Kochen und Backen

Saucenbasis leicht gemacht

7. Januar 2016

 

Saucenbasis

Saucenbasis

Hallo meine Lieben, eigentlich war heute ein Rezept für eine tolle Suppe geplant aber 2 liebe Bloggerkolleginnen baten mich, Ihnen meine Saucenbasis zu verbloggen. Ich dachte immer, das interessiert eh keinen aber siehe da, die Soße für Speisen ist doch für viele ein Problem. Ich wusste auch nie wie ich sie hinbekommen soll. Entweder war sie geschmacklos oder durch irgendwelche Helferlein total salzig oder viel zu dünn.

Ich belas mich ein bisschen und fing an zu experimentieren und habe wirklich für mich eine geniale Saucenbasis hinbekommen. Ich stelle euch heute die vegane/vegetarische und die mit Fleisch vor.

Folgende Zutaten benötigt ihr für die vegane/vegetarische Variante.

  • ein Bund Suppengrün

    Sossenbasis_vorbereiten

    Saucenbasis_vorbereiten

  • 1 große Zwiebel
  • 2 Esslöffel dunkle Marmelade(Johannesbeere, Waldbeeren) oder eine Handvoll kernlose Trauben
  • 1 EL Senf
  • ca. 250 ml Traubensaft 
  • ca. 250 ml Gemüsefond, Gemüsebrühe oder Wasser (ich nehme Fond aber ohne Geschmacksverstärker wie Hefeextrakt etc.)

Jetzt schnibbelt ihr alles schön klein.

Ihr nehmt einen ca. 24er  umbeschichteten Topf und erhitzt mit Rapsöl das Gemüse. Röstet alles schön an bis es langsam braun wird. Ihr benötigt ja etwas Röstaroma. Nun fügt ihr langsam den Traubensaft, die Marmelade oder die Trauben und den Senf dazu. Jetzt rühren und mit hoher Temperatur und ohne Deckel köcheln. Immer wenn ihr merkt es wird dicker und die Flüssigkeit verschwindet, dann gießt ihr Flüssigkeit nach. Das macht ihr so lange bis sowohl Traubensaft, wie auch Fond leer sind. Nun könnt ihr etwas runterschalten, würzen wie euch beliebt(Salz und Pfeffer, Chili, Paprika) und mit Deckel lasst ihr alles 15 Minuten köcheln. 

Ist alles inzwischen sehr sämig? Dann seid ihr fertig und püriert nun die Masse sehr fein. Herzlichen Glückwunsch ihr habt nun eine Saucenbasis -Paste. Jetzt benötigt ihr kleine Behältnisse (die Avent Dosen sind der Hit dafür) die für den Tiefkühler geeignet sind, denn was bringt euch die Basis wenn ihr sie nicht immer griffbereit habt.

Jetzt portioniert ihr alles und friert es ein sobald es erkaltet ist. Wenn ihr nun ein tolles Gericht kocht, dann röstet immer einen Bestandteil des Essens, wie z.B. Gemüse oder Kartoffeln. In diese angeröstete Pfanne oder den Topf fügt ihr nun eure portionierte tiefgefrorene oder kurz vorher aufgetaute Saucenbasis hinzu und verdünnt euch, je nach Belieben mit Wasser, Fond oder Sahne die Masse.

Fertig ist eine köstliche Soße, die wirklich zu allem passt.

Für die Variante mit Fleisch kommen zu den oben genannten Zutaten entweder noch 400g Knochen, 200g Schinkenspeck und 250 ml Rinder/Wild oder Bratenfond hinzu.

Bei der Fleischvariante braucht ihr einen größeren Topf. Es werden zuerst die Knochen angebraten und dann erst das Gemüse und dann alle oben genannten Schritte. bevor ihr die Masse püriert entfernt ihr bitte die Knochen und entsorgt diese.

Ich bekomme meistens für ca. 5 Essen je 2,5 Personen Soßen mit diesen Zutaten hin und habe endlich keinen Stress mehr. Ich habe schon damit Wild, Braten, Gans oder auch Nudelpfannen gemacht und es ist wirklich köstlich.

Wenn ihr noch Fragen habt, fragt gerne. Probiert es auch und ihr braucht keine Fertigsoßen oder glutamatverseuchte Helferlein mehr.

Na was meint ihr? 

Viel Spaß 

Eure Glucke

 

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7 Comments

  • Reply Jeden Tag Zucker? Ja-Unser Essens-Alltag- Blogparade ~ Glucke und So 24. November 2017 at 9:28

    […] wie z.B. Glutamat. Es gibt super Brühe die so etwas nicht enthält oder man macht Sie selber. Unsere Sauce mache ich selber. Es ist eine Basis, die immer individuell angepasst werden kann. Auch wir verwenden mal ein […]

  • Reply WiB 25.-26.03.17- Steckenpferd, Garten und Bauchweh ~ Glucke und So 26. März 2017 at 18:39

    […] ist keine klassische Bolognese, denn die Soße hatte ich noch eingefroren. Sie war von den Paprikaschoten aus dem Ofen übrig. Also ist es eher […]

  • Reply ein spätes WiB am 30.10.2016 ~ Glucke und So 30. Oktober 2016 at 21:34

    […] einen schönen Hackbraten zu machen, da dieser gleich für 2 Tage reicht. Ich hatte keine Sauce mehr also machte ich gleich noch meine leckere Saucenbasis. Der Prinz ist immer total süss und hilft […]

  • Reply 929patricia 8. Januar 2016 at 9:07

    Das hört sich wirklich lecker an – werde ich mal ausprobieren! 🙂

  • Reply Münstermama 7. Januar 2016 at 20:07

    Das klingt lecker! Unsre Brühepaste mach ich auch immer selbst, das werde ich sicher mal ausprobieren! Merci

  • Reply Frida Mercury 7. Januar 2016 at 11:15

    Sehr schön, vielen Dank! Kommt dann in die Lieblinks 🙂 Ich freu mich! So ein Rezept hab ich auch schon immer gesucht. GLG Frida

    • Reply Glucke 7. Januar 2016 at 18:32

      Cool das freut mich.

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