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	Kommentare zu: &#8222;Oma es tut mir leid&#8220;	</title>
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	<description>Gefühle sind mein Lebenselixier. Meine Reise durchs Leben beinhaltet viele Bausteine wie #PMDD, #Depression, #Liebe, #Neubeginn und #Elternschaft</description>
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		<title>
		Von: Glucke		</title>
		<link>https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-774</link>

		<dc:creator><![CDATA[Glucke]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2015 19:15:29 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-769&quot;&gt;Katrin&lt;/a&gt;.

Liebe Katrin,
vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Aber in diesem Beitrag geht es nicht um mich sondern um eine andere Mama, die aber alles mitgelesen hat udn sehr gerührt ist von dem Zuspruch den Sie hier erhält.
Wow Du hast einiges durchgemacht und Hut ab vor deiner Leistung.
Liebe Grüsse
Dani]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-769">Katrin</a>.</p>
<p>Liebe Katrin,<br />
vielen Dank für deine aufmunternden Worte. Aber in diesem Beitrag geht es nicht um mich sondern um eine andere Mama, die aber alles mitgelesen hat udn sehr gerührt ist von dem Zuspruch den Sie hier erhält.<br />
Wow Du hast einiges durchgemacht und Hut ab vor deiner Leistung.<br />
Liebe Grüsse<br />
Dani</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Katrin		</title>
		<link>https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-769</link>

		<dc:creator><![CDATA[Katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2015 12:26:06 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo,

auch meine Oma war an Alzheimer erkrankt. Und auch ich bin nur schwer mit ihren Wesensveränderungen klargekommen. Als sie noch gesund war, hat sie öfter mal auf meine zwei Großen (aber immer nur einen auf&#039;s Mal) aufgepasst und mich im Haushalt unterstützt oder für uns gekocht. Nachdem mein Papa an Krebs gestorben ist, brach die Krankheit richtig bei ihr aus. Und als ein Jahr später meine Zwillinge geboren wurden, konnte sie mich nicht mehr unterstützen. Aber sie kam oft vorbei, setzte sich zu ihren spielenden Urenkeln und freute sich einfach dabei zu sein. Als drei Jahre später meine erste Tochter geboren wurde, ging das nur noch unter Aufsicht, weil sie oft schon nicht mehr wusste, was sie tut. Und sie fing an sehr aggressiv zu werden. Ich bin täglich zu ihr  und habe ihr ihre Tabletten gebracht. Später dann sogar mehrmals am Tag, weil sie sonst alle Tabletten der Tagesration auf einmal nahm oder versteckte. 

Sie kam dann in ein Pflegeheim, weil es zu Hause gar nicht mehr ging. Anfangs kam meine Mutter noch wöchentlich mit ihr bei uns zum Kaffeetrinken vorbei, was auch immer wirklich schön war. Aber dann vergaß meine Oma, wie man ins Auto ein- und wieder aussteigt. Meine Mutter brauchte jedesmal einen Helfer dazu, um sie irgendwie ins oder aus dem Auto zu kriegen. Also haben wir sie im Heim besucht. Aber sie hat mich und meine Kinder so gut wie nie erkannt. De Kinder hatten dann auch oft Angst vor ihr durch die manchmal plötzlich auftretenden Wutanfälle von ihr. Ich bin dann alleine zu ihr gefahren. Aber da sie nur noch selten wusste wer ich bin, ließ sie sich von mir nicht mal in den Arm nehmen und hat mich meist ignoriert. Ich bin dann längere Zeit nur sehr sehr selten dort gewesen. Es war für mich jedes Mal sehr schmerzhaft diese Frau zu sehen, die zwar wie mein Oma aussah, aber eigentlich nichts mehr mit ihr gemeinsam hatte. Und ich fiel nach den Besuchen oft in ein Loch. Aber ich brauchte meine Kraft auch für meine Familie mit mittlerweile 6 Kindern. Erst als meine Oma durch ihre Krankheit wieder in eine Art Kleinkindstadium angekommen war, fanden wir wieder einen Draht zueinander. Sie ließ sich von mir &quot;betütteln&quot;, sah die Kinder wahrscheinlich als gleichaltrig an und war auch sehr liebebedürftig. Ab und an fiel ihr sogar mein Spitzname wieder ein und sie rief mich und lächelte mich an. Ca. ein halbes Jahr später ist sie dann gestorben. Es war für sie eine Erlösung. 

Trotz der schönen Momente die wir zum Schluss wieder miteinander hatten, leide ich bis heute darunter, dass ich in der Zwischenzeit nicht wirklich für sie da war und ich sehr oft sehr genervt von ihr war. Meine Mutter hat sie immer mehrmals pro Woche besucht und bei ihr kam es nur selten vor, dass Oma sie nicht erkannt hat. Immer wenn ich den Trailer für den Film &quot;Honig im Kopf&quot; sehe, breche ich in Tränen aus. Es erinnert mich einfach zu sehr an diese Zeit. Und meine Oma fehlt mir einfach! Aber diese Krankheit hat uns einfach alle dauernd an unsere Grenzen gebracht, oft körperlich aber vor allem emotional. 

Ich wünsche Dir trotzdem noch viele schöne Momente mit Deiner Oma und viel Kraft um für sie dazusein, aber auch für Dich und Deine Familie.

Liebe Grüße!
Katrin]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>auch meine Oma war an Alzheimer erkrankt. Und auch ich bin nur schwer mit ihren Wesensveränderungen klargekommen. Als sie noch gesund war, hat sie öfter mal auf meine zwei Großen (aber immer nur einen auf&#8217;s Mal) aufgepasst und mich im Haushalt unterstützt oder für uns gekocht. Nachdem mein Papa an Krebs gestorben ist, brach die Krankheit richtig bei ihr aus. Und als ein Jahr später meine Zwillinge geboren wurden, konnte sie mich nicht mehr unterstützen. Aber sie kam oft vorbei, setzte sich zu ihren spielenden Urenkeln und freute sich einfach dabei zu sein. Als drei Jahre später meine erste Tochter geboren wurde, ging das nur noch unter Aufsicht, weil sie oft schon nicht mehr wusste, was sie tut. Und sie fing an sehr aggressiv zu werden. Ich bin täglich zu ihr  und habe ihr ihre Tabletten gebracht. Später dann sogar mehrmals am Tag, weil sie sonst alle Tabletten der Tagesration auf einmal nahm oder versteckte. </p>
<p>Sie kam dann in ein Pflegeheim, weil es zu Hause gar nicht mehr ging. Anfangs kam meine Mutter noch wöchentlich mit ihr bei uns zum Kaffeetrinken vorbei, was auch immer wirklich schön war. Aber dann vergaß meine Oma, wie man ins Auto ein- und wieder aussteigt. Meine Mutter brauchte jedesmal einen Helfer dazu, um sie irgendwie ins oder aus dem Auto zu kriegen. Also haben wir sie im Heim besucht. Aber sie hat mich und meine Kinder so gut wie nie erkannt. De Kinder hatten dann auch oft Angst vor ihr durch die manchmal plötzlich auftretenden Wutanfälle von ihr. Ich bin dann alleine zu ihr gefahren. Aber da sie nur noch selten wusste wer ich bin, ließ sie sich von mir nicht mal in den Arm nehmen und hat mich meist ignoriert. Ich bin dann längere Zeit nur sehr sehr selten dort gewesen. Es war für mich jedes Mal sehr schmerzhaft diese Frau zu sehen, die zwar wie mein Oma aussah, aber eigentlich nichts mehr mit ihr gemeinsam hatte. Und ich fiel nach den Besuchen oft in ein Loch. Aber ich brauchte meine Kraft auch für meine Familie mit mittlerweile 6 Kindern. Erst als meine Oma durch ihre Krankheit wieder in eine Art Kleinkindstadium angekommen war, fanden wir wieder einen Draht zueinander. Sie ließ sich von mir &#8222;betütteln&#8220;, sah die Kinder wahrscheinlich als gleichaltrig an und war auch sehr liebebedürftig. Ab und an fiel ihr sogar mein Spitzname wieder ein und sie rief mich und lächelte mich an. Ca. ein halbes Jahr später ist sie dann gestorben. Es war für sie eine Erlösung. </p>
<p>Trotz der schönen Momente die wir zum Schluss wieder miteinander hatten, leide ich bis heute darunter, dass ich in der Zwischenzeit nicht wirklich für sie da war und ich sehr oft sehr genervt von ihr war. Meine Mutter hat sie immer mehrmals pro Woche besucht und bei ihr kam es nur selten vor, dass Oma sie nicht erkannt hat. Immer wenn ich den Trailer für den Film &#8222;Honig im Kopf&#8220; sehe, breche ich in Tränen aus. Es erinnert mich einfach zu sehr an diese Zeit. Und meine Oma fehlt mir einfach! Aber diese Krankheit hat uns einfach alle dauernd an unsere Grenzen gebracht, oft körperlich aber vor allem emotional. </p>
<p>Ich wünsche Dir trotzdem noch viele schöne Momente mit Deiner Oma und viel Kraft um für sie dazusein, aber auch für Dich und Deine Familie.</p>
<p>Liebe Grüße!<br />
Katrin</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: Glucke		</title>
		<link>https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-766</link>

		<dc:creator><![CDATA[Glucke]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2015 10:30:43 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-757&quot;&gt;Blogprinzessin&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für deine Worte und ein Hoch auf deinen Mann, es ist ein sauschwieriger Job. Ich gebe es an die Betroffene weiter.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-757">Blogprinzessin</a>.</p>
<p>Vielen Dank für deine Worte und ein Hoch auf deinen Mann, es ist ein sauschwieriger Job. Ich gebe es an die Betroffene weiter.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Glucke		</title>
		<link>https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-759</link>

		<dc:creator><![CDATA[Glucke]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2015 17:52:40 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://gluckeundso.de/?p=2110#comment-759</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-758&quot;&gt;klitzekleinedinge&lt;/a&gt;.

Hallo,
Vielen Dank für deine Worte und deine wichtige Arbeit. Ich werde es der Betreffenden weitergeben. 
Liebe Grüße
Dani]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a rel="nofollow"href="https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-758">klitzekleinedinge</a>.</p>
<p>Hallo,<br />
Vielen Dank für deine Worte und deine wichtige Arbeit. Ich werde es der Betreffenden weitergeben.<br />
Liebe Grüße<br />
Dani</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: klitzekleinedinge		</title>
		<link>https://gluckeundso.de/oma-es-tut-mir-leid/#comment-758</link>

		<dc:creator><![CDATA[klitzekleinedinge]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jun 2015 16:36:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://gluckeundso.de/?p=2110#comment-758</guid>

					<description><![CDATA[Toll, wie ehrlich dieser Beitrag rüberkommt!

Ich habe viel mit dementen Menschen zu tun, da ich in der Altenpflege arbeite. Außerdem ist meine Oma ebenfalls schon seit vielen Jahren dement. Es ist sehr anstrengend mit dementiell veränderten Menschen umzugehen, gerade dann, wenn man sie mal anders kannte und eigentlich sehr lieb hat.

Aus meiner Erfahrung klappt es selten gut, wenn sich Angehörige um Demenzkranke kümmern - weil man einfach zu nah dran ist und nie wirklich abschalten kann. Man ist genervt (was ganz normal ist) und macht sich deswegen Vorwürfe.

Habt ihr mal überlegt, eure Oma anderweitig betreuen zu lassen? Es muss ja nicht immer gleich ein Heim sein. Es gibt auch Tagespflege, Pflegedienste, die nach Hause kommen... ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, gerade wenn es einen so sehr belastet und man dabei auch an die Kinder denken muss.

Liebe Grüße, Biene]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Toll, wie ehrlich dieser Beitrag rüberkommt!</p>
<p>Ich habe viel mit dementen Menschen zu tun, da ich in der Altenpflege arbeite. Außerdem ist meine Oma ebenfalls schon seit vielen Jahren dement. Es ist sehr anstrengend mit dementiell veränderten Menschen umzugehen, gerade dann, wenn man sie mal anders kannte und eigentlich sehr lieb hat.</p>
<p>Aus meiner Erfahrung klappt es selten gut, wenn sich Angehörige um Demenzkranke kümmern &#8211; weil man einfach zu nah dran ist und nie wirklich abschalten kann. Man ist genervt (was ganz normal ist) und macht sich deswegen Vorwürfe.</p>
<p>Habt ihr mal überlegt, eure Oma anderweitig betreuen zu lassen? Es muss ja nicht immer gleich ein Heim sein. Es gibt auch Tagespflege, Pflegedienste, die nach Hause kommen&#8230; ist auf jeden Fall eine Überlegung wert, gerade wenn es einen so sehr belastet und man dabei auch an die Kinder denken muss.</p>
<p>Liebe Grüße, Biene</p>
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