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Ich und So

Ich und So

In meinem Blog geht es ja hauptsächlich um mein Leben als Mama und das ganze Drum herum.
Aber ich bin ja auch noch Frau und interessiere mich für ( wenige) Dinge, die nichts mit Babies, Kindern, Windeln, Spielzeug etc. zu tun hat.

Um diesem weiteren Ich gerecht zu werden find ich es ist an der Zeit diese Rubrik hier einzufügen. Nach 17 Monaten Mama sein habe ich auch wieder etwas mehr Zeit für eben auch andere Sachen.

Ich denke hier fallen mir ein paar spannende “Nicht-Mama” Themen ein.

Eure D.

Ich und So

Futter für meine Seele

14. Oktober 2015

Futter für meine Seele

Ich liebe ESSEN, Ich liebe es abgöttisch. Es gibt wenige Sachen, die ich nicht esse und Vieles was ich noch probieren möchte.
Aber was esse ich eigentlich, wenn ich ausgelaugt, krank, gestresst oder traurig bin? Früher hätte ich wahrscheinlich sofort gesagt eine Zigarette aber zum Glück bin ich Nichtraucherin geworden.image

Seelenfutter ist für mich zum Beispiel auch ein Getränk, wie ein Kaffee, also eher ein Cappuccino oder Latte Macciato. Wenn ich den habe, dann nehme ich mir fünf Minuten und genieße den Geschmack und die Wärme.
Wenn ich abends auf der Couch sitze und den Tag sacken lasse, dann esse ich entweder Chips, Schokolade oder Eis. Ich weiß ich weiß, dass ist nicht gesund aber muss Seelenfutter gesund sein?
Nööööö, es muss gut für meine Seele sein und da Schokolade, Glückshormone produziert, mache ich eigentlich alles richtig.
Sehr gerne esse ich dann meine selbstgemachten Schokocrossis, deren Rezept dazu findet ihr hier.Schokocrossies Ansonsten liebe ich inzwischen Zartbitterschokolade in Kombination mit Früchten. Bei Chips esse ich am liebsten die ungarischen Chips oder Erdnussflips.
Ein wirkliches dauerhaftes und ultimatives Seelenfutter habe ich aber nicht. Ich ticke da sehr unterschiedlich.
Bin ich erkältet und fühle mich richtig schlapp, dann esse ich gerne viel Obst, trinke viel frischen Ingwertee mit Honig und Zitrone. Habe ich Magenprobleme, dann esse ich gerne Hühnernudelsuppe, Bananen und Frische Brezeln. Habe ich typische weibliche Beschwerden, dann esse ich alles was mir unter die Augen kommt, das kennen sicherlich einige oder?

Ich esse eigentlich immer viel und immer gerne. Wichtig ist doch, das man sich sein Seelenfutter zugesteht und sich auch die Zeit nimmt, wieder zu sich zu finden. Essen ist für mich immer Genuss und da möchte ich nicht hetzen. Mit Kind oft schwierig aber es geht. Da ich gerne stundenlang in der Küche stehe und koche und backe, möchte ich auch gerne eine Weile, das zubereitete Essen genießen. Für mich ist essen eben auch Kommunikation und Beisammensein.
Ich bin kein Alleine- Esser. Ist mein Mann auf Geschäftsreise, esse ich weniger und ungesünder. Haben wir alle Urlaub, dann schlemmen wir bis zum Umfallen.

Füttert eure Seele mit allem was euch Lust und Laune macht, so wie der Papa mit Hut. Der Liebe Nic hat uns gefragt, welch Seelenfutter wir mögen und eine Blogparade gestartet. Seins ist ziemlich gesund und das Rezept dazu und einige andere, findet ihr hier.

Was braucht ihr um eure Seele wieder in Einklang zu bringen?

eure Glucke

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Ich und So

Die Schönheit

24. September 2015

 

„Schönheit ist unsichtbar und Sie glitzert.“

Schönheit ist unsichtbar
Dieser Satz blieb mir am meisten im Gedächtnis, als ich diesen interessanten Artikel in der Zeit las.
Als ich Mama wurde und noch viele Monate über 10 Kilo, mehr auf den Rippen hatte, war mir zwar nicht egal, was ich anhatte aber weit und bequem musste es auf jeden Fall sein. Alle meine Klamotten passten nicht mehr und ließen mich aussehen wie eine Presswurst. Ich fing an, mit Leidenschaft Leggings zu tragen und Schlabberpullis. Früher hätte ich so etwas nie getan. Ich trug auch Jacken mit vielen Taschen, obwohl ich das schon immer tat. In den Anfangsmonaten hatte ich ja den Kinderwagen dabei und viel Platz zum verstauen.
Aber mal im Ernst, irgendwie hatte ich Millionen andere Dinge im Kopf, außer mich wie gewohnt morgens ausgehfein zu machen. Das ich jeden Tag duschen konnte, war schon ziemlich viel Gutes, was ich für meinen Körper tat. Make Up oder Abdeckstift, Haarspray oder Haarklammern gabs nicht mehr. Die Haare störten bei allem und demnach wurden Sie zum Mama-Dutt hochgebunden.
Ich fühlte mich aber dennoch nicht hässlich oder dergleichen. Ich habe 3 Monate nach der Geburt vom Prinzen geheiratet und ich fand mich ganz ansehnlich, obwohl ich mir meine Fingernägel selbst, mehr recht als schlecht, lackiert hatte. Es gab einfach wichtigere Dinge und da sind wir wieder bei der Kernaussage:
„Schönheit ist unsichtbar und Sie glitzert.“

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Ich und So

Mit 30 geht das Leben erst richtig los

23. August 2015
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Pixabay.com

Ich bin jetzt 32 Jahre alt und fühle mich allein vom Alter her gesehen, pudelwohl.

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Früher,  gab es immer solche Meilensteine. Der 1. war für mich, der 16. Geburtstag. Es war nämlich so, dass die Disco in die ich ging, ab 16 einen Bereich hatte, in den ich unbedingt wollte. Da waren alle süßen Jungs und meine Freunde, die bereits 16 waren. Pech war nur, dass 2 Wochen vor meinem 16. Geburtstag die Disco ihre Pforten schloss. Shit happens!!!
Das nächste Highlight, war natürlich der 18. Geburtstag. Die Volljährigkeit. Endlich machen können was man will, egal was die Eltern sagen. Der Spruch:“ Solange Du deine Füße unter unserem Tisch hast, machst Du was wir sagen“, der zog nicht mehr. Ihr glaubt mir vielleicht nicht, aber  ich weiß nicht mehr, was ich an meinem 18. Geburtstag gemacht habe. Unglaublich oder? Wenn jemand weiß, was ich gemacht habe, immer her mit den Erinnerungen.
Dann kam die große 21. Irgendwie nochmal eine erweiterte Volljährigkeit. Ich lebte inzwischen seit 2 Jahren, über 400km weit weg von zu Hause und fand mich sehr erwachsen. Ich lebte mit meinem damaligen Freund, in unserer 1. gemeinsamen Wohnung, gingen Vollzeit arbeiten und lebten ein ziemlich spießiges Leben. Ich glaube wir waren an meinem Geburtstag essen. Wie aufregend….hehe
Der 25. Geburtstag, war für mich ein sehr einschneidender Geburtstag. Es hieß, mit 25 entwickelt man sich nochmal in eine ganz neue Richtung. Ich heiratete mit 23. Mit 24 verließ ich meinen Mann. Ich verwandelte meine Wohnung in eine WG. Ich trank das 1. Mal seit 9 Jahren Alkohol, ging feiern und hatte was mit 2 Barkeepern.
Meinen 25. Geburtstag startete ich, nackt in der 8 Grad kalten, holländischen Nordsee, mit meiner Liebe des Lebens, 2 Plastiksektgläsern gefüllt mit süßem Gesöff und einem kleinen Yes- Törtchen mit einer brennenden Kerze.
So frei und neu geboren, habe ich mich nie zuvor gefühlt. 4 Monate später schmiss ich alles hin und zog zu meinem jetzigen Mann, wieder 350km weiter in den Süden. Ich begann ein neues Leben, an einem mir fremden Ort, ohne Freunde und Familie. Ich hatte aber meinen heutigen Mann. Alle Geburtstage, die folgten, waren die Schönsten.

Mein 30. Geburtstag, sollte in Las Vegas statt finden. Das war mein Traum und wir hatten die Reise vollständig geplant. Einige Schwangerschaftstests, machten uns aber einen Strich durch die Rechnung. Zu meinem 30. Geburtstag, war ich bereits im 7. Monat schwanger und demnach, war so eine weite Reise nicht mehr möglich.

Freiheit &Glück

Gluckeundso.de

Mein 30. Geburtstag, fand in Kroation statt. Es regnete an diesem Tag. Das war schrecklich. Eigentlich war der ganze, unser letzter kinderloser, gemeinsamer Urlaub schrecklich bis auf mein Geburtstag. Mein Mann hatte soviel vorbereitet.
Mein Mann machte mir an meinem 30. Geburtstag einen Heiratsantrag. Diesen Tag werde ich niemals vergessen. So scheisse der Urlaub war, so besonders und einzigartig und voller Liebe, war dieser Geburtstag.
Jetzt bin ich 32 Jahre alt und wenn ich zurückblicke, dann waren die 20er die einschneidendsten Jahre, da ich viele Veränderungen erlebt habe. Viele Tränen, eine Scheidung, Jobwechsel, Ortswechsel, nochmal Ortswechsel. Eine Achterbahn der Gefühle. Ein Prozess zum Ich- selbst- sein.
Für mich, war der Beginn der 30er eine wundervolle sowie schmerzliche Reise. Ich begann meine Gesprächstherapie. Ich wurde Mama. Ich wurde erneut Ehefrau. Ich bekannte mich zur Depression. Ich bekämpfte meine Dämonen.

Ich wurde die, die ich heute bin. Ich wurde stärker. Ich bekam eine neue Identität. Ich fing an, mich zu fühlen und zu lieben. Der Prozess ging viel schneller als in den 20ern, war aber auch viel intensiver.
Ich reife. Ich weiß immer klarer was ich vom Leben will. Ich weiß, wer ich bin und wer ich sein will. Ich weiß, dass ich das tollste Geschenk dieser Erde bekommen habe, in Form meines Mannes und meines Prinzen.
Ich freue mich auf alles was kommt. Ich stehe im Leben und weiß, ich kann vielleicht nicht alles schaffen aber das muss ich auch gar nicht.
Der Schlüssel ist zufrieden und glücklich sein. Dinge, auch einfach mal geschehen lassen. Vielleicht weil man im Alter träger wird? Ich weiß es nicht.
Für meine 30er wünsche ich mir nur eins, glücklich sein und der Rest kommt dann von ganz alleine.

Die bezaubernde Eny von Thirty- ehrlich steckt auch mitten in den 30ern und hat uns gefragt, wie wir das so finden und startete ihre erste Blogparade. Wie ihr ja alle wisst, liebe ich ja Geburtstage und darüber zu schreiben sowieso und deshalb ließ ich mich nicht 2 Mal bitten, hier meinen Senf dazu abzugeben. Schaut bei Eny vorbei, es gibt noch viele weitere tolle Beiträge.

Wie war euer 30. Geburtstag? Habt ihr Angst älter zu werden oder seht ihr das eher wie ich?

Eure Glucke

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Ich und So

Ich werde eine gute Oma

15. August 2015
Pixabay.com

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Meine liebe Dani,

du bist jetzt in dem Alter, um Oma zu werden. Zumindest hoffe ich doch, dass Du Oma wirst. Es würde mich jedenfalls sehr freuen. Wenn es doch noch nicht, soweit sein sollte, dann bitte heb diesen Brief auf und lies ihn Dir im richtigen Moment wieder durch.
Der Prinz ist jetzt 2 Jahre alt und noch weit davon entfernt, eine tolle Frau und Kinder zu haben aber ich schreibe Dir, weil ich nicht weiß, wie ich in 20 Jahren so ticke.
Eltern und Schwiegereltern sind schon immer ein Thema für sich. Es gibt Sie irgendwo, die coolen und lockeren Omas und Opas. Ich habe noch keine kennengelernt aber ich habe von Ihnen gehört.
Bei uns ist es ja eher so, dass die liebe Verwandtschaft, oftmals der Meinung ist Sie wüsste es besser. Sie haben es besser gemacht und sowieso war früher alles besser. Es gab eine Erziehungsform und das war wie die Bibel. Es wurde gelebt, geliebt und natürlich ist der Drang groß, es 1 zu 1 weiterzugeben. Dann gibt es Frauen wie uns, die Dinge hinterfragen und eigentlich alles ein bisschen anders sehen. Siehe da, es funktioniert auch. Unserem Kind geht es prächtig. Er lebt noch, trotz Milchgenuss aller 2-3, statt immer 4 Stunden und er schläft gut obwohl er bei uns im Bett schläft. Er trägt auch noch eine Windel und ist nicht psychisch labil. Er wird mit 18 Jahren, nicht immer noch in unserem Bett schlafen und auch keine Windel mehr tragen. Er wird nicht an zuviel Liebe erstickt sein. An ihm wurden nie Schlaflernprogramme ausprobiert und trotzdem ist er ein ganz „normales“ Kind. Er hat Benehmen obwohl er nicht solange am Tisch sitzen muss, bis alle aufgegessen haben.  Ich überspitze hier gerade etwas aber ich glaube, alle Eltern in meinem Alter haben diese Gespräche irgendwann mal geführt.
Was ich Dir eigentlich sagen möchte ist: Bitte sei eine coole und lockere Oma. Vertrau auf unsere Kinder. Sie wollen die Dinge anders machen als Du? Sie wollen, dass Du nicht bei der Geburt dabei bist? Sie wollen, dass du dein Enkelchen nicht stundenlang kuschelst, wie einen Plüschbär? Sie wollen gefragt werden, bevor Du das 20. Spielzeug kaufst? Sie wollen, dass Du da bist und Verständnis hast. Sie wollen keine Diskussionen, über früher führen. Sie wollen einfach, dass Du eine tolle Oma bist, wie Du auch eine tolle Mama bist. Vertrau auf dein Gefühl und vertrau auf ihre Gefühle. Genieße das Oma sein. Genieße es, deinen Kindern zuzusehen, wie Sie die Liebe, die Du Ihnen gezeigt hast, weitergeben.
Sei einfach eine gute Oma.
Wir lesen uns wieder.
Deine Dani aus dem Jahr 2015

Dieser Brief an mein Ich, aus der Zukunft, entstand durch die Idee, von der wunderbaren Bea von Tollabea, die bei einer Unterhaltung, bei Twitter sofort loslegte und fragte wer dabei ist. Unter dem Hashtag #Schwiegermonstame könnt ihr noch viele weitere tolle Briefe lesen.

Glaubt ihr, ihr werdet mal eine coole Oma? Sind eure Eltern und Schwiegereltern eher anstrengend oder wirklich eine Stütze?

Eure Glucke

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Wie ich zur militanten Nichtraucherin wurde

12. August 2015
Pixabay.com

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Bis zur Schwangerschaft mit dem Prinzen, war ich leidenschaftliche Raucherin. Ich rauchte nicht nur einfach so. Ich liebte es. Ich verband damit Genuss und geselliges Beisammensein. Der Gedanke daran aufzuhören verursachte großen Stress bei mir. Schon immer aber, empfand ich es als meine Pflicht und Selbstverständlichkeit, nicht in Wohnungen zu rauchen, vor Kindern oder an Orten, wo es nicht erlaubt war. (Außer in New York, denn da rauchten die Anderen auch, obwohl es nur in diesen ekeligen Raucher-Sardinenbüchsen-Bushaltestellen erlaubt war).

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