Ich und So

Schuleingangsuntersuchung mit 4?-Ja gehts noch

18. Oktober 2017

Schuleingangsuntersuchung-Schule-Bildung-System

Der Termin für die Schuleingangsuntersuchung trudelte ein. Im Januar soll Sie sein- da ist der Prinz 4-Gehts eigentlich noch?

Vor einigen Monaten war die U8 beim Prinzen und ich war wirklich geschockt, wie die ablief. Der Prinz wurde wie ein Äffchen im Zoo behandelt. Auf einem Bein hüpfen, rückwärts und vorwärts. Rückwärts auf Zehenspitzen laufen. Bälle werfen und fangen. Tanzen und dabei Fragen beantworten, aus welchem Material der Stuhl und das Fenster besteht.

Beim Hörtest brach er nach der Hälfte ab. Nicht wegen dem Hörtest, sondern wegen der Art der Vorgehensweise.

Ihm wurde dann gesagt, er MUSS das aber machen, sonst MUSS er wiederkommen und dann wird die Mama böse, da Sie ja dann nochmal kommen MUSS.

Da war auch bei mir die Geduld aufgebraucht, denn er MUSS gar nix. Ich sagte ihr auch das Druck überhaupt nichts bringt. Sie machte dann wieder weiter mit komischen „Spielen“ wie Sie es nannte. Nach locker 40 Minuten war der Ofen aus. Ich hätte das wahrscheinlich gar nicht so lange gemacht.

Die Arzthelferin ist sehr falsch an die Sache rangegangen. Wir kamen dann zum Arzt rein und unsere 2 Kinderärzte sind ganz wunderbare Menschen. Er setzte sich einfach mit dem Prinzen hin uns sie schauten ein Buch an und unterhielten sich.

Denn der Prinz hat ein ausgezeichnetes Gehör und auch seine sprachlichen Fähigkeiten sind deutlich über dem Durchschnitt in dem Alter. Was ich damit sagen möchte, man sollte vielleicht aufhören, Kinder einmal im Jahr zu versuchen zu dressieren um irgendwelche Defizite herauszubekommen.

Regelmässige Besuche die spielerisch stattfinden, würden deutlich mehr Sinn machen. Ich versuchte dann mich ran zu tasten, ob es irgendwelche Möglichkeiten gibt, dass der Prinz erst mit 7 Jahren eingeschult wird.

Es ist so. Der Stichtag bei uns in Baden Württemberg ist der 30.09. Der Prinz wird im Juli 6 Jahre alt und MUSS demnach im folgenden Schuljahr eingeschult werden. Würden wir z.B. in meinem Heimatland Sachsen Anhalt leben, würde er erst mit 7 eingeschult werden, da der Stichtag der 30.06. ist.

Ich bin aber grundsätzlich dafür, dass dies Eltern mit überlassen werden sollte.

Eine bundeseinheitliche Regelung, die besagt das jedes Kind bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres eingeschult werden MUSS, wäre fantastisch.

Wieso will ich den Prinzen nicht mit 6 einschulen?

Ich möchte einfach, dass er dieses Jahr noch hat um Kind zu sein. Wieso gibt so ein blödes Datum vor, wann er bereit ist in die Schule zu gehen. Ab diesem Tag ändert sich sein ganzes Leben. Das Spielerische wird verschwinden. Verantwortungen kommen auf ihn zu, vor denen ich Ihn eigentlich noch wenigstens das eine Jahr schützen würde. Er ist ein sehr empathisches und sehr sensibles Kind. Natürlich möchte ich ihn irgendwie beschützen. Hatte ich doch selber bereits in der Grundschule Mobbing Erfahrungen. Ich kann nicht alles von ihm fern halten, bin aber davon überzeugt, dass er mit 7 emotional und körperlich viel gefestigter wäre.Schuleingangsuntersuchung-Was-ist-Bildung-Schule

Es gibt ein interessantes Interview mit der Forscherin Andrea Mühlenweg, die ebenfalls sagt, dass zu früh eingeschulte Kinder deutlich mehr Nachteile haben. Hinzu kommt ja die Problematik des bundesweiten Lehrermangels. Es sind schlicht weg zu wenig Lehrer da, um auf eben die Unterschiede im Alter ausreichend Rücksicht zu nehmen.

Ich glaube würde es überall kleine Klassen geben und ausreichend Personal, dass sensibilisierst ist und es schafft auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder einzugehen, dann wäre es weniger angsteinflössend für mich.

Aber sind wir ehrlich. Wir werden ja auch vom Staat gezwungen, die öffentliche Schule in unserem Bezirk zu wählen obwohl die vielleicht weder konzepttechnisch noch aus anderen Gründen passt.

Mein Kinderarzt sagte jedenfalls sofort NEIN zur Rückstellung und erklärte mir, was ich schon wusste.

Der Prinz ist geistig und körperlich jetzt schon fit genug um mit 6 eingeschult zu werden. Auf emotionale Belange oder Argumente der Eltern wird da sehr selten Rücksicht genommen und vor Allem kommt noch hinzu, dass er in eine Förderklasse kommen würde, wenn die Kita das weitere Jahr ablehnt. Eine Förderklasse wäre aber ja für ihn das total Falsche. Denn zum einen möchte ich ja einer künstlichen Förderung umgehen und zum Anderen gibt es Kinder, die diese Förderung wirklich aus den „richtigen“ Gründen benötigen. Z.B. Kinder, die die deutsche Sprache noch nicht beherrschen oder bei denen Erkrankungen festgestellt wurden. Alles zu Rückstellung in Baden Württemberg könnt ihr hier nachlesen.

Nun flatterte letzte Woche bereits das Schreiben für die Schuleingangsuntersuchung rein. Die ist bereits im Januar nächsten Jahres, obwohl der Prinz erst im September des darauffolgenden  Jahres eingeschult wird.

Bei uns in der Kita dauerte diese in diesem Jahr 15 Minuten. In 15 Minuten haben „erfahrene“ Mitarbeiter des Gesundheitsamtes, die Kinder für schultauglich oder nicht eingestuft. Mein 4jähriges Kind wird also im Januar innerhalb dieser kurzen Zeit beurteilt.

Kriterien für die Schulfähigkeit sind z.B.

  • Konzentrationsfähigkeit
  • emotionale Stabilität
  • Kontaktfreudigkeit
  • Kann das Kind sich von den Eltern für einen Schultag trennen?
  • Sprachliche Fähigkeiten

Jedes Bundesland hat ein eigenes Schulgesetz und in jedem Bundesland, ach in jeder Stadt kann diese Eingangsuntersuchung anders ablaufen. In Baden Württemberg gilt folgendes, bitte hier nachlesen.

Es gibt kein einheitliches System.

Kann mir jemand erklären wie man in 15 Minuten einen Menschen so einschätzen kann? Wo kommen diese Anforderungen her?

Zeigen denn nicht aktuelle Studien, Forschungsergebnisse und Erfahrungen vieler Eltern und Lehrer, das einfach einiges schief läuft?

Schon werden wieder die Stimmen laut, wir Helikoptereltern sollen uns mal zusammen reissen. Zum einen verabscheue ich dieses Wort wirklich aber zum Anderen kann ich dazu nur sagen, wollen wir nicht alle, das unsere Kinder eine gute Schulbildung zur rechten Zeit erhalten? Bin ich wirklich so merkwürdig in meiner Denkweise?

Mit der Schuleingangsuntersuchung startet dann auch schon die Auswahl der Schule, wenn man der eigentlichen vorgegebenen Auswahl widerspricht. Man muss sich inzwischen bewerben. Das Kind hat Vorstellungsgespräche in Schulen. Schon beim Schreiben dieses Satzes schüttele ich nur den Kopf.

Was ich dieses Jahr im Bekanntenkreis erlebt habe, reicht für mehrere Bücher.

Da haben Eltern erst 3 Wochen vor der Einschulung einen Platz bekommen. Alles was bei der derzeitigen Kita-Katastrophe in unserem Land passiert, geht dann mit der Grundschule weiter. Und da wundern sich noch die Politiker, Lehrer und Psychologen, was mit unseren Kindern passiert? Wenn man sich den Zuwachs an Privatschulen in Deutschland anschaut, zeigt sich deutlich, dass viele Eltern dem normalen „Schulkonzept“ den Rücken kehren wollen.

Aber viele Privatschulen haben manchmal den negativen Beigeschmack des Leistungsdrucks.

Klar wenn ein Schulbesuch im Monat 1000€ pro Kind kostet, dann will man natürlich auch, das dabei was rum kommt. Alternative Schulformen nehmen dennoch zu aber wo sind die Lehrer. Wir haben einen Mangel. Unterrichtsausfall ist Gang und Gebe aber Schulpläne werden nicht geändert. Das Wissen muss dann im Schnelldurchlauf durchgenommen werden.

Eine weitere Sorge die ich habe ist das Ganztageskonzept.

Die Kinder können dann je nach Schule von ca. 7:30-16:30Uhr betreut werden. Glaubt mir, für Vollzeit arbeitende Menschen, Alleinerziehende oder eben auch alle die das wünschen, finde ich das Angebot super ABER einige Grundschulen führen das inzwischen als Pflicht ein.

Ich möchte das aber nicht.

Was hat mein Kind dann noch vom Tag oder von uns? Oder wir von ihm? Wieder etwas dass mich sprachlos zurücklässt und Eltern verstehen lässt, die ihre Kinder gar nicht in die Schule bringen oder sogar in ein anderes Land ziehen.

Wie lange soll das alles noch gut gehen? Ich hab noch 2 Jahre Zeit, meine Kräfte zu investieren, eine gute Schule zu finden, die für uns alle passt. Die Spaß macht, Bildung vermittelt und Zeit hat auf die Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Die Lehrer hat, die noch Freude an ihrem Beruf haben und auch Zeit für ihren Beruf. Denn auch Lehrer werden mit Bürokratie überschüttet und arbeiten deutlich mehr als viele von uns denken.

Ich mache mir einfach sehr viele Gedanken und Sorgen und ich denke die sind berechtigt.

Ich kenne wenig Eltern, die zufrieden mit der aktuellen Lage sind, höre aber unser Bundesministerium für Bildung eigentlich kaum dazu. Wann ist die Schuleingangsuntersuchung bei euch? Wie seht ihr das? Wie fühlt ihr euch mit dem Thema Schule? Sind eure Kinder schon eingeschult? Wie läuft es da?

Eure Glucke

 

 

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15 Comments

  • Reply Der nächste große Schritt-Gedanken zur Einschulung ~ Glucke und So 8. Juni 2018 at 19:45

    […] werde diese Einmischung in solch eine wichtige Entscheidung niemals verstehen. Für mich wäre ein Gesetz, das sagt, dass jedes Kind spätestens mit 7 Jahren […]

  • Reply Kathrin 20. Oktober 2017 at 12:58

    Ach, mit diesem Beitrag sprichst du glaube ich so vielen aus dem Herz. Wir sehen doch alle die Probleme mit dem Schulsystem. Manche tun sich nur leichter, die Augen zu schließen.
    Das Alter hat einfach nichts mit Reife zu tun. Aber die zu beurteilen ist eben komplizierter…
    Ich würde meine Tochter (3/13) auch so gerne nochmal ein Jahr vor der Schule „beschützen“. Dabei ist sie jetzt schon fleißig am Worte abschreiben etc.
    Übrigens wird die Schulreifeprüfung so früh gemacht (1-1,5 Jahr früher), damit das Kind bei Nachholbedarf in der Zeit noch gezielt gefördert werden kann. So zumindest die Theorie… Ich halte davon auch nicht so viel. Manchmal kommt das in der Zeit ja auch ganz von allein. In ein paar Monaten kann sich so viel tun.
    Und weil du auf der Suche nach einer passenden Schule bist: Wir wollen uns dieses Jahr auch mal Schulen anschauen. Dann haben wir nämlich noch ein Jahr zur entgültigen Auswahl. Ich kann das gut nachvollziehen!
    Und wie du sagst – Homeschooler haben (oft) definitiv einen nachvollziehbaren Grund. Ich bin auch immer wieder auf der Suche, wie ich meine Töchter zu Hause (weiter)bilden kann. Denn der Schule (und jetzt auch schon dem Kindergarten) will ich das nicht – zumindest nicht alleine – überlassen. Aber ich will nicht noch ausführlicher werden. Das kann man ja alles auf meinem Blog lesen.
    Liebe grüße
    Kathrin

  • Reply Elke Speidel 20. Oktober 2017 at 8:42

    Meine Tochter war fast sieben, als sie eingeschult wurde. Körperlich war das okay, denn sie war und ist sehr klein und zierlich. Kognitiv war es eher zu spät. Sie war total unterfordert. Nur mühsam haben wir es geschafft, sie trotz Mobbing und Dauerunterforderung durch die Schule zu bekommen. Eine Einschulung mit 4 Jahren hätte ihr möglicherweise viele Anfeindungen erspart. Auch ein Aspekt!

    • Reply Glucke 20. Oktober 2017 at 11:13

      In Deutschland wird niemand mit 4 eingeschult und das ist auch gut so. Ihr hättet ja eine frühere Einschulung beantragen können. Hochintelligente Kinder werden ja dann gefördert.

  • Reply Tina 19. Oktober 2017 at 21:16

    Unser Strietzi ist im August 6 geworden und hätte dieses Jahr eigentlich in die Schule kommen müssen. Die Schuleingangsuntersuchung war bei uns dieses Jahr im Februar. Ich muss sagen, ich bin zufrieden, wie es bei uns gelaufen ist. Vor Weihnachten 2016 wurde ich von unserer Kindergärtnerin angesprochen, wie wir zum Thema Rückstellung stehen. Die Ärztin im Februar hat uns das bestätigt und eine Empfehlung zur Rückstellung geschrieben. Und beim Schulspiel (für die Wackelkinder organisiert unsere Grundschule eine Testunterrichtsstunde) hat auch die Lehrerin uns zur Rückstellung geraten. Nun haben wir das Glück im Ort einen Schulkindergarten zu haben. Eine spezielle Einrichtung für Rücksteller. Und ich bin so froh, dass wir diese Möglichkeit haben. Das ist eine Gruppe mit 16 Kindern und 4 Betreuern. Die Kinder sind einfach noch nicht so weit, haben keinerlei Defizite. Sie werden in diesem Jahr auf die Schule vorbereitet. Sie machen viele Ausflüge, sind viel draußen und lernen auch schon ein paar Grundlagen. Es geht hier nicht darum der Schule etwas vorwegzunehmen sondern den Horizont der Kinder zu erweitern und sie in ihren Selbstvertrauen zu stärken.
    Ach ja, wir leben bei München. Aber so wie es bei uns gelaufen ist, ist es auch nicht selbstverständlich.
    LG, Tina

    • Reply Glucke 20. Oktober 2017 at 11:16

      Liebe Tina,
      das klingt fantastisch und genau so sollte es überall sein.
      Ich wünsche euch alles Gute.
      Dani

  • Reply Ina 19. Oktober 2017 at 7:49

    Wir leben im Ausland. Unsere Zwillinge müssen auch mit 4 anfangen (int. Schule). Obwohl sie sprachlich arg zurück sind und ja nun sogar 2 Sprachen haben.
    Aber auch in D. wären sie die Jüngsten (Geb. Ende Sep).
    Das macht mich manchmal richtig fertig. Och versuche ich sie eben so gut es geht zu unterstützen.

    • Reply Ina 19. Oktober 2017 at 7:55

      Achja, eigentlich wollte ich fragen, ob die Schuleingangsuntersuchung im kommenden Januar ist (also wirklich mit 4 und schon 1.5 Jahre vor Einschulung) oder erst 2019 also dann mit 5 Jahren?

      • Reply Glucke 19. Oktober 2017 at 9:45

        Ja sie ist im kommenden Januar und das Jahr drauf gleich nochmal… ohhh mit 4 schon in die Schule? Ohhhhhh je…

  • Reply Uta 18. Oktober 2017 at 20:51

    Das ist immer ein schwieriges Thema: Lässt man den Eltern die freie Wahl, hat man wohlmöglich sogar 3 Jahrgänge in einer Klasse, weil dann die sehr weiten Kinder sogar frühzeitig eingeschult werden könnten.

    Ich kann mir vorstellen, dass zuviel Flexibilität auch schwierig für die Schulen zu bewerkstelligen ist. Aber zumindest die um den Stichtag herum geborenen Kinder, +/- zwei oder drei Monate, fände ich sinnvoll.

    In England gab es da lange NULL Flexibilität und Studien beweisen tatsächlich, dass die Sonmerkinder bei sehr vielen Bereichen Nachteile haben. Sie werden dann hier bei uns in England auch eingeschult, wenn sie gerade erst vier geworden sind. Zur Einschulung der Großen habe ich damals gebloggt http://www.berlondon-mama.de/einschulung-in-london/

    Wir erleben das seit ein paar Wochen mit unserem vierjährigen Sommerkind und die hat einfach kein Interesse daran, Lesen zu lernen. Ein bisschen lernt sie die Buchstaben, aber das wars.

    Morgen ist Eltern-Lehrer Treffen und darauf bin ich schon sehr gespannt!

    Liebe Grüße aus London,
    Uta

    • Reply Glucke 18. Oktober 2017 at 21:29

      Ja über GB hab ich jetzt schon einiges gelesen. Dieser Stichtag ist einfach so sinnlos besonders da er nicht einheitlich ist. Ich möchte ja nur, das wir mitentscheiden können. Mit 7 sollte einfach jedes Kind zur Schule gehen aber das sollte eben gemeinschaftlich entschieden werden. Mein Kind wird gezwungen ob es oder wir es wollen, mit 6 in die Schule zu gehen.
      Ist doch idiotisch oder?
      Mit 4 finde ich ja noch viel krasser.
      Liebe Grüße nach London
      Dani

  • Reply Mira 18. Oktober 2017 at 13:38

    Aaaah, ich könnte bei dem Behördendenken immer echt in die Tischkante beißen!!! Vorgestern habe ich noch gelernt, dass Kinder eigentlich mental erst mit sieben (!!!!) schulreif sind…

    WAS WOLLEN DIE DENN MIT KINDERGARTENKINDERN??!?!
    Und was bringt es der Gesellschaft, die Kinder so heftig durch das Schulsystem zu hetzen? Das Ergebnis sind nur lauter kranke, erschöpfte Kinder, die schon gleich nach dem Abi in die Klinik können.
    Grrr. So nu hab ich mich ausgekotzt:P
    Sei umarmt, ich mache mit bei einem Sitzstreik, wenn du das mal planen solltest^^

    GlG
    Mira

    • Reply Glucke 18. Oktober 2017 at 17:37

      Ok du bist meine 1. Wahl bei einem Streik

  • Reply Dani 18. Oktober 2017 at 10:51

    Oh das kann ich voll verstehen. Zumal hinzu kommt, das sich ein Kind in so einem Zeitraum immens weiter entwickelt. Wie kann man denn einen 4 jährigen einstufen für etwas was er erst mit 6 macht?

    Wir leben in England, wo Schule nicht Pflicht ist (Bildung schon). Ich habe mich nie mit dem Britischen System anfreunden können und deshalb meine Tochter nicht in die Schule geschickt. Sie ist jetzt 7 und ich höre von anderen Eltern wie sehr ihre Kinder leiden oder sich verändert haben. Schulstart ist hier mit 4 Jahren. Mir wird gesagt sie spielen da noch viel, aber das glaub ich wenig. Der Tag fängt um 8 an und ended um halb 4. 4 jährige sind also 7-8 Stunden von ihren Familien getrennt. Jeden Tag. Finde ich unverantwortlich. Kein Wunder das sie spätestens mit 7 emotional und mental am Ende sind. Wir immer mehr ADHS Diagnosen usw haben. GB muss von Europa lernen, aber mit Brexit wird das jetzt eh nichts mehr.

    Ich möchte hoffentlich bald zurück nach Deutschland, NRW. Habe mich schon schlau gemacht wegen Schulen usw. Es wird schwierig für meine Tochter, aber sie freut sich.

    Ich hoffe, das du eine Schule findest, mit der ihr alle glücklich seid. 🙂

    Dani

    • Reply Glucke 18. Oktober 2017 at 17:37

      Oh GB ist dann wie Spanien dort ist ja auch ab 4… schrecklich die kleinen Mäuse

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