Ich und So

Wenn im wahren Leben etwas fehlt…

5. Mai 2015

weil ich so bin, wie ich bin.

That`s me Dani Glucke Profil

Vor einigen Tagen schrieb die Liebe Severine von Mama on the Rocks über ihr Bloggerdasein und ihre Wirkung auf die Menschen.
Sie beschrieb, dass Sie im Netz viel „netter“ wahrgenommen wird, als von ihrem „echten“ Umfeld. Sie schrieb auch darüber, dass sie in ihrem Blog nicht tatsächliche Begebenheiten in vollem Ausmaß darstellt und Sie das Blog auch nicht als Tagebuch ansieht.
Sie meinte auch, dass alle Blogger nur das zeigen, was Sie zeigen wollen.

Ich machte mir viele Gedanken über ihren Beitrag und über mich und wollte dazu gerne etwas sagen.

Mein Blog ist mein öffentliches Tagebuch. Mein Blog ist ein Geschenk. Mein Blog gibt mir Halt. Das habe ich schon oft gesagt und dazu stehe ich auch.
Die Privatsphäre schützen um nicht zu angreifbar zu sein! Das ist und war schon immer ein wichtiges Thema unter Bloggern und allgemein im Netz.

Auch ich schütze auf meine Art meine Privatsphäre. Ich zeige den Prinzen und meinen Mann nie vollständig und Menschen aus unserem Umfeld gar nicht, es sei denn sie möchten das.
Das spaltet Die Gemüter seit Jahren und gerade wieder schreiben sehr viele über das Thema Kinderfotos im Netz.

Die Einen sagen, dass wenn man über seinen Kaiserschnitt redet, dann kann man auch seine Kinder zeigen.
Andere meinen, dass man doch nicht über die intime Geburt reden kann und dann auch noch Fotos von seinem zu Hause und seiner Familie preisgibt.
Ich sage, privat ist das, was man selbst und für seine Familie und mit seiner Familie, als privat erachtet und hierbei hat sich niemand, über diese eigenen Entscheidungen zu stellen.

Party Dani Glucke

Ich schreibe sehr persönliche Texte, nehme aber gleichzeitig Rücksicht auf z.B. meinen Mann, da er und ich Absprachen haben, an die ich mich auch halte. Ich würde mich schon als gläsern bezeichnen aber mit leichten Milchglasabschnitten.

Wer hier liest, weiß, dass ich selber kaum Berührungsängste habe, über mich und mein Innerstes zu schreiben und das hat auch Gründe. Für mich ist reden und schreiben ein großer Bestandteil meiner Therapie.
Ja ich mache seit einigen Jahren eine Therapie, wieso ich diese mache, hat viele Gründe, gehört aber teilweise zu den Dingen, die ich meinem Tagebuch nicht unbedingt anvertrauen möchte, um mich und andere Menschen zu schützen.

Tatsache ist, dass ich durch das Bloggen eine enorme Akzeptanz und Resonanz erfahre, die ich im wahren Leben, so nicht kenne.

Puhhh jetzt ist es raus. Jetzt denken sicher einige, dass ich eine total durchgeknallte, süchtige Netztante bin, die keine Freunde hat.

ich sage dazu JEIN!

Ein wichtiger Grund,mit dem Bloggen zu beginnen, war, dass ich im „wahren Leben“ sehr wenige Menschen habe, die mir den Halt und die Beständigkeit geben, die ich so sehr brauche.

Im Netz gibt es Menschen, die mich sehr sehr nett finden, mich persönlich kennenlernen möchten und Wörter wie: herzlich und liebevoll kommen sehr häufig. Im Netz gibt es Menschen mit denen ich über meine Therapie und meine damit verbundenen Probleme, offen sprechen kann, dort hört man mir immer zu.
Im wahren Leben ist das nicht unbedingt so. Der Radius an Menschen, die wirklich für mich da sind, ist sehr sehr klein und Gleichgesinnte habe ich leider gar nicht. Mein 1. Eindruck auf Menschen ist im wahren Leben, ab und an schlecht. Das kommt z.B. daher, dass ich meine Skepsis, neuen Situationen und Menschen gegenüber, im Gesicht zur Schau stelle. Ich weiss, dies ist ein Schutzmechanismus, aber das weiß eben nur ich. Viele Menschen schrecke ich damit ab und da oft die Möglichkeit oder die Lust dazu fehlt, einen zweiten Eindruck entstehen zu lassen, bleibt dieser schlechte 1. Eindruck. Ich bin eben nicht einfach und unkompliziert, obwohl ich mir das sehr oft wünsche, da man es dann wesentlich leichter hat.
Dani im wahren Leben, Lächeln Blond

Ich frage mich trotzdem woran das liegt, dass Menschen online viel toleranter(zu sein scheinen) sind als offline. Wieso haben Menschen, wie ich, es so schwer im wirklichen wahren Leben akzeptiert zu werden, obwohl ich nicht „sonderbarer“ bin als viele andere. Ist es, weil ich Schwäche zeige? Oder weil ich alles hinterfrage? Oder weil ich gezeichnet bin von meinen Problemen und auch darüber rede oder lebe ich einfach nur am falschen Ort?

Im Netz ist eine andere Welt. Das geschriebene Wort kann man wirken lassen, man kann es hinterfragen und man hat die Zeit, abzuwarten. Die Toleranz im Netz ist manchmal unbeschreiblich. Das Gegenteil gibt es natürlich auch und hier ist auch nicht alles Schnieke aber es verläuft sich mehr, da das „Umfeld“ in meiner Bloggerblase viel viel größer ist. Im Netz äußern sich die Menschen, die sich angesprochen fühlen und alle Anderen eben nicht. Gleichgesinnte zu finden, ist um so vieles einfacher, da man auch explizit danach suchen kann bzw. gefunden wird.

Ich lerne gerade wieder sehr viel über mich.

Ich weiß und wusste schon immer, das ich nie „everybody’s Darling“ sein werde und das macht mich eben auch aus. Mann hasst mich oder liebt mich. Man liest mich oder eben nicht. So ein Zwischending ist schwer und ich kann es auch verstehen. Ich will hier auch nicht jammern wie blöd alles ist, nein darum geht es mir gar nicht. Mir geht es darum, dass ich mich frage ob ich die Einzige bin, der es so geht. Die Einzige, die sich im Netz oft besser verstanden fühlt als ich wahren Leben. Ich hatte ja wie bereits geschrieben, nie viele Freunde aber durch das Bloggerdasein und viele Fotos, die ich da ja auch sehe, merke ich, dass mir eben diese Menschen, mit denen wir unsere „echte“ Zeit teilen könnten, doch sehr fehlen. Das kuriose ist, dass ich mich schwer tue damit, mich mit anderen Bloggern oder eben Menschen aus dem Netz, zu treffen. Da dann das Netz und das wahre Le en zusammentreffen. Nachher ist alles vllt. ganz anders. Vielleicht schlechter, aber vllt. auch toll. Vielleicht habe ich Angst verletzt zu werden.

Mein Blog ist ein Geschenk. Mein Blog gibt mir Halt.

Mein Blog zeigt mir aber auch, dass ich gerne die virtuelle Welt in Echt hätte. Mein Blog zeigt mir auch, dass ich einsamer bin, als ich dachte. Mein Blog zeigt mir auch, dass ich trotz meines großen Glückes mit meinem Mann und meinem Prinzen, einen leeren Platz im Herzen trage.

es gab bis jetzt keinen Artikel, den ich so oft geändert oder gelesen habe. Weil er keinen roten Faden hatte. Weil er mir unfertig vorkam. Ich wollte zeigen dass mein Blog mich bewusst wiederspiegelt, um mir zu helfen aber auch um anderen in Ruhe zu zeigen, wer ich bin. Das ICH ich bin und trotz meiner Schwierigkeiten, mich in Ordnung finde. Das ich aber weiß, welch langer Weg vor mir liegt, um der Mensch zu werden, der ich sein will. Das mir Menschen fehlen, die da sind, nicht nur wenn Sie mich brauchen, sondern wenn ich Sie brauche. Das ich mir Akzeptanz wünsche, für mein Dasein, auch wenn es anstrengend sein mag. Ich wollte auch sagen, dass niemand Angst haben müsste, dass ich unaufgefordert über Ihn/Sie schreibe. Auch wenn ich für mich entschieden habe, mich „öffentlich“ zu zeigen, heißt das nicht, das ich alle Menschen in meinem Leben mit öffentlich mache.

Blogger sind Menschen, wie Du und Ich, nur eben ein bisschen öffentlich. Ich bin auch nur Mensch, mit Ecken und Kanten und doch bin ich es wert!

 

Kennt ihr das Gefühl, dass ihr euch von „fremden“ Menschen manchmal besser verstanden fühlt? Fehlende euch auch Menschen, die euch verstehen und so nehmen wir ihr seid?

Eure Dani

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10 Comments

  • Reply Cosma 9. Mai 2015 at 0:36

    Liebe Dani,

    wunderbare Gedanken und Kommentare haben sich hier schon zu deinem Riesen-Berg-Post 😉 angesammelt. Worte wie Balsam. Das habe Ich so empfunden, denn auch Ich fühle mit Dir. Mir geht es unheimlich ähnlich 🙂
    Es gab Perioden in meinem Leben in denen es mir sehr sehr schwer fiel, in der „realen“ Welt, mit Menschen/ Freunden klar zukommen. In dieser Zeit traute Ich mich eher im Web zu sprechen.
    Ich pflegte meine „online“ Freundschaften und verbrachte so unheimlich viel Zeit vor dem Screen. Diese Freunde waren tolerant und liebevoll- nicht so meine Familie oder „realen“ Freunde.
    Diesen Halt und diese Bestätigung zu erfahren tut gut und ganz wichtig: Auch wenn gelesen wird- ist es echt.
    Es sind Menschen die etwas mit dir gemeinsam haben und sich Dir verbunden fühlen.
    Und Ich glaube das eine große Zahl der Menschen ( alle mit eigenen Ecken& Kanten ) die dich aus dem web mögen, dich genauso annehmen und umarmen würden, wie Sie das online tun. Du bist was Du bist. Und Ich finde Du bist toll!

    Wir sehen uns *gaaaanzgroßerSmiley & Küsschen

    • Reply Glucke 9. Mai 2015 at 17:37

      Du Liebe,

      Es ist wundervoll deine Worte zu lesen denn ich weiß, das du mich verstehst.
      Und ich verstehe deinen Wink mit dem Zaunpfahl….Haha…
      Ich kann Dir dieselben Worte mit auf den Weg geben und wie Bella von Freiraumkind mal sagte, Schwestern im Geiste.
      Ich drücke Dich
      Deine Dani

  • Reply lareine 5. Mai 2015 at 16:37

    Das hast Du aber toll geschrieben, liebe Dani! Chapeau!

    Ich persönlich habe um mich eine sehr gute Zahl Menschen, die mich richtig gut verstehen. Daher meine ich zu ahnen, wie es Dir ohne solche Menschen gehen könnte.

    Mag sein, dass Menschen mit „besonderen Biographien“ etwas kompliziert im Umgang erscheinen. Vielleicht weil sie intensiv(er) wahrnehmen, an sich mehr zweifeln, scheu sind, Ängste haben oder zu Extremen neigen – sei es emotional oder im Alltag. Man kann wohl kaum erwarten, dass bestimmte Erlebnisse einfach verfliegen und nichts hinterlassen.

    Dennoch ist der Schritt auf andere zu immer richtig, glaube ich. Auch wenn man ab und an auf die Nase fällt. Und man muss die Menschen ja erst einmal kennenlernen, ehe man herausfinden kann, ob man zu ihnen passt und andersherum. Daher braucht man diesen Mut vielleicht immer wieder.

    Ein klitzekleines Bisschen habe ich Dich ja kennenlernen dürfen und ich denke sehr wohl, dass es Menschen in Deiner Nähe gibt, die gut zu Dir passen könnten. Gleichsam verstehe ich, dass Du vielleicht Scheu hast, Dich anzunähern und dass vielleicht eine regionale Mentalität (Verschlossenheit?) Dich da ein bisschen abhält…

    Vielleicht findest Du den Mut oder vielleicht kommt einfach die Zeit bald, in der das geschehen kann, wenn Du das irgendwann möchtest.

    Bis dahin genieße doch das, was das Netz Dir schenkt an Schönem oder auch Schwierigem – beides ist ja irgendwie lehrreich.
    Hinter jedem geschriebenen Kommentar sitzt ja logischer Weise ein echter Mensch. Und dieser ist auf Grund der Anonymität manchmal etwas fieser und oft aber auch einfach freier, seine Gedanken und Gefühle mitzuteilen. Viele sind mutiger. Und dahinter stehen dann gute Gefühle und Wahrnehmungen, finde ich. Diese haben nicht weniger Wert, nur weil man sich persönlich (noch) nicht kennt.

    Manche sind einfach frei, ihre wahren Gefühle zu schreiben. Das finde ich großartig. Nicht immer gefallen die Ergebnisse und manchmal ist auch Respektloses oder Verletzendes dabei – aber das ist im Real Life ja auch so. Nur, dass man sich dabei anschaut.

    Ich glaube, es geht sehr vielen Menschen so wie Dir und dadurch bist Du ja schon sofort nicht mehr allein – vielleicht muss man sich einfach finden, wenn man da Parallelen hat. Und genau dafür ist das Internet ja wie geschaffen 🙂

    Ich grüße Dich ganz lieb!

    • Reply Glucke 5. Mai 2015 at 16:48

      Hey Du Liebe,
      Erst mal vielen Dank für das Kompliment, dieser Artikel ist wie ein Riesen Berg den es zu erklimmen gilt, irgendwie ist er immer noch nicht fertig, habe ich das Gefühl. Es freut mich und ich beneide es, dass du so tolle Menschen um dich hast, ja und sicherlich gibt es die hier für mich auch. Ich hoffe es zumindest aber sie kommen und gehen, es ist nichts konstantes und ja ich werde das Netz genießen so lange es geht. Es tut mir auch gut.
      Ich danke Dir wie immer für deine aufmunternden Worte und Du kennst mich wirklich schon recht gut, würde ich behaupten.
      Liebe Grüße
      Dani

  • Reply Sarah 5. Mai 2015 at 9:48

    Hallo Dani,

    ich finde deine Beobachtungen und dein Empfinden gar nicht als so durchgeknallt. Es ist doch so, im echten Leben lernt man zwangsläufig menschen kennen, die man nicht gut vorselektieren kann. Du kannst einzelne Zielgruppen festlegen, in dem du zb Mütter im Kindergarten kennen lernst, Ton-Verrückte im Töpferkurs oder Hundeliebhaber in der Hundeschule. Man hat etwas gemeinsam, Interessen. Die sind aber eher oberflächlich und sagen noch nichts über den Menschen an sich aus. Hier muss man sich mühsam kennenlernen, über seinen eigenen Schatten springen und wird am Ende vielleicht sogar enttäuscht, weil man merkt, es passt doch nicht.
    Im Netz ist es anders, hier kannst du Mamis kennen lernen, indem du in sozialen Netzwerken deine Interessen teilst, du schreibst etwas und bekommst von den Menschen Resonanz, die sich in deinen Texten wieder erkennen. Die, die denken: was ein Blödsinn! Schreiben entweder gar nicht erst oder lesen nur ein paar Zeilen und klicken dann weg. Natürlich gibt es auch die Menschen die Langeweile haben und erst einmal hetzen müssen, das ist die Kehrseite der anonymen Netzmedaille.

    Aber letztendlich denke ich, ist es für Menschen einfach leichter Lob auszusprechen, Kritik auszuüben und sich gegenseitig sympathisch zu finden, wenn man durch zwei Bildschirme getrennt ist. Man hat Zeit sich Gedanken über den anderen und die Kommunikation zu machen. Alles lauft bedachter ab. Vielleicht ist dieses virtuelle Leben doch viel realer als man denkt, denn wir können hier sein, wer wir sind, mit diesem Bildschirm-Schutzschild vor uns, bei dem wir den Cursor noch fünfmal wieder an den Anfang setzen können, um genau das auszudrücken was wir wirklich meinen, ohne irgendeinen gesellschaftlichen Druck und direkt aus unserem Herzen.

    Allerdings sollte man auch im echten Leben nicht Mauern. Es gibt immer irgendwelche Menschen, bei denen es Klick machen kann, wenn man es nur zu lässt. Man sollte nur so frei sein und so viel vorselektieren, wie es nur geht. Man sollte sich einfach nur trauen 😉

    Viele liebe Grüße,

    Sarah

    • Reply Glucke 5. Mai 2015 at 10:02

      Liebe Sarah,
      Vielen Dank für deine Worte. Ja du hast recht. Das große Problem ist, dass ich gar nicht weiß wo ich Menschen treffen soll. Hier in meiner Gegend ist es eben auch schwer, da die Menschen hier sehr verschlossen sind. Ich habe kaum jemanden zum selektieren und das ist das Problem. Ich bin auch teilweise das Problem , da ich vorsichtiger geworden bin und auch sehr ernsthaft aber meine Zwit ist kostbar und die möchte ich mit kostbaren Menschen verbringen.
      Ich sag ja dieser Artikel ist irgendwie unfertig, ich kann es immer noch nicht genau beschreiben.
      Ich danke dir sehr.
      Liebe Grüße
      Dani

  • Reply Natalie S. 5. Mai 2015 at 7:26

    Hm, dazu sage ich wiederum: Jein. 😉 Ich hab die Erfahrung gemacht, dass ich über manche Aspekte meiner Persönlichkeit und meiner Probleme leichter online sprechen kann, weil ich dort Leute finde, die die gleichen Probleme haben. Das macht sie aber – und auch das ist eine Erfahrung, wenn auch keine allzu schöne – nicht automatisch zu „Freunden“ in dem Sinne, wie ich sie offline habe (und da hab ich auch nur ein paar wenige, ich bin keine Grundsympathin, damit muss ich leben – abgesehen davon tendiere ich zu Einsiedlerkrebsphasen, wenn es mir schlecht geht, damit können viele nicht umgehen).

    Ich erlebe es oftmals so, dass ich für diese Aspekte meines Lebens eine andere Onlinegruppe habe als für jene Aspekte, und dass die Schnittmenge zwischen diesen Leuten kaum existiert. Es ist aber gerade im Netz auch leichter, sich die Leute „zurechtzufiltern“, d.h. wie du geschrieben hast, es melden sich Gleichgesinnte, je nachdem, worum es geht. Diese Gleichgesinntheit ist aber meiner Erfahrung nach oftmals nur gerade bei dem Thema vorhanden, um das es gerade geht – und das kann gerne mal zu Enttäuschungen führen, wenn beide Parteien feststellen, wie weit sie in anderen Bereichen von einander entfernt sind.

    Will sagen: Ja, manche Dinge kann ich mit Onlineleuten besser besprechen. Meine Offlineleute sind aber irgendwie „umfassendere“ Freunde, weil sie mehr Ecken und Kanten kennen als das Internet. Und weil es bei ihnen mehr als nur einen Klick auf einen Button braucht, um einen Schlussstrich zu ziehen. 😉

    • Reply Glucke 5. Mai 2015 at 7:31

      Hi,
      Von Freunden rede ich gar nicht, denn ein Freund, ist eine Liebe, darüber schrieb ich schon mal. Für mich sind das Menschen, denen ich begegne und ja Du hast recht, online ist oftmals nur auf ein Thema begrenzt aber offline gibt es das auch.
      Ich gebe Dir und mir recht…Haha…
      Es freut mich aber wenn du offline Menschen hast, die dir das geben was du brauchst.
      Liebe Grüße
      Dani

  • Reply Bella 5. Mai 2015 at 7:10

    Ich sehe viele Parallelen, verdammt viele, die ich vorher nicht kannte. Ich komme damit auch teilweise nicht klar, dass im Netz viele Menschen viel offener und positiver sind als offline. Macht uns das Internet netter? Oder finden wir einfach nur die richtigen Menschen schneller, denen wir uns öffnen wollen und können? Oder ticken alle Blogger gleich? 😉 Ok, letztere Frage ist eher rhethorisch. Aber grundsätzlich finde ich, haben wir online schneller eine größere Schnittmenge mit vielen Menschen, die wir offline erst lange suchen müssen. Denn wenn wir online jemanden finden, der uns nicht grün ist, den wir nicht in unserem Leben wollen, dann blocken wir ihn oder sehen ihn eh nie im richtigen Leben. Offline ist das schwieriger, wenn wir uns vor den Nachbarn öffnen und dann merken, sie sind nicht offen für uns und unsere Probleme. Dann denken die einfach, wir haben einen Schuss und sind von da an die „komischen“ von nebenan. LG Bella

    • Reply Glucke 5. Mai 2015 at 7:21

      Hi Bella,

      Danke, es erleichtert mich, dass ich nicht durchgeknallt bin, sondern das es vielen so geht und deine Erklärung ist richtig und mir ja auch bewusst aber es ist trotzdem manchmal Scheisse.besonders wenn man Menschen hat, die man mag aber die sich nur melden wenn Sie selber etwas benötigen.
      Danke dir…
      LG dani

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