Ich und So

Ich bin eine Nörgeltrine & Meisterin der Ausreden

1. Juli 2016
Meisterin-der-Ausreden_Pessimismus

Bildquelle: Pixabay.com

Neulich las ich folgenden Tweet und fühlte mich sofort angesprochen:

Ja ich gestehe, ich bin eine absolute Nörgeltrine. Mein Glas ist immer halb leer. Ich bin von Grund auf ein negativer Mensch. Aber glaubt mir es kotzt mich auch wirklich an.

Ich weiss, dass viele Menschen sich total gestört fühlen von solchen Pessimisten. Wir Pessimisten finden Menschen den die Sonne rund um die Uhr aus dem Po scheint, auch erstmal perplex. Jemand, der immer in Allem das Gute sieht, hat einen Schaden. Er hat aber auch eine sehr gute Eigenschaft, denn er baut Menschen, wie mich meistens richtig gut auf.

Das Verworrene an meinem Innenleben ist ja auch immer, dass ich mir so sehr wünsche ein Optimist zu sein. Ich wage es zu behaupten, dass ich anderen Menschen auch immer gut zureden und Mut machen kann. Ich kann aber auch sehr direkt und knallhart von den schlimmsten Eventualitäten erzählen.

Ich bin gestern umgeknickt-es tat höllisch weh-in meinem Kopf spielten sich Dramen ab. Ich sah schon das Krankenhaus, den Verband und die Krücken.(hatte ich ja alles schon erlebt) Mein Mann blieb total entspannt und meinte, ich soll mich beruhigen und versuchen aufzustehen. Ich hatte unglaubliche Schmerzen aber das Aufstehen ging. Ich setzte mich und kühlte und fing an zu jammern. Das kann ich sehr gut. Mein Mann meinte, jetzt warten wir mal ab, da es im Moment ja ganz gut aussieht. JA und er behielt soweit recht. Mein Drama beruhigte sich auch wenn meine Gedanken immer wieder zum Horrorszenario wandern.

Man glaubt es mir wohl kaum aber ich bin ein schon sehr zufriedener Mensch.

Ich bin dankbar für alles was ich habe, geleistet habe und was ich bin. Gleichzeitig entschwindet aber dieser Hauch von positivem Gesamtkonstrukt und verwandelt sich wieder in “ Alles ist scheisse und sowieso.“

Ich hab ja nix dagegen mich selber immer und immer wieder innerlich zu ermahnen und zu belehren aber ich bin eine Nörglerin und Meisterin der Ausreden und das nervt.

Wusstet ihr dass ich mein Abitur nicht gemacht habe weil ich Angst vor der Prüfung hatte? Ich habe etliche Referate einfach nicht geführt weil ich solche Angst hatte und mir natürlich auch regelmässig eingeredet habe, dass ich im Erdboden versinken werden. Ich habe noch nie jemanden im Erdboden versinken sehen, wo kommt denn dieser Spruch nur her?

Ich habe meine erste Hochzeit nicht abgesagt, weil ich nicht jedem und vor allem mir, eingestehen wollte das es ein Fehler ist. Ich hatte auch einfach Angst was dann werden soll.Aus ihm und mir und unserem Leben und sowieso. Das Ende vom Lied eine Scheidung.

Jemand gibt mir einen Ratschlag und in meinem Kopf entwickeln sich innerhalb von Sekunden 10 Argumente dagegen. Das passiert nicht, weil mir der Ratschlag nicht gefällt, sondern weil es eben immer Argumente dagegen gibt und ich ja sowieso erst einmal das Schlimmste erwarte was eintreffen könnte.

Ich will irgendwie den einfachen Weg gehen da mein Weg bis jetzt so schwierig war und ist.

Hab ich ihn aber so schwierig gemacht, weil ich immer Ausreden parat habe, um irgendwas nicht zu machen? Um mich gewissen Herausforderungen einfach nicht stellen zu müssen oder sind es meine Ängste?

Wäre ich heute vielleicht Anwältin oder Pädagogin wenn ich mein Abitur gemacht und studiert hätte?

Ich weiß, hätte hätte Fahrradkette ist nicht förderlich aber jeden Tag stellen sich mir 20 Fragen darüber wie es weitergehen soll und wenn ich dann etwas gut finde, hab ich trotzdem wieder 5 Argumente dagegen. Ich bin ja auch ne kleine große Dramaqueen und auch das erschwert alles ein wenig zusätzlich.

Woher kommt das? Die Angst vor der Veränderung?Meisterin-der-Ausreden

In meiner Wohlfühlärea bin ich sicher. Ich weiß wie alles läuft und diese Routinen sind prima.

Die Angst zu versagen? Ich kann viele Dinge gut aber viele eben auch nicht. Gerade im zwischenmenschlichen Bereich werde ich oft völlig anders wahrgenommen als ich es beabsichtige. Was wenn mich z. B. im neuen Job wieder viel zu überengagiert bin und die Leute Angst vor mir haben oder eben dann auch mehr fordern oder ich mit meinen ABERS so rüber komme als finde ich alles total blöd?

Die Angst wieder zusammenzubrechen ist auch sehr groß und passt natürlich in meine Weltuntergangsvorhersehungen. Was wenn mich alles überfordert, ich es aber nicht zugeben will und weiter mache, bis es zu spät ist und dann? Dann fange ich wieder von vorne an, den Scherbenhaufen aufzusammeln. Nur das diesmal noch ein kleiner Mensch da ist, der versorgt werden möchte, da er noch nicht auf sich allein gestellt ist.

Ja ja Meisterin der Ausreden.

Ich nerve mich manchmal so dermaßen selbst besonders, da ich manchmal an mir zweifle und denke ich belüge mich selber. Für mich ist aber doch Ehrlichkeit das A und O. Auch sind natürlich diese Aufs und Abs für mein inneres Gleichgewicht sehr sehr schwierig.

Ich will nicht, das Menschen denken Sie predigt Wasser aber säuft Wein.

Sowieso fehlt mir sehr sehr oft das nötige Selbstvertrauen in mich selbst. Ich bin glücklich aber strahle es sehr selten durch Haltung und Gespräche aus und das würde ich gerne ändern, für mich und meine Umwelt.

Mein Kopf ist manchmal einfach sehr durcheinander und ich frage mich immer, bin ich die Einzige?

Kennt ihr diese Gefühle? Was macht ihr dagegen? Habt ihr Tipps für mich? Meint ihr ein Coaching würde mir helfen? Kann man eine grundlegende negative Stimmung für immer umpolen? Ich wäre hier wirklich sehr sehr dankbar für Hilfe.

Eure Glucke

Teilen

You Might Also Like

20 Comments

  • Reply Beatrice 2. Juli 2016 at 14:42

    Liebe Dani,

    vielleicht kannst du dich darüber amüsieren: https://www.youtube.com/watch?v=luk8x1szxrE

    Laut ihr, kann man eine positive Lebenseinstellung trainieren.

    Ich kann jedenfalls immer über sie lachen!

    Lg

    • Reply Dani 2. Juli 2016 at 14:43

      Ich liebe Sie und schaue es immer gerne an vielen Dank

  • Reply Jenny 1. Juli 2016 at 23:46

    Hallo Daniel
    Also mir geht es leider ziemlich oft GENAU SO. Ich denke immer zuerst an alle Eventualitäten und Aber und Wenn und rede mir im Kopf schon alles schlecht….um weniger enttäuscht zu werden. So ist das bei mir. Ich habe große Ängste irgendwo Vertrauen rein zu setzen. Obwohl ich das dann ja doch immer und immer wieder mache und wage (ich will ja im Innern neue Wege gehen). Mir helfen die Aber und Wenn im Moment. Ich bin sehr emotional und kann mich auch schonmal sehr im eine Sache reinsteigern. Und aber auch sehr tief fallen, da es um meinen Selbstwertgefühl nicht sooo gut bestellt ist. Meine Therapie hilft mir da ganz gut. Ich lerne, dass es eben wichtig ist, sich auch mal ganz auf Dinge einzulassen, weil verletzt werden auch zum Leben dazu gehört. Erfahren habe ich, dass ich mich auch selbst trösten kann.
    Es ist, wie es ist. Ich sehe das bei mir mittlerweile ganz pragmatisch, wie bei meinen Kindern. Die Verhaltensweisen helfen mir in irgendeiner Art und Weise. Hab ich so gelernt. Wenn ich so weit bin, dann werde ich das anders können. So viel zu mir. Kann ja bei anderen ganz anders sein.

    Wieder einmal lieben Dank für den schönen Artikel 🙂

    • Reply Dani 2. Juli 2016 at 14:41

      Wie tröstest du dich denn selber?

      • Reply Jenny 5. Juli 2016 at 20:56

        Oh Gott erstmal sorry für den Schreibfehler…Daniel…es sollte Dani sein…Autocorrect und so’n Mist. -.-
        Ähm…ja es ist im Grunde ganz einfach, aber auch genauso schwer….ich höre in mich hinein, was ich jetzt eben in diesem Moment brauchen könnte. So nach dem Prinzip „sei dir selbst eine gute Mutter.“ Ich habe nicht so sehr Trost erfahren und es fällt mir zumindest schwer für meine Wünsche/Interessen einzutreten. Seit dem ich das so nach diesem Prinzip handhabe, geht das deutlich leichter. Ich habe Verständnis für mich. Gönne mir Dinge auch mal einfach so. So in dem Dreh. Vielleicht machst du das ja bereits. Für mich war es neu….

        • Reply Dani 5. Juli 2016 at 21:27

          ach kein Problem, ich mach selber so oft Fehler, bzw. die blöde Autokorrektur.
          Verständnis für sich selber zu haben ist schwer aber auf jeden Fall schon leichter für mich als früher.
          danke fürs Zulesen…
          liebe Grüße
          Dani

  • Reply Nicole G 1. Juli 2016 at 11:00

    Ob umpolen so toll wäre? Ich weiß es nicht. Man kann ja aus einem Menschen keinen anderen machen und das sollte auch nicht sein. Meines erachtens nach wäre es aber sinnvoll am Selbstbewustsein zu arbeiten, denn wenn man sich selbst bewußt ist wer man ist und was man kann, ist die halbe Miete schon bezahlt. Ich finde Du reflektierst schon sehr gut wo der Haken bei Dir ist. Du siehst als erstes mal das Negative, traust Dir vieles nicht zu, findest Ausreden. Das alles kenne ich sehr gut, ist bei mir auch oft so. Seit ich aber mehr an meinem Selbstbewußtsein gearbeitet habe, traue ich mir mehr zu, denn ich weiß, ich kann das. Ich erlaube mir auch mehr Fehler, denn diese ganzen Facetten gehören eben zu mir dazu. Vorallem eins ist sehr wichtig: sich selbst so annehmen können wie man ist.

    • Reply Dani 1. Juli 2016 at 11:13

      Aber in vielen Aspekten bringt es sehr viel Ärger… Ja Selbstbewusstsein hab ich kaum das stimmt.

      • Reply Nicole G 1. Juli 2016 at 11:31

        Ärger in wiefern? Weil man erst alles negativ sieht? Sehe ich nicht als negativ an. Vorsicht und vorausschauend denkend ist besser als immer strahlend und unbedacht durchs Leben zu gehen. Weil es den Anderen nicht passt und sie nörgeln? Ist deren Problem und daran müssen SIE arbeiten, nämlich den Anderen so zu nehmen wie er ist. Weil man eventuell Chancen verpasst? Kann passieren, aber das Schicksal öffnet viele Türen und man sucht sich die aus die zum eigenen Leben passt.
        Aber Selbstbewußtsein und Selbstvertrauen sind die wichtigsten Fundamente die man braucht um sowohl mit positivem, wie auch negativem umzugehen. Nur wer weiß WER er ist und WAS er kann, der TRAUT sich auch zu neue Wege zu gehen. Deshalb meinte ich auch das umpolen meines erachtens nach nicht sinnvoll ist, sondern das ausbauen was man angefangen hat und Vertrauen darin zu finden das man es gut gemacht hat und auch weiterhin kann.

        • Reply Dani 1. Juli 2016 at 12:08

          Und wie mache ich das?

          • Nicole G 1. Juli 2016 at 12:33

            Mir persönlich hat es geholfen erstmal eine Liste zu machen was ich im Leben schon positives erreicht habe. Dann eine Liste was ich negativ an mir/an meinem Verhalten finde. Vergleichen. Oft ist man sich gar nicht bewußt was man schon alles erreicht hat, es gerät zu leicht in Vergessenheit. Diese Liste gut sichtbar hinhängen. Die Liste mit den negativen Sachen danebenhängen und sich vornehmen Stück für Stück alles ins positive umzuwandeln. Z.B. wenn das Glas immer halb leer ist…auffüllen, dann ist es voll und man hat nichts mehr zu bemängeln. Weißt Du wie ich das meine?
            Andere Lösung um mehr Selbstbewußtsein zu bekommen klingt etwas seltsam, wirkt aber auf Zeit gesehen wirklich Wunder. Jeden Morgen, egal wie die Nacht war, oder wie man sich fühlt in den Spiegel lächeln und sich selber einen guten Morgen wünschen. Man darf sich auch gerne die Zunge rausstrecken und dann über die eigene Blödheit herzlich lachen.
            Oder sich jeden Tag nackt vor den Spiegel stellen und sich mal bewußt anschauen. Es ist völlig egal ob da ein Speckröllchen zuviel ist, oder der Bauch/die Brust nicht mehr so straff ist wie zu früheren Zeiten. Als Mutter hat man großartiges geleistet, man hat ein Kind in sich getragen und geboren, der eigene Körper ist gold wert, das muss man sich immer wieder bewußt zu Augen führen und ihm im stillen Danken, das er immer für einen da ist. Er ist einmalig und gut so wie er ist.
            Gegen die Ängste kann ich als „Angsthässchen“ nur sagen…stellen…auch wenn es schwer ist, ein scheinbar nie endender Fall, es wird besser. Man muss nur konsequent am Ball bleiben. Kar, das ist nicht einfach, aber jeder noch so kleine Erfolg stärkt das Selbstbewußtsein/Selbstvertrauen. Und nicht vergessen, gleich wieder auf die Positivliste schreiben.

          • Dani 1. Juli 2016 at 12:51

            Wow… Also gibt es nichts einfaches für Faule??? Mein Körper ist super… Da hab ich wirklich kaum was dran auszusetzen seit der Geburt… Hihi

          • Nicole G 1. Juli 2016 at 13:02

            Nein tut mir leid, für Faule gibts nichts, lach. Nee Scherz beiseite. Die Liste z.B. ist ja schnell gemacht und in den Spiegel schaut man in der Regel ja auch jeden morgen :-D. Also alles schnell erledigt. Das einzige was nicht schnell geht ist die Tatsache das es Zeit braucht bis sich die ersten kleinen Erfolge einstellen. Der Geist muss erstmal realisieren das man es gut mit ihm meint und man ihn so nimmt wie er ist. Das Du Deinen Körper magst finde ich toll. Nehme jetzt auch noch Dich als ganzes an, mit allen Fehlern und Schwächen, lass andere reden und lebe Dein Leben so wie es Dir gefällt, dann bist Du auf einem guten Weg. Wegen der Therapie. Du schriebst es hätte Dir bisher nicht soviel gebracht. Manchmal ist ein Therpeutenwechsel auch nicht verkehrt, oder falls das nicht gewünscht ist, Ausarbeitung einer anderen Art von Therapie. Medikamente sind schön und gut, sie müssen aber auch passen. Vielleicht da nochmal nachhaken.
            Und nicht vergessen…Glas schnell wieder auffüllen wenns halb leer ist ;-). Das hört sich vielleicht alles so leicht an wenn ich es schreibe, ist es nicht, ich weiß und auch ich laufe wirklich nicht ständig mit dicken Grinsebacken durch dieGgegend. Habe eigene Päkchen die ich aus der Welt räumen muss und es kommen immer wieder welche dazu. Große Sorgen, kleine Sorgen, aber ich habe mich damit abgefunden das die Welt nunmal kein Ponyhof ist und wenn mal wieder alles zuviel wird, ziehe ich mich zurück, versinke in meinen Gedanken und komme mit der Erkenntnis raus:“ ändern kannste das jetzt eh nicht, lache drüber, nimms wie es ist.“.

          • Dani 1. Juli 2016 at 13:05

            Ich bin einfach sehr kompliziert gestrickt und oft hilft es es so zu machen wie du sagst aber ich Ecke schon Sehr an bei anderen und empfinde es als sehr störend in meinem Leben und dennoch kann ich mich nicht so sehr ändern das es aufhört- vielleicht muss ich damit aufhören. Danke dir für die vielen Tipps und fürs zuhören. Die Liste werde ich mal machen

          • Nicole G 1. Juli 2016 at 13:17

            Wir kennen uns zwar nicht persönlich und ich kenne auch Dein Umfeld nicht, aber ich finde trotzdem Du solltest Dich nicht für SIE ändern. Das Du damit aneckst zeigt ja nur das Du einen starken, eigenen Charakter hast und eben nicht mit dem Strom schwimmst. Das ist ein sehr gutes Zeichen. Alle die nicht wie die Allgemeinheit sind ecken an, aber ich finde einen Spruch sehr gut „Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein wie Andere mich gerne hätten!“(Autor ist mir leider unbekannt). Diesen Spruch sage ich mir immerwieder wenn ich mal wieder höre ich soll mich ändern. Nein, ich ändere mich nur dann, wenn ich das Gefühl habe es stört MEIN Leben, nicht das der Anderen. Dies sollte man differenzieren. Oft denkt man nämlich das man andere damit stört, dabei liegt es an ihnen und nicht an sich. Dann redet man sich Schuldgefühle ein, gibt sich die Schuld, aber das das sollte nicht sein. Ok, wenn man den ganzen Tag nur schwarz sieht oder jammert, dann kann das anderen schon auf den Geist gehen, dann ist das aber wirklich ein Fall um was zu ändern. Soviel ich aber aus Deinen Beiträgen rauslesen kann, bist Du kein Mensch der immer nur jammert. Man spürt sehr viel Lebensfreude, auch wenn schon viel passiert ist. Du hast nicht aufgegeben, immer witergemacht und das muss unbedingt mit auf Deine Liste.
            Du musst Dich nicht bedanken, ich freue mich wenn ich Dir ein bisschen helfen konnte.
            Können gerne auch mal telefonieren wenn Du möchtest.

  • Reply Nancy 1. Juli 2016 at 10:25

    Hallo Dani,

    ich kenne das 😉 Was ich dir empfehlen kann, ist das Buch „Sorge dich nicht – lebe!“ Durch wirklich einfache, logische Dinge wird dein Bickwinkel verändert. Ich drück dich. Solange das Glas nie leer ist, ist es auch alles nur halb so schlimm 😉

    • Reply Dani 1. Juli 2016 at 10:28

      Oh das besorge ich mir vielen Dank

  • Reply Feuerphogel 1. Juli 2016 at 9:38

    Hallo Dani,
    Also ich würde auf jeden Fall sagen, dass ein Coaching oder auch eine Therapie (uhhh, böse, ich weiß 😉 ) da sehr gut helfen könnte. Und ich glaube in keinster Weise, dass du dann nicht mehr du wärst oder umgepolt würdest 😉
    Es ist einfach eine sehr gute Möglichkeit, um an Dingen, mit denen man nicht zufrieden ist, zu arbeiten und das lohnt sich meiner Erfahrung nach sehr.
    Du beschreibst ja schon auch Ängste und Sorgen und eben dass du dir immer wieder recht schnell das ganze recht tragisch im Kopf ausmalst. Da kann man es im Leben – und da spreche ich aus beidseitiger Erfahrung – echt leichter haben und echt zufriedener und vor allem wesentlich unbeschwerter Leben 🙂
    Zumal du ja ganz klar sagst, dass du eben nicht hundertprozentig zufrieden bist.

    Also meine Meinung ist: Nur Mut! Deine Persönlichkeit nimmt dir keiner, aber ein bisschen entspannter und zufriedener durchs Leben zu kommen ist für mich persönlich ein guter Grund gewesen, was dafür zu machen 🙂

    Liebe Grüße
    Feuerphogel

    • Reply Dani 1. Juli 2016 at 9:44

      Lieber Feuerphogel, ich mache schon seit 4 Jahren eine Therapie aber es hat dahingehend nicht wirklich was gebracht. Ich nehme auch Medikamente aber auch die bewirken nicht allzu viel. Es muss etwas fehlgeleitet in meinem Gehirn sein. Das müsste man ändern können aber ein Coaching wäre was. Vielen Dank

  • Reply Nadin 1. Juli 2016 at 6:41

    Hallo Dani.ein guter Text. Aber ich glaube nicht,dass du dich umpolen solltest. Das wärst dann nicht du. Klar,wäre es schön,einfach 8en bisschen positiver durchs leben zu gehen und auch außerhalb der Routine sich wohl zu fühlen, aber wärst das dann noch du?! Ich hoffe du weisst,was ich mein,sonst schieb es auf die Medikamente Sei einfach froh und dankbar, dass du deine Liebsten und viele Freunde um dich herum hast, die dich mit ihrer ruhigen Art und Besonnenheit entspannter sein lassen. Und das ist soviel wert. Ich drück dich ganz ganz doll und wie würde Heike jetzt sagen “ du verrückte Nudel“. Liebe grüsse Nadin

  • Leave a Reply

    Cookies sind für die korrekte Funktionsweise einer Website wichtig. Wir verwenden Cookies, um Ihnen Inhalt bereitzustellen, der auf Ihre Interessen zugeschnitten ist, sowie die Sicherheit unserer Nutzer zu erhöhen und um statistische Daten zur Optimierung der Website-Funktionen zu erheben. Klicken Sie auf „Zustimmen und Fortfahren“, um Cookies zu akzeptieren und direkt zur Website weiter zu navigieren. Detaillierte Informationen zu unseren Cookies und dazu, wie du die Kontrolle darüber behältst, findest Du hier: Cookie Einstellungen anzeigen

    The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

    Close