Emotionen zu antworten.“

Ich weiss es klingt einfach und ich glaube nach dem Lesen dieses Buches, das es das auch ist. Fangen wir an unsere Kinder besser zu verstehen und vor allem die Wichtigkeit der Beziehung zwischen Kindern und ihren Eltern zu erleben, dann können wir es wirklich schaffen, diese Phase gut zu überstehen.

Gut, das Buch hätte ich wirklich etwas früher gebraucht, denn ich habe schon viele Fehler gemacht und somit komme ich auch schon zum für mich wichtigsten Part des ganzen Buches.buchrezension-gemeinsam

„Die Wut der Eltern“

Bei diesem Kapitel flossen dann das erste Mal bei mir die Tränen. Es geht um das „innere Kind“ in mir. Ihr wisst ich mache schon lange eine Therapie(die schon seit fast 4 Monaten pausiert). Ich habe Depressionen und vieles aus meiner Kindheit ist ein Auslöser dafür.

Dies bedeutet, das mein inneres Kind seit meiner Schwangerschaft sehr sehr präsent wurde. Ich habe mich hier und da schon damit beschäftigt aber nie so ausführlich wie durch dieses Buch. Das ist der Beginn für die Kommunikation mit meinem Kind aber auch mit meinem Partner.

Ihr kennt es alle, euer Kind wütet und ihr wütet irgendwie mit. Vielleicht nur innerlich aber vielleicht auch äußerlich. Ihr fühlt euch danach schlecht? Ihr wisst gar nicht wieso es dazu kam?

„Trösten ist die Lösung- für uns Eltern und für unsere Kinder.“

Wütend auf unser Kind zu sein, weil es wütend wird und nicht so reagiert, wie wir es wollen oder erwartet haben, ist ein „Problem“ das WIR haben. Also ist dieses Kapitel so wichtig. Beschäftigt euch mit euch und eurem inneren Kind. Eine Schwangerschaft, Geburt und die Erlebnisse mit eurem Kind triggern euch vielleicht, da euer Gehirn Erfahrungen aus eurer Kindheit abgespeichert hat und diese werden aktiviert durch das „Dejavu“. Das können verbale aber auch körperliche negative Erfahrungen sein. Unser Gehirn ist nicht umsonst wie ein Schwamm. Es speichert Emotionen ab und irgendwann profitieren wir davon oder leiden dadurch.

Ein Klaps auf den Po schadet sehr wohl denn die negativen Gefühle, die ein Kind dabei abspeichert sind so vielfältig und können Jahrzehnte später wieder aufkommen und total unbewusst weitergegeben werden.

Ein Gewaltkreislauf wird somit immer wieder geschlossen, da man ohne das Wissen, das man z.B. in diesem Kapitel bekommt, sich nie reflektiert oder hinterfragt, wo die entstehende Wut herkommt.

Meine Rezension dieses Buches hat keinen roten Faden. Muss Sie aber auch nicht haben, denn mir liegt am Herzen, dass ihr das Buch kauft und lest denn weder ich noch dieses Buch geben Ratschläge.

Dieses Buch ist kein Ratgeber.

Dieses Buch ist ein Lösungsgeber und das unterscheidet es von sooo vielen.

In diesem Buch erwartet euch noch so viel mehr und in nächster Zeit werdet und solltet ihr auch noch viele weitere Rezensionen bei meinen lieben Kollegen lesen.

Ich bin unglaublich stolz auf Danielle und Katja und darauf, was Sie in den letzten Jahren für uns Eltern geleistet haben und vor allem bin ich sehr dankbar, dass ich euch Zwei „kennen“ darf.

Ihr habt selber Familien, einen Job und den Blog, das Buch und dennoch nehmt ihr euch die Zeit, vermeintlich „unwichtige und immer wiederkehrende“ Probleme vieler vieler Eltern, anzuhören und Ihnen das Gefühl zu geben, dass Sie wertvoll sind und es eigentlich für alles eine Lösung gibt.

Ihr versprecht keine Wunder aber die braucht es auch gar nicht. Kinder sind kein Mysterium. Die Autonomie ist kein Mysterium.

Leider habe ich kein Verlosungsexemplar aber jeder Cent und jede der 288 Seiten dieses Buches ist es wert also hüpft schnell rüber zu einem meinem Lieblingsverlage und bestellt dieses Buch.

Mit einem weiteren Buch von Susanne von Geborgen Wachsen ist man für die erste Zeit mit Kind wirklich vollständig gerüstet.

Findet ihr auch anwendbare Lösungswege immer so wichtig? Habt ihr das Buch schon bestellt?

Ich wünsche euch ein wunderbares sonniges Wochenende

Eure Glucke

 

 

 

 

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Ich die Glucke

Frei mit Drei Teil 6-Die Autonomie zeigt ein neues Gesicht

21. September 2016

freimitdrei_autonomieDa dachte ich meine Serie neigt sich dem Ende zu und zack wird eine neue Phase so unerträglich, dass ich einfach darüber berichten muss um vielleicht auch Tipps zu bekommen, wie ich bzw. wir besser damit umgehen können.

Aber ganz von vorne.

Autonomiephase kennen alle Eltern oder?

Die einen streifen Sie nur und die Anderen erleben die Hölle auf Erden und ich spreche da von allen Seiten.

Die Kinder erleben eine unglaubliche wichtige Phase und die Eltern müssen zwangsläufig da mit durch, Das kann hier und da schon mal zu extremen Reaktionen führen und Tränen auf beiden Seiten sind vorprogrammiert.

Bis jetzt konnten wir uns mit der Wut, dem Zetern und Weinen ganz gut arrangieren. Das Mantra, das alles nur eine Phase ist, hilft mir wirklich immer.

Bin ich gut drauf, sitze ich das mit einer Arschbacke ab wenn der Prinz neue Synapsen bildet.

Das was aber seit ca. 3 Wochen hier passiert, bringt selbst meinen sehr rationalen Mann aus der Spur. Der Prinz ist wütend auf einen von uns und das sehr explizit. Meistens auf meinen Mann.

„Ich möchte ein Eis.“ Der Papa will ihm eins holen. „Nein, das macht die Mama.“

Klingt jetzt harmlos aber das geht so weit, das mein Mann, der neben ihm am Esstisch sitzt, sich woanders hinsetzen soll. Ihn nicht anschauen soll. Ihm nicht helfen soll und ihm nichts geben soll.

Schaut einer von uns komisch oder falsch oder reagiert komisch oder falsch, dann kommt es zu einem wirklich schlimmen Anfall von Trauer, Wut und Unverständnis.

Ich unterstütze meinen Mann und unterstütze den Prinzen. Ich weiss nicht mehr in welche Richtung ich laufen muss. Wie geht man damit um? Woher weiss ich ob es zur Autonomie gehört oder er wirklich böse auf einen von uns ist, weil wir ihm unrecht getan haben? Ich male mir immer die schlimmsten Szenarien aus. Ist es eine Grundabneigung gegen Männer? Ist ihm was zugestoßen?

Der Papa und er waren immer ein Team. Sie gehören einfach zusammen.

Diese Liebe ist magisch und ich schaue den Beiden so gerne beim Spaß haben zu und jetzt ist alles irgendwie sehr schwierig.

Es verursacht Streit auf allen Ebenen und raubt Kräfte, die wir doch brauchen um gemeinsam durch diese Phase zu gelangen.

ich vermute es ist ein Austesten des Gegeneinander Ausspielens. Wer gibt mir mehr Freiräume? Wer gibt mir mehr Spielraum? Wer ist inkonsequenter?

Wer ist der Good Cop und wer der Bad Cop?

All diese Fragen stellt er sich sicherlich auch wenn ich es eben nicht weiss, da ich nicht in seinem Kopf bin. Da mein Mann und ich sowieso in einigen Erziehungsfragen anders denken sind wir ja das gefundene Fressen für diese Phase.

Herrje… es ist echt manchmal unerträglich. Mein Mann tut mir dann leid obwohl er weiss, dass er nicht explizit gemeint ist aber ich bin viel emotionaler. Der Prinz tut mir leid, da er soviel verarbeiten muss Ich will jeden schützen aber eigentlich mache ich es dann wahrscheinlich viel viel schlimmer.

Meine eigenen Gedankengänge sind wahrscheinlich viel zu kompliziert um ein klares Bild zu haben.

Die übliche Autonomie und sonstigen Wutanfälle sind wirklich ein Witz dagegen. Jedenfalls für mich und ich bin echt gespannt, wie das bei euch abläuft und wie ihr das hinbekommen habt, dass alle halbwegs zufrieden aus so einer Situation wieder rausgehen.

Ganze Tage werden davon geleitet und alle gehen unzufrieden ins Bett, da alle kaputt von den Kämpfen sind. Wie lange geht das und wann wird es besser und was weiss mein Kind nach dieser Phase?Ich will dazu keine Fachbücher lesen sondern gerne von euch etwas dazu wissen.

Helft uns, helft dem Prinzen.

Eure Glucke

 

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Ich die Glucke

Die Autonomiephase und der Prinz

14. April 2016

AutonomiephaseIm Moment höre ich es an jeder Front. Die Kinder spielen „verrückt“. Sie wüten, schreien, weinen, klammern, haben schlechte Laune und das ständig und meist im Alter von 2,5-4 Jahren.

Viele Mamas sind unglaublich verunsichert und fragen sich was da los ist.

Das nennt sich Autonomiephase oder auch gerne mal terrible two genannt.

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