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Erinnerungen an die Feste des Jahres-Nicole´s Kolumne

7. November 2016

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Guten Morgen meine Lieben,

es ist MONTAG und soll ich euch was sagen, ich habe noch 5 Tage frei und der Prinz fühlt sich wohl in seiner neuen Kita. Meine Mama ist zu Besuch und wir können einiges abarbeiten diese Woche. Das Wochenende war sehr nass und ziemlich kalt aber wir haben viel gemacht und ich hab die ersten Schneeflocken gebastelt. So langsam komme ich schon in Weihnachtsstimmung und genau das ist heute das Thema.

Nicole erzählt uns davon, wie Sie die Feste des Jahres feiert also viel Spaß.

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Ich die Glucke

Schlaf schön-Gute Nacht Musik

4. Juli 2016

 

Gute-Nacht-MusikUnser Zubettgeh-Ritual ist immer anders und doch immer gleich. Wir putzen Zähne und dann bringe meistens ich den Prinzen ins Bett. Wir reden dann und singen etwas und seit einiger Zeit schon sehen wir uns ab und zu auch Gute Nacht Lieder an.

Das wir bei der Mediennutzung sehr sehr tolerant sind, habe ich euch ja bereits erzählt und deshalb ist es für mich auch absolut nicht dramatisch, dass wir uns Gute Nacht Musik ansehen und anhören.

Etwas Vorzulesen war von Anfang an, für uns keine Option, da der Prinz wirklich ein sehr visueller Typ ist und er beim Vorlesen immer aktiv wird. Er lebt die Geschichte dann mit und beim ins Bett gehen möchte ich Ruhe.

Mit Ruhe meine ich, dass es bei uns dunkel ist und gemütlich und keine großen Ablenkungen zu sehen sind. Es gibt ja unglaublich viele Geschichten und Gute Nacht Lieder. Eins ist schöner als das Andere und ich möchte euch heute unsere  Top Drei Videos zeigen.

Das 1. Video bzw. das 1. Gute Nacht Lied, kennt ihr alle. „La Le Lu“ von Heinz Rühmann. Ich singe es dem Prinzen seit seiner Geburt vor. Nicht jeden Abend und auch mal zum Mittagschlaf. Ich habe 2 Videos zu dieser wunderschönen Nummer.

Das Original:

 

und dieses sehr kindgerechte und mit weiblicher Stimme. Der Prinz liebt diese Version sehr und singt auch inzwischen fleissig mit.

 

Unser 2. liebstes Gute Nacht Lied, ist das Gute Nacht Lied von Winnie Puuh. Dieses Lied fand ich durch Zufall und fing irgendwann an, es dem Prinzen vorzusingen. Auch klappte das Zähne putzen auf einmal besser…hihi

Unsere Nummer 3 ist eigentlich kein klassisches Gute Nacht Lied aber wir finden es soooo bezaubernd und beruhigend.

Ich gebe es zu, ich liebe vielleicht auch irgendwie die Disney Songs. Was soll ich sagen…

Haben wir eine dieser Nummern 2-3 Mal angehört sagen wir Gute Nacht und der Prinz schlummert langsam ein. Es regt ihn nicht auf und es überreizt ihn nicht. Ich weiss, dass es bei jedem Kind anders ist und das ist auch völlig ok so.

Im Moment ist ja das selbstbestimmte Schlafen ein großes Thema unter uns Elternbloggern. Selbstbestimmt heißt, der Prinz entscheidet wann er ins Bett geht. Bei uns ist es vielleicht ein Gemisch. Wir haben keine feste Schlafenszeit. Wir schauen einfach wie die Lage ist. Da sind so viele Dinge zu berücksichtigen. Wie war die letzte Nacht? Gab es Mittagschlaf und wie lange? Gab es viel Bewegung oder viel geistigen Input? Sind wir krank oder gesund? Man lernt sein Kind kennen. Unser Gefühl funktioniert ganz gut und wir sagen dann, Prinz in 30 Minuten gehen wir langsam ins Bett und das klappt, wie alles andere auch, mal mehr und mal weniger. Wir machen keine Wissenschaft draus. Schlafen soll etwas Angenehmes sein und kein Konzept. Manchmal habe ich ein wenig das Gefühl, das man Themen auch kaputt analysieren kann. Jeder so wie er will. Wir machen es so wie wir.

Nun bin ich aber gespannt, welche Gute Nacht Songs eure Kinder am Meisten lieben und welche ihr singt?

Ich bin für alles offen und habe meine Stimmbänder geölt. Wir lieben das Singen und mögen immer wieder neue Sachen.

Also schlaft heute Abend schön und träumt süss

Eure Glucke

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Ich die Glucke

Rituale – die vertrauten Lebensbegleiter

11. Februar 2015

Vertrautheit

Als ich bei Tanja von Tafjora las, welch wundervolles Ritual Sie seit ihrer Kindheit begleitet, war ich ganz neidisch. Ich kann mich beim besten Willen nicht an so etwas cooles erinnern. Was ich meine? Schaut mal bei ihr vorbei.

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Ich die Glucke

Gewohnheiten und Rituale- Sie machen vieles einfacher

9. Januar 2015

Gewohnheit

In einer Schwangerschaft erfährt man ja schon viele Dinge über Kinder. Einige, die man gar nicht wissen will aber auch andere, die sehr brauchbar sind.

 Als es soweit war und man total vor Stolz platzte und auf dieses kleine, neue Prinzchen schaute, wusste man noch nicht, wie es jetzt weiter gehen soll.

Im Krankenhaus werden schon erste feste Rituale geschaffen wie z.B. Vor oder nach dem Essen wickeln.

Zu Hause, hat man das natürlich dankbar weitergemacht, da man so etwas routinierter wird. Natürlich musste man viel öfters wickeln als nur vor oder nach dem Essen, da der Stuhlgang so schön weit bis zum Hals kam und teilweise, 10mal am Tag aber es war ein Anfang.

Die beigebrachte Gewohnheit, sein Kind alle 4Stunden zu füttern,habe ich bereits am 2. Tag nach der Geburt abgeschafft, da ein Kind nicht nach der Uhr Hunger hat und diese Gewohnheit nichts leichter gemacht hätte,sondern schwieriger und mein Bauchgefühl sich dagegen gesträubt hat.

Das Kind wird nach einem regelmäßigen Rhythmus meist alle Vier Stunden gefüttert ob es Hunger hat oder nicht.

Das Füttern/Stillen nach Bedarf ist wundervoll für Mutter und Kind da beide sehr viel zufriedener sind.

Oftmals haben die Stillmamas etwas mehr zu tun da die Kleinen bereits nach 2-3 Stunden wieder Appetit haben aber das zufriedene satte Kind zu sehen ist doch die Mühe wert.

Ich wusste am Anfang nicht sooo recht, woran man erkennt, das der Prinz Hunger hat da Weinen ja mehrere Gründe haben kann. Aber wir sind dann immer eine Art Liste im Kopf durchgegangen.

Weinen kann sein: Hunger, Windel, Schmerzen, Langeweile, Müdigkeit.

Als er ganz klein war, war es meist der Hunger oder in seinem speziellen Fall die Schmerzen.

Geschlafen hat er auf mir drauf und relativ viel und Langeweile in dem Alter ist sehr selten und gewickelt habe ich lieber einmal mehr als zu wenig.Umso älter er wurde umso routinierter wurden wir und konnten die unterschiedlichen Weintöne gut unterscheiden.Die Wachstumsschübe kamen zwischendurch erschwerend hinzu aber nach dem 2. um die 8. Woche rum wussten wir wie der Prinz sich verhält und konnten so besser auf ihn eingehen.Da der Prinz mit Flaschennahrung ernährt wurde, haben wir lange an einer Strategie gearbeitet wie wir am schnellsten das Wasser erhitzt bekommen, das Milchpulver in die Flasche kriegen und das alles im Halbschlaf. Es ist erstaunlich wie schnell man in eine Gewohnheit kommt.

Wir haben am Ende ca. 40Sekunden für alles gebraucht. Wir waren sehr glücklich damit.

Wir haben auch von Anfang an Schlafrituale entwickelt. Z.b. Haben wir immer eine Lampe wie z.B. Die Schildkröte von Cloud B an. Sie macht ein schönes Licht und man sitzt da nicht in der absoluten Dunkelheit und der Prinz wusste recht schnell, dass das der Schlafraum war. So konnte man auch gut in den ersten Monaten den Tag/Nachtrhythmus simulieren, da die Kleinen das ja nicht selber können.Auch habe ich immer ein oder zwei Gute Nacht Lieder gesungen. Aber seine Gewohnheit war immer die Flasche vorm Schlafen. Das ist sein Abschluss des Tages und für uns total ok.

Wir sind alle glücklich und zufrieden damit und das ist die Hauptsache.

Weitere Rituale bei uns sind, das gemeinsame Essen am Tisch,meist zur selben Zeit. Wir haben inzwischen zwei Badetage in der Woche. Der Prinz liebt das Baden. Dieses Ritual dient aber nicht der Körperpflege sondern macht Spass. Er spielt fast eine Stunde in der Wanne und befindet sich dort wirklich im sogenannten Flow.

Ein unbeschreiblich tolles Gefühl sein Kind dabei zu beobachten.

Seitdem der Prinz in die Kita geht, habe ich natürlich auch da Rituale erschaffen um ihm die Übergabe an die Erzieherinnen zu erleichtern.

Z.b. Macht er die Tür auf(funktioniert nur mit einem Chip). Er findet es spitze.

Dann steht eine tolle riesige Holzschnecke auf dem Rasen. Die wird immer begrüßt und gestreichelt. Wenn wir dann reingehen ziehe ich ihn langsam aus und rede leise mit ihm und sage ihm z.B. wer alles da ist und das es ja gleich noch Frühstück gibt.

Dann kuscheln wir ganz intensiv, da er dann meist schon weint. Ich wünsche ihm viel Spass und übergebe ihn der Erzieherin. Wir winken uns und ich gehe schnell raus.

Seit einigen Tagen nehmen wir einen Bagger mit in die Kita, diesen kann er dann bis nach dem Frühstück noch behalten. Dieser ist sein Plüschtierersatz und es hilft ihm beim Ankommen.

Durch Krankheiten und lange Ferienzeiten sind genau solche Rituale immens wichtig da das Kind sich erinnert und sich geborgen fühlt. Ja er weint aber das ist ein natürlicher Prozess und er lässt sich sofort beruhigen, sobald ich aus der Sichtweite bin.

Wir haben sehr schnell gemerkt, dass Gewohnheiten und Routinen durchprobiert und ausgebaut werden müssen und bei denen, die allen ein gutes Gefühl geben, sollte man bleiben, denn diese sind Gold wert.

 Natürlich fühlt man sich bei vielen Situationen wie im Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“ aber genau diese identischen Abläufe geben dem Kind Sicherheit.Der Prinz ist soviel zufriedener und reagiert bei Situationen ruhiger da er weiß das nichts Unerwartetes passiert, das Ihm nichts passiert, das wir immer da sind.

Unser Urvertrauen wird dadurch immer wieder gestärkt.

 Aber auch mir als Mama geben diese Routinen Sicherheit, denn wenn der Prinz glücklich ist dann hab ich es gut gemacht und auch ich kann entspannter sein. Gerade für mich, als oft überfürsorgliche Mama, sind Gewohnheiten das Non Plus Ultra. Das Zweifeln immer alles falsch zu machen, verschwindet recht schnell. Das Wissen was er evtl. haben könnte wird gefestigt. Die Abläufe gehen auch teilweise viel schneller.

Am Anfang hab ich soooo geschwitzt wenn ich ihn ausziehen und wickeln musste. Allein die Angst ihm weh zu tun, oder das er sich unterkühlt oder oder oder….

Heute schwitze ich beim wickeln auch, aber vor lachen da ich ihn kitzele, und singe und rumalbere oder versuche ihn einzufangen weil er einfach abhaut.

 

Klar bin ich heute nach 17 Monaten total routiniert bei diesen Dingen, da es ein Prozess ist den man durchläuft wenn man neue Dinge erlernt, aber die Gewohnheiten und Rituale die wir uns geschaffen haben, haben es uns extrem erleichtert.

 

Was für Rituale habt ihr???

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