Ich die Glucke

Bitte Lächeln!- Fotos, eine Erinnerung für die Ewigkeit

14. Februar 2015

Selfie

Vor vielen Jahren erfüllte ich mir einen Wunsch und kaufte mir eine Spiegelreflexkamera. Ich fand Fotos schon immer nostalgisch, egal wie alt Sie waren. Sie helfen mir, mich an die Geschichte, zu dieser Momentaufnahme zu erinnern. Fotos sind wirklich die schönste Form von bleibenden Erinnerungen.

Ich beschäftigte mich ein bisschen mit der Technik des Fotografierens und merkte aber schnell, dass ich immer noch kein Theorietyp bin. Ich knipste einfach drauf los, machte ein paar Shootings und freute mich wenn meine Bilder Gefallen fanden. Aber darüber ging es nicht hinaus und das ist auch ok so. Ich kann ja nicht in Millionen Dingen toll sein. Scherz!!! Es gibt auch einfach tolle Fotografen, die ich beauftrage, wenn ich etwas spezielles möchte.

Als der Prinz da war, kam die Kamera aber wieder richtig vermehrt zum Einsatz und die jährlichen Fotogeschenke für die Familie waren gesichert. Die ersten Monate vom Prinzen war es ein leichtes tolle Bilder zu machen. Er lachte von selbst in jedes Bild und seine Bewegungen waren ja noch nicht so ausgereift und so konnte ich ein bisschen probieren. Heute ist es schon schwieriger geworden ihn überhaupt aufs Bild zu bekommen. Er flitzt immer weg oder will selber fotografieren. Dies brachte mich auch mit auf die Idee „dKs“ zu erwecken.

Viele Jahre schenkte ich immer mal wieder ein Fotogeschenk, z.B. Kalender, Tassen, Flaschen und was es nicht alles gibt. Aber so richtig blickt man ja da langsam nicht mehr durch. Es gibt inzwischen so viele Anbieter und Software um der Familie schöne Fotos vom Kind zu schenken.

Gut das ich einen lieben Freund habe, der Fotograf ist und sich bereit erklärt hat euch ein paar Tipps zu geben.

Aber jetzt stell ich ihn erst einmal kurz vor:

Der Matthias lebt in Langenfeld, im schönen Rheinland, ist gelernter Informatiker, Papa und Ehemann und liebt alles was mit Fotografie und dem Reisen zu tun hat. Er knipst eben nicht nur so drauf los sondern kennt sich auch mit der ganzen Technik aus und seine vielen Reisen durch die Weltgeschichte, bieten ihm natürlich atemberaubende Fotomotive.
Neugierig???
Schaut mal bei ihm vorbei und wer mal ein schönes Shooting machen möchte kann sich bei ihm melden. Sein Portfolio ist schon beeindruckend.
Matthias findet ihr hier und natürlich auch bei Facebook.

Also Matthias dann erzähl doch mal was du empfehlen kannst:

Fotoprodukte gibt es ja wie Sand am Meer. Ich persönlich finde aber, wenn man die Entwicklung der eigenen Kinder dokumentieren möchte, sind gedruckte bzw. ausbelichtete Fotos immer noch am hochwertigsten.
Dabei ist es egal, ob es ein Fotobuch ist oder einzelne Prints (Abzüge) sind. Mein persönlicher Favorit für Fotobücher und Prints ist Saal-Digital. Die Fotobücher dort werden nicht gedruckt, sondern – wie klassische Abzüge – ausbelichtet. Den Unterschied zum gedruckten Fotobuch sieht man sofort, wenn man eins in der Hand hält. Die Software ist relativ intuitiv – so wie man das von Fotobuchsoftware-Anbietern kennt. Die Preise sind für das Ergebnis gut und die Versandzeit ist, wenn’s schnell gehen muss, ungeschlagen.
Wir machen das so, bzw. haben es vor, dass wir für jedes Lebensjahr ein Fotobuch gestalten wollen, was es dann zum Geburtstag geben wird.
Sollen die Bilder an die Wand oder als Geschenk, dann gehören Bilderrahmen zum guten Ton. Hochwertig und einzigartig sind z. B. die recycelten Rahmen von Luxad (www.luxad.de) oder die kreativen Bilderrahmenideen für Kinderfotos von Pearhead. Hier gibt es vorgefertigte Passepartouts für Ultraschallaufnahmen, Schwangerschaftsaufnahmen, Geburtsarmbänder oder einfach nur Kinderfotos. Deren Sortiment gibt es z. B. komplett bei Amazon.
Dann gibt es natürlich auch noch so Dinge, wie die bekannten Messleisten für die gegenwärtige Kindergröße. Hier gibt es auch welche, wo man zwischendurch immer mal ein Foto zur aktuellen Kindergröße einstecken kann.
Wer den analogen Fotolook mag, der kann auch gerne zur Fuji Instax Sofortbild-Kamera greifen. Leider sind die Film-Packs relativ teuer (ca. 0,90 EUR/Foto), aber mit den kleinen ausgedruckten Fotos kann man auch kreativ gestalten. Oder gleich zum Instax Share Drucker greifen, um Fotos vom Smartphone auszudrucken – dann ist die Instax Kamera überflüssig.
Tipps zur Kinderfotografie:
Die Fotos sollten natürlich sein und in den seltensten Fällen gestellt sein bzw. sollten sie nicht als solche erkennbar sein. Daher ist es sinnvoll aus dem Hintergrund zu agieren und erstmal beobachten, und auf den „richtigen“ Moment achten. In seltenen Fällen sollte man die Aufmerksamkeit erzwingen, denn meist entstehen die interessanten Fotos, wenn die Kleinen sich unbeobachtet fühlen.
Ganz wichtig bei Kinderfotos ist die Perspektive. In der Regel sind die Kinder kleiner als Erwachsene ;- ) und daher wirken „Schräg-von-oben“-Fotos meist langweilig und je nachdem lenkt auch das Umfeld drumherum ab. Daher wirken Fotos viel interessanter, wenn sie auf Augenhöhe des Kindes gemacht werden.
Oft ist es interessant, nicht das ganze Kind als solches abzulichten, sondern nur Details oder eben nur den Kopf, wie beim klassischen Portrait. Damit nimmt das Kind den Hauptbestandteil des Bildes ein.
Ein No-Go ist Blitzlicht – zumindest, das was aus der Kamera kommt. Häufig wirken Fotos zerblitzt und machen das Flair der Umgebung kaputt. Besser auf den Blitz verzichten und schauen, dass viel natürliches Tageslicht vorhanden ist. Wer eine Kamera mit vielen manuellen Einstellmöglichkeiten hat, sollte mal versuchen in schlecht beleuchteten Umgebungen den ISO-Wert hochzudrehen. Zwar wirken diese Fotos meist etwas körniger und das Sensorrauschen nimmt zu, aber die Natürlichkeit des Lichts bleibt vorhanden.

Bei Kinderfotos gilt oft: Perfekt Unperfekte Fotos machen den Charme aus.

Danke Matthias für deine Tipps und Infos.

Ihr Lieben, ist etwas für euch dabei??? Habt ihr noch Fragen??? Dann könnt ihr diese gerne hier unterm Beitrag stellen. Matthias hat sicherlich noch etwas Zeit, dann alle Fragen zu beantworten.

Eure Dani

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2 Comments

  • Reply Renate 13. Juli 2015 at 14:07

    Wir liebäugeln ja auch immernoch damit, eine bessere Kamera zu kaufen.
    Aber es ist eben doch am einfachsten, das Handy rauszuziehen und nichts zusätzliches mittragen zu müssen. Aber wie sagt man so schön – Irgendwann machen wir das – bestimmt. Und bis dahin sind wir zufrieden mit den unzähligen Fotos, die wir mit den Smartphones machen. Es ist doch so einfach, denn von da kann man sie dann direkt bei Twitter oder Facebook hochladen, verschicken, usw. und muss sich nicht erst so lästig am PC anmelden. Wie altmodisch. 😀 *Scherz*
    Ich wünschte, ich würde endlich die Zeit aufwenden, um mich näher damit zu beschäftigen.

    • Reply Glucke 13. Juli 2015 at 14:15

      Ich fotografiere sehr gerne mit meiner Spiegelreflexkamera da sie qualitativ doch besser ist als die Smartphones aber im Alltag benutze ich inzwischen auch das Handy.

      Liebe Grüsse

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