Montagspost

Eine Prinzessin auf der Farm

7. Dezember 2015

Hallo meine Lieben,

gestern war ja der Nikolaustag. Habt ihr fleissig Schuhe geputzt und wurden Sie gut befüllt? Gerade die Kinder freuen sich ja immer riesig, wenn Sie in ihre Schuhe schauen können. Heute ist aber schon wieder Montag und schon der 4.letzte in diesem Jahr. Heute habe ich eine Prinzessin zu Gast. Ja ihr habt richtig gelesen. Die Blogprinzessin höchstpersönlich hat mir ein paar Fragen beantwortet und ich freue mich euch dieses Interview und diesen Blog vorzustellen. Katarina ist ein alter Hase im Bloggeschäft und inzwischen Mama von 3 bezaubernden Kindern. Es gibt aber noch jede Menge mehr zu berichten.Liebe Katarina,

wieso heisst dein Blog Blogprinzessin und wieso hast Du dich für ein neues Erscheinungsbild entschieden?logo_Blogprinzessin

Ich habe den Blog ja schon seit 2010, damals hatte ich noch gar keine Kinder und es waren auch keine in Sicht. Daher kam mir sowas wie „Mama Katarina“ oder so gar nicht in den Sinn. Wenn ich mich recht erinnere wollte ich damals einen Namen der zeitlos ist und den man für alle möglichen Themen verwenden kann. 

Für das neue Erscheinungsbild habe ich mich entschieden, weil es mir selber nicht mehr gefallen hat. Vieles war einfach zusammengeschustert aber sah eben nach „Selbstgeklöppelt“ aus. Daher der neue frische Look.  (Seine Küche streicht man ja auch alle Jubeljahre mal neu. 😉 )

 

Wie schaffst Du es mit 3 Kindern, die nicht fremdbetreut werden, noch so coole DIY Ideen umzusetzen? 

Ich mache es einfach. Meistens sind das spontane Ideen, die ich dann sehr kurzfristig umsetze. Der Landhaustisch war wirklich eine Sache von 10min bauen und vielleicht vorher nochmal 30min im Baumarkt die Materialien besorgen. Meine Kinder, (außer es ist gefährlich) machen bei solchen Aktionen dann immer mit oder wuseln im Hintergrund umher.

Der Türkranz war eine längere Aktion, das lag aber nur daran das man echt viele kleine Rosen dafür basteln muss. 

 

Hast Du dir das mit dem Mama werden und dem Leben im allgemeinen so vorgestellt?Blogprinzessin_Ava_Katarina

Ein paar Dinge habe ich mir vor den Kindern etwas anders vorgestellt, aber so im Allgemeinen passt das schon.

 

Du warst eine Weile in den USA. Ich war mal 3 Wochen da und würde am liebsten jedes Jahr wieder hinfliegen. Könntest du dir vorstellen dort zu leben und wenn ja wo?

Ich habe 2005/2006 in der Nähe von Philadelphia gelebt. Im Dreieck zwischen Philly, Washington DC und New York City. Da New York mit 2 Stunden Fahrzeit für US Verhältnisse quasi „nebenan“ lag, waren wir ständig dort. Ich könnte mir auch gut vorstellen dort zu leben.  Andererseits würde ich auch gerne mal die Westküste der USA kennenlernen, also wäre ich auch, ein paar Jahre am Strand, in Kalifornien, nicht abgeneigt. ^^

Welche Vorteile hat es, dass eure 3 kleinen Schätze so einen geringen Altersunterschied haben? Gibt es auch Nachteile?

Vorteil ist ganz klar, dass wir aus dem ganzen „Neugeborenen Ding“ noch gar nicht raus waren. Motti war ja noch nicht einmal 1 Jahr alt, als die Zwillinge geboren wurden. Auch stelle ich es mir „härter“ vor wenn man schon wieder ein paar Monate/Jahre besser geschlafen hat, als mit einer fast Einjährigen. Man war ja sowieso Dauermüde, da macht das dann auch keinen Unterschied mehr wer dann Nachts ruft.

Ein weiterer Vorteil ist, dass sie alle drei ganz prima miteinander spielen können. Sie interessieren sich einfach alle drei genau für die gleichen Dinge.

 

Nachteil: 3 Windelkinder, 3 Kinder die (zumindest am Anfang) alle noch nicht laufen konnten, generell alles mal drei: Denn weitervererben kann man hier nur die Kleidung. Ich dachte mal ganz optimistisch: Wir brauchen nur 1 Bobbycar, die Kinder können teilen lernen. Jetzt haben wir 3 Bobbycars. 

 

Was tust du nur für Dich und hast Du überhaupt noch Zeit dafür?

Fingernägel lackieren. Das schaffe ich einmal alle 2 Wochen (also ich mit meinen Nägeln, kein Nageldesign Studio oder so). 

 

Dein Blog war für mich, immer sehr werbelastig. Jetzt ist das nicht mehr so, wieso?

Ich habe einfach viel ausprobiert. Zum Beispiel hatte ich als eine der wenigen deutschen (Eltern) Bloggerinnen, Werbebanner auf meiner Seite. Einfach weil ich wissen wollte, ob die in Zeiten der Adblocker überhaupt jemand anklickt. Und siehe da: Ja! Die wurden gut angeklickt. Hat mich selbst furchtbar überrascht. Jetzt habe ich aktuell keine auf meiner Seite, weil es zum einen eine neue EU Richtlinie dafür gab, von der ich nicht wusste, wie ich sie umsetzen sollte und zum anderen war mein „Versuch“ ob das jemand klickt bewiesen. 

Dagegen weiß ich Affilliate Links (oder Affilliate Banner) brauche ich auf meinem Blog nicht einzubinden. Klickt niemand drauf, und selbst wenn kaufen meine Leser dann nichts. Das ist völlig in Ordnung das sie das nicht machen, aber ohne meine „Testphase“ wüsste ich das jetzt nicht. Vielleicht wäre das ja auch der Renner unter meinen Lesern gewesen? 

Kritisiert wurde ich für die „viele Werbung“ übrigens immer nur von Bloggerkollegen, nie aber von meinen Lesern selbst. Die gaben mir sogar die Rückmeldung das es sie nie gestört hat.

 

Deine Blogreihe über euer tolles Farmhaus, war ja total spannend. Wie bist Du auf die Idee gekommen und wie fühlt es sich nun nach einigen Monaten Landleben an?

Nachdem wir endlich den Mietvertrag unterschrieben hatten und klar war, dass wir nur 7 Wochen haben für den kompletten Umzug, da gab es nur 2 Möglichkeiten: Entweder das wird jetzt für 7 Wochen DAS Thema auf dem Blog oder ich schreibe 7 Wochen lang nichts. Denn, das wir mit meinem Mann in Vollzeit und im Schichtdienst und den 3 Kids völlig mit dem Umzug ausgelastet sein würden, wussten wir.

Also wurde es eine Blogreihe.

 

Wenn Du Dir ein Urlaubsziel für Dich und deine Familie aussuchen könntest, welches wäre das?

New York City. Ich würde meinem Mann und meinen Kids gerne irgendwann „Meine“ Stadt zeigen.

 

Du backst und kochst ja auch so gerne wie ich. Was ist dein Lieblingsrezept?Schwarz-weiss-Gebaeck

Jetzt zu Weihnachten definitiv das schwarz weiß Gebäck und die Kinderriegel Cookies, denn die gehen immer.

 

Du bloggst schon eine ganze Weile. Was hat dich das bloggen gelehrt?

Man muss definitiv Geduld haben. Bei so gut wie niemandem kommt der Erfolg über Nacht. Ein dickes Fell ist auch nicht schlecht, damit einen fiese Kommentare nicht umhauen.

Auch habe ich gelernt, dass man unglaublich viel bewegen kann, mit diesem Internet. Hätten bei „Blogger für Flüchtlinge“ ,nicht so viele Blogger selbstlos an einem Strang gezogen, wäre das Ding niemals so groß geworden. Das gibt mir Hoffnung.

 

Du und Jessi von feiersun habt auch privat Kontakt. Wie habt ihr euch denn kennengelernt?

Wir haben uns 2014 bei einem Bloggerevent getroffen. Ich weiß gar nicht ob sie da meinen Blog kannte, aber ich war schonmal über ihren gestolpert. Da fand ich es unglaublich witzig, von den Erlebnissen einer „anderen Motti“ (sie nennt ihre Tochter im Internet ja auch Motti. So wie ich.) zu lesen. Auf dem Event habe ich sie dann kennengelernt und sagte zu ihr: „Ach DU bist die Bloggerin mit der „anderen Motti“. Und dann hat es einfach so geklickt. Wir sind inzwischen nicht nur gute Kolleginnen sondern auch super Freundinnen. Das finde ich unglaublich toll und so bereichernd, wenn man eben in seinem Privatleben (neben dem Ehemann vielleicht) noch jemanden hat, der mehr oder weniger GENAU das macht was man auch macht. Der einen einfach da zu 100% versteht. Das tolle an Jessi und meiner Freundschaft ist auch, dass wir uns trotz, das wir beide bloggen uns unsere Erfolge nicht, und ich meine wirklich NICHT neiden. Jessi ist genau die, die sich freut wenn ich Erfolge feiern kann und Jessi weiß, dass ich die erste bin mit ner Flasche Sekt, wenn sie ne tolle Kooperation machen darf.

 

Glaubst du das die Eternbloggerszene sich weiterhin so stetig weiterentwickeln wird oder hören mehr auf als Neue anfangen?

Da die schiere Masse so riesig geworden ist an Elternblogs, mag ich keine Prognose abgeben. Ich glaube ganz viele von „den Neuen“ bekomme ich gar nicht mit. Ich lese  ja schon so kaum Blogs, weil mir dafür mit Job, 3 Kids, Mann, Haus, Kaninchen und Pflegepony langsam etwas die Zeit ausgeht.

 

Was fehlt Dir am meisten, seitdem Du Kinder hast?

Freizeit und Schlaf.

Das Dir Freizeit und Schlaf mit 3 Kindern fehlt, das kann ich mir gut vorstellen. Es ist alles nur eine Phase bringt da irgendwie auch nix. Ich bin ja schon etwas neidisch, dass Du in der Nähe von New York gelebt hast. Die USA sind einfach unglaublich und ganz besonders New York. Die Westküste interessiert uns auch noch aber die langen Flugzeiten halten uns ab. Ich finde es wirklich sehr interessant, dass die „Kritik“ an der Werbung auf deinem Blog gar nicht von den Lesern kam. Man hört ja so oft, dass die Leser sich gestört fühlen. Ich probiere seit kurzem das Affiliate Programm aus. Mal schauen inwieweit das einen „Nutzen“ für mich hat.

Lieben Dank an Dich dafür, dass Du meine Neugierde gestillt hast und wenn ihr der Blogprinzessin noch gar nicht folgt dann könnt ihr das hier und da und dort nachholen.

Was haltet ihr denn von Werbung auf Blogs?

Wir lesen uns nächsten Montag wieder.

Eure Glucke

Die Bildrechte liegen bei ©Blogprinzessin.

 

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