Ich und So

(K)Ein Plan

30. Dezember 2016

12v12-nov-gluckenselfie

2016 ist fast vorbei und wie wir es zu finden haben, wird ja gerade ausführlichst besprochen. Ich ließ mein Jahr ja bereits Revue passieren und wie die Anderen es finden, ist immer spannend und meist sehr berührend.

Persönlich angegriffen fühle ich mich weder von Himmel-Hoch-Jauchzend- Rückblicken, noch von dramatisch-traurigen.

Jeder empfindet es auf seine Weise und wer sagt es ist Scheisse- der darf das auch.

Nun zu 2017. Auch hier sprechen alle von Plänen, Vorsätzen und Ereignissen, auf die sich alle freuen. Wenn ich an nächstes Jahr denke, dann sehe ich noch nix.

Ich bin planlos. 

Ich plane meist nur das Essen fürs nächste Wochenende oder ein Spieldate für den nächsten Tag.

Ich bin so unglaublich planlos geworden obwohl ich Pläne eigentlich gut finde.

Meine Gemütlichkeit oder manchmal sogar Lustlosigkeit wird immer mehr und ich frage mich ob das was Gutes oder was Schlechtes ist.

Ich habe in meinem Kopf immer mal wieder Ziele, die ich erreichen will. Dann wiederum ist es mir ein sinnvollstes Ziel- keine Ziele zu haben, die ich sowieso nicht erreichen kann oder sogar will.

Alles ist mit extremen Aufwand verbunden, den ich beim näheren Nachdenken, gar nicht bereit bin aufzuwenden.

Meine Kräfte sind nicht mehr endlos. Ich sehe das große Ganze und bündele Reserven um konstant über ein ganzes Jahr zu kommen.

Gleichzeitig lebe ich in den Tag hinein, um mich von den eventuellen Grausamkeiten des Morgens nicht übermannen zu lassen.

Die kleinen, atemberaubenden Momente eines jeden Tages erscheinen mir wichtiger als eine Vielleicht- Entscheidung fürs nächste Jahr.

Sind es fehlende Ansprüche an Andere oder die Balance die ich immer haben wollte?

Ein neues Jahr bringt für mich gar keine vorüberlegten Überraschungen mehr.

Ab Mittwoch nächste Woche gehe ich wieder arbeiten so wie letzte Woche Freitag- das dazwischen ein Jahreswechsel liegt ändert an dem Umstand gar nix und der Alltag ist derselbe.

Er wurde nur von einem oder mehreren vorübergehenden Ortswechsel unterbrochen.

Was ich damit sagen möchte. 2017- also das neue Jahr wird so wie es wird.

Es wird Wendungen in alle emotionalen Richtungen geben, egal was wir planen oder nicht planen. Wir werden Sonne sehen, Regen spüren und uns sicherlich fragen, wie es weiter geht.

Wir werden Entscheidungen treffen die uns nicht immer gefallen. Andere werden Entscheidungen treffen, die uns betreffen ohne das wir es wissen oder gar Einfluss drauf haben.

Wir werden älter, wachsen und erleben. Wir werden wieder Menschen verlieren, dazugewinnen und an uns und unseren Gedanken zweifeln.

Aber das Wichtigste ist doch, wir werden Da sein.

und das kann nicht mehr jeder und mein Beileid gilt all diesen Menschen, die zurückbleiben müssen und mehr an die Vergangenheit denken um ihre Erinnerungen festzuhalten.

Ich wünsche euch allen ein 2017 so wie ihr es erleben möchtet. Rutscht gut rein morgen, ob mit oder ohne Knaller, klangvoll oder leise, alleine oder in illustrer Gesellschaft.

Lasst euch nicht ersticken von Ansprüchen, Regeln oder guter Vorsätze Anderer.

Saugt auf was euch gut tut und habt Verständnis für all das Andere.

Die Küste macht mich wohl nachdenklich- vielleicht ist es auch nur Langeweile die mich treibt…

Eure Glucke

Teilen

You Might Also Like

2 Comments

  • Reply Katta 30. Dezember 2016 at 18:11

    Ich mag diesen Eintrag wirklich sehr gerne, vielen Dank <3

    Allerliebste Grüße,
    HOLYKATTA || INSTAGRAM || FACEBOOK

  • Reply Daisy 30. Dezember 2016 at 15:46

    Hallo liebe Dani,
    ich muss sagen, dass ich Silvester liebe. Gemütlich mit den Freunden zusammens sitzen, essen, quatschen und das Feuerwerk um 0 Uhr. Aber Vorsätze für das neue Jahr mache ich mir schon lange nicht mehr. Ich versuch einfach irgendwie zu überleben und mein Ding durchzuziehen 🙂
    Liebe Grüße
    Daisy

  • Leave a Reply