Ich die Glucke

Dann kam alles anders…

13. Januar 2015

dann kam alles anders

Ich hatte euch ja von der Geburt des Prinzen erzählt.
Ich kann nur immer wieder betonen, dass nur durch das Team im Kreissaal der Kaiserschnitt so unproblematisch verlief und somit die Geburt ein tolles Erlebnis für uns war. Es gibt viele Frauen die das nicht behaupten können. 


Als wir auf Station kamen wurde ich in ein 3Bettzimmer in die Mitte gelegt. Man muss dazu sagen, dass die Zimmer sehr klein sind und eine Mama die eine Sectio hatte auch mehr Platz braucht, da sie einen Katheter hat und noch angeschlossen ist.

Die Schwester versprach dann gleich ein neues Zimmer zu suchen.
Wie versprochen kam ich recht schnell in ein viel größeres 2 Bettzimmer.

Ich war noch irgendwie benebelt und so langsam kamen auch die Schmerzen. Der Katheter brannte und der Bauch schmerzte. Das Kind wurde mir an die Brust gedrückt damit es trinken konnte. Es funktionierte irgendwie nicht. Ich hatte das Gefühl das etwas nicht stimmte.

Der Prinz weinte und fiepte ganz komisch.

Das Personal auf der Frauenstation war nicht wirklich nett. Genervt kam eine Schwester und sagte ich solle aufstehen um meinen Sohn zu wickeln. Ich dachte die will mich veräppeln. Ich meinte, dass das nach der Op nicht ginge.

Sie meinte dann, das ich Mutter wäre und das ab sofort und immer. Ok. Das war mal ne Ansage.

Ich zwang mich unter stärksten Schmerzen auf und unter Tränen wickelte ich das 1. Mal meinen kleinen Sohn. Er sah so zerbrechlich aus, er war so wunderschön.

Irgendetwas fehlte ihm aber ich wusste nicht was.


Dann kam alles anders.

Das weitere Anlegen an die Brust verlief schleppend und wenig erfolgreich. Das Weinen und Fiepen wurde mehr.
Am Abend fragte die Schwester ob Sie ihn mitnehmen soll damit ich mich ausruhen kann. Ich meinte ja aber nur bis er wieder Hunger hat, da ich das Stillen weiter probieren möchte um ihn zu füttern.

Ja meinte Sie.
Ich muss irgendwie vor Erschöpfung eingeschlafen sein.

Als ich erwachte war mein Baby nicht da und es war schon hell draußen. Ich klingelte wie verrückt.
Die Schwester kam mit ihm. Ich fragte wieso er mir nicht gebracht wurde. Er habe wohl die ganze Zeit geschlafen.
Ich habe ihr kein Wort geglaubt.

An diesem Tag war die U2 und meine Sorgen um ihn wurden immer größer.

Ich schleppte mich zu der Untersuchung. Ich schilderte erneut meine Bedenken.
Die Ärztin meine ich hätte ein sehr temperamentvolles Kind. Ich sagte ihr sehr hysterisch das irgendwas nicht stimmte und Sie bitte danach schauen sollte.
Es wurde ihm Blut abgenommen, auch für weitere genetische Erkrankungen.

Eine halbe Stunde später kam eine Schwester ins Zimmer und meinte wortwörtlich:“ Ihr Kind hat eine lebensbedrohliche Erkrankung, bitte packen Sie ihre Sachen, wir müssen Sie verlegen“und ging wieder aus dem Raum.

Wie bitte? Was??

Ich fing sofort an zu weinen und packte meine Sachen. Ich rief meinen Mann an. Allein würde ich das nicht überstehen.
Ich wurde dann im Rollstuhl(da ich total fertig war) zusammen mit dem Prinzen auf die neue Mutter-Kind-Station gebracht.
Dort wurde der Prinz sofort an eine Herzmaschine(Puls, Herzschlagmessung) angeschlossen und ihm wurde eine Infusion in die Hand gelegt über die er Antibiotika bekam.
Ich weinte und weinte und bekam nicht viel mit, außer das auf der Station ganz viele Babys waren, die genauso fiepten wie mein Prinz.
Eine Schwester nahm mich in den Arm, tröstete mich und sagte mir das gleich ein Arzt kommt und mir alles erklärt.
So war es auch. Der Arzt kam und erklärte mir das der Prinz eine Neugeboreneninfektion hatte und jetzt mindestens 5Tage Antibiotika bekommen muss.

Sein Blutwert war nicht so kritisch wie der einiger anderer Babys aber wenn es nicht behandelt werden würde, dann könnte er sterben.

Er wird 24Stunden über die Maschine überwacht und ich bin ja auch die ganze Zeit bei ihm.

Mein Mann kam und versuchte mich ebenfalls zu beruhigen. Jetzt im Nachhinein, weiß ich das ich einen Nervenzusammenbruch hatte aber das Kind zu beschützen und zu pflegen war einfach wichtiger als die eigenen Schmerzen und Befindlichkeiten.
Den Prinzen zu wickeln und zu füttern war jetzt viel schwieriger da man ihn immer komplett von der Maschine abschließen musste. Auch hier war es erstaunlich wie schnell man in eine Gewohnheit kam.
Leider entzündete sich die Hand des Prinzen und man musste die zweite Hand nehmen. Auch die entzündete sich innerhalb von einem Tag und somit wurde das Antibiotika über den Kopf gegeben.

Es war sooo schrecklich mein Kind so zu sehen.

Das Stillen klappte gar nicht, meine Brüste entzündeten sich so sehr, das ich Stillverbot bekam und mit allen möglichen Hausmitteln versorgt wurde damit sich die Entzündungen zurückbilden. Der Prinz wurde über Ersatznahrung gefüttert und ich versuchte alles abzupumpen was ging.
Ich fühlte mich wie die größte Versagerin und gab mir an allem die Schuld.

So hatte ich mir das nicht vorgestellt.

Einige Schwestern setzten mich so unter Druck, dass nur Stillen gut ist und ich mich zusammenreißen soll, das ich dachte ich mache alles falsch.
Der Chefarzt der Klinik kam auf die Halbtintensiv-Station, da fast alle Babys diese Infektion hatten. Er meinte das es wohl an der Hitze liegen musste. Von einem Keim oder dergleichen war keine Rede.
Der Prinz erholte sich aber gut und die Situation wurde recht schnell Alltag.Am 5. Tag der Antibiotikagabe war der Prinz wieder gesund und wir durften früher als geplant endlich nach Hause.

Das war ein toller Tag und ein schönes aber auch ängstliches Gefühl die Klinik zu verlassen.

Immerhin waren wir da unter Kontrolle, es schaute jemand nach mir und dem Prinzen. Es war immer jemand da wenn was war.
Jetzt sollten wir das alles alleine machen und auf eigenen Füßen stehen.

Das Abenteuer ging los aber wir waren glücklich.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht??

Eure Glucke

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25 Comments

  • Reply 1 Monat Babyprinz-Geburtstrauma und alles auf Anfang ~ Glucke und So 8. Februar 2018 at 21:06

    […] auch schon beim Prinzen ist eine Neugeboreneninfektion natürlich nicht förderlich für so einen kleinen Körper. Die Antibiose die dann über die Vene 6 […]

  • Reply 10 Dinge, die ich nie im Haus hätte ohne Kind ~ Glucke und So 14. März 2017 at 20:35

    […] überall so Geräte rum. Ich dachte mir, wenn ich die alle hätten bräuchte ich ne zweite Küche. Als das Stillen nicht klappte und wir auf Flaschennahrung umstellen und den Magen+Darm vom Prinzen schützen […]

  • Reply Kathy 13. Februar 2017 at 2:44

    Oh ich weiß wie das ist. Wir waren ca 3 Wochen auf der neo. Beim NotKS wurde mir leider die blase angeschnippelt, weil von dem ersten (auch not)Ks innerlich alles verwachsen war. Naja… Ich musste die erste Nacht auf der Intensivstation verbringen. Aber die Ärztin war so nett und hat mir wenigsten meine Maus kurz zum angucken vorbei gebracht! Den nächsten Tag ging es dann auf die entbindungsstation. Alle waren sehr nett, haben mich sogar mit dem rollstuhl zu meiner Maus gebracht. In den nächsten 2 Tagen wurde alles anders… Die Ärzte vermuteten bei ihr Hirnhautentzündung, was sich auch bestätigte. Und dazu musten sie hirnwasser abnehen. Ich war platt. Ich habe gar nichts gefühlt. Einfach nur geschockt! Ich habe nur zugestimmt. Die Ärztin meinte dann nur, nur gut, das sie schon vorsorglich die ersten Tage Antibiotika bekommen hat, weil ihre Herztöne ja so schlecht waren. Schock! Aber sie braucht definitiv noch ein zweites Antibiotika. Und das im Wechsel. 14 tage lang. Eine Welt brach zusammen. Ich stand wieder unter schock und habe zugestimmt. Mir wurde auch prophezeit, das die evtl schaden davon tragen könnte. Nach ein paar tagen musste ich auch noch in die Röhre,weil ich eine Entzündung im bauchraum hatte. Bei vollem bewusstsein ohne Betäubung wurde die wunde gespült und bekam auch Antibiotika. 10 Tage lang. So langsam legte sich auch der Schock! Wie wird die große das verkraften? So lange ohne Mama. Papa hatte zum Glück den ersten Monat Elternzeit. Jedoch wurde die Große fast 2,5 Jahre. in der Zeit auch mächtig krank. Papa hat es aber gut gemeistert. Nach meinen 10 Tagen wurde ich begleitmama. Das heißt ich durfte immer fur 4h (abstand von stillen zu stillen, was super funktionierte) nach Hause. Was am ende aber nur 2Stunden waren, wegen Fahrtweg und alles. Und meine Maus und ich, sie war echt eine Kämpfernatur dürfen am 21. Tag endlich nach Hause. Alle 2 wieder Gesund, jedoch immer mit der Angst im Nacken, das sie nen Schade davon getragen hat. Bis heute, sie ist mittlerweile 2,5 Jahre sieht aber alles super aus. Nichts zu merken. Wir hatten eckt Glück im Unglück und das Team auf der Entbindungsstation, Neo ist auf der selben Station, war so super! Ich habe sogar eine Kleinigkeit zum Geburtstag bekommen, den ich im Krankenhaus verbringen durfte.

    Das war unsere Geschichte. Etwas lang, aber kürzer geht nicht.

    • Reply Glucke 13. Februar 2017 at 15:22

      Oh welch ein Alptraum den ihr beide und auch der Rest der Familie durchmachen müsstet… ihr seid alle Kämpfer und es freut mich, das es euch gut geht.

  • Reply yvonne 12. Februar 2017 at 21:10

    Oooh, ich kann es soooo gut nachvollziehen. Bei meinem Prinz wurde die gleiche Diagnose gestellt. Und auch hier – das volle Programm. Infusion am Kopf, die viermal neu gelegt werden musste in sieben Tagen, einschießende Milch, während das Kind im Arztzimmer brüllte, schlimme Nächte und Abende. Und schließlich eine Entlassung zwei tage eher als geplant, weil die Nadel Sonntagabends um 22h wieder mal raus war u die diensthabende Ärztin beim besten willen keine Vene mehr fand, spontan ein Blutbild anforderdte u anhand dessen entschied, dass wir am kommenden Tag nach hause dürfen. Und da war dann alles, alles gut 🙂

    • Reply Glucke 12. Februar 2017 at 21:12

      oh je…. es ist so schrecklich wenn diese kleinen Körper so zerstochen werden und man einfach all das mit anschauen muss.Wir haben das Pech, das wir es nicht vergessen können. Danke für deine Zeilen und alles Gute für euch

  • Reply Verena 12. Februar 2017 at 19:18

    Hallo.

    Schön, dass es euch wieder gut geht. So ein Start kann einem den Schock seines Lebens verleihen.
    Wir erfuhren auch bald nach der Geburt, dass unsere Tochter eine Fehlbildung hatte. Wir kamen sofort für lange 4 Monate auf die Intensivstation und sie hatte 2 Monster OP’s im zarten Alter von 5 Tagen. In den ersten 4Monaten wurde ich nicht mit aufgenommen und pendelte pro Strecke eine Stunde 2x am Tag.
    Es ging schief was schief gehen konnte weshalb wir in Summe 8 Monate im KH waren und unsere Tochter bis zur Genesung insgesamt 15 Operationen mit Vollnarkose und einer riesigen Portion Lebenswillen hinter sich bringen musste.

    Mehr von uns gibts auf
    https://bauchraumwohnung.wordpress.com

    Lg Verena und Fräulein J.

    • Reply Glucke 12. Februar 2017 at 19:19

      Wie schrecklich. Unvorstellbar. Das tut mir so leid für euch. Gehts ihr gut? Gehts dir gut?

  • Reply Susanne Berninger 12. Februar 2017 at 17:25

    Bei uns war es 5 Minuten nach der Spontangeburt klar, dass unsere Sarah eine Neugeborenensepsis hatte. Ich kämpfte bereits seit der 23. Ssw gegen die E-Colis und sie hatte die auch. 12 Tage Neo, Antenne am Kopf… Es war kritisch, ob sie die erste Nacht übersteht. Danach wurde sie gepäppelt und bekam Antibiotika. Nichts gegen die anderen kleinen Würmchen und dennoch belastend für mich. Die Geburt dauerte von der ersten Wehe an nur 3 Stunden und dann der Anblick. Also kippte ich erstmal um. Stillen klappte auch nicht, das Abpumpen war nicht wirklich förderlich. Nun ist sie 3,5 Jahre und rotzfrech…

    • Reply Glucke 12. Februar 2017 at 18:08

      Oh das klingt auch total schlimm… wie hast du das geschafft das zu verarbeiten?

      • Reply Susanne Berninger 12. Februar 2017 at 18:31

        Mich kannten ja schon alle von den 3 Monaten, die ich in der Klinik rum lag. Und alle haben mitgefiebert, da meine Vorgeschichte nicht so schön ist. Das war meine 3. Geburt… Als ich auf Station kam und mein Mann auf mich zu lief, dachte ich, nun sei Sarah auch tot. Aber er meinte, sie sei tapfer und dann sind wir gleich zu ihr. Mein Zimmer war extra das, was den kürzesten Weg zur Neo hatte. Alle haben mit mir mitgelitten. Auch die Gynäkologie. Die von der Wöchnerinnenstation haben mir alle Freiheit gelassen. Wenn ich nicht da war, kamen sie eben später nochmal zur Visite.
        Lustig: In der ersten Nacht war dann klar, sie packt es. Und keiner hat sich getraut anzurufen, da sie mich nicht erschrecken wollten. Und da ich total fertig war, schlief ich tatsächlich und ich wäre panisch geworden.

        • Reply Glucke 12. Februar 2017 at 19:10

          oh was für ein Alptraum den Du da durchlaufen musstest. Dagegen ist es ja bei uns noch halbwegs harmlos abgelaufen

  • Reply Diana 12. Februar 2017 at 16:14

    Ach herrjemine, das ist ja mal sowas von nicht toll gelaufen, und dann ist das mal so richtig fies wenn man dann auch noch so kaltes Pflegepersonal um einen hat, wie anfangs auf der „normalen“ Station
    Mein Mausejunge hatte anfangs auch einige Startprobleme, er war sehr groß und ich wollte gerne spontan entbinden, das war mit einiger Anstrengung möglich, aber dabei hat er sich einige Geburtsverletzungen zugezogen, anschließend musste er dann wegen Neugeborenen Gelbsucht auf die Intensivstation , er hatte auch ne Nadel im Kopf, und es musste ständig Blut abgenommen werden, und das jeden Tag.
    Mir viel es sehr schwer ihn in diesem gläsernen Kasten mit dem Blaulicht zu sehen und der Nadel im Kopf……
    Wenigstens hat das stillen super geklappt , er hat getrunken wie ein Weltmeister, und das hat dazu beigetragen, das es ihm wieder besser geht….
    die Schwestern waren aber alle sehr nett und das hat sehr gut geholfen ‼
    Alles in allem waren wir aber ca 3 Wochen im Krankenhaus, im Dezember, es lag hoch Schnee , und Weihnachten stand vor der Tür. Ich war einfach sehr froh , das wir kurz vor Weihnachten entlassen wurden…… das war schön, und somit gab es ein happy End 😉
    Unglaublich , das es schon über 6 Jahre her ist!

    • Reply Glucke 12. Februar 2017 at 18:09

      Oh krass 3 Wochen- das ist ja schrecklich- da haben wir mit 7 Tagen ja noch fast Glück gehabt. Wie hast du das verarbeitet?

  • Reply Melanie Mayer 26. September 2015 at 11:46

    Hallo, wir haben das Gleiche mitgemacht! !! Es war furchtbar, an Maschinen angeschlossen, fünf mal eine neue Kanüle…. , wir durften auch nach fünf Tagen wieder heim!! Als sie ihn mitgenommen haben, dachte ich, ich überlebe das nicht , ich war so in Sorge um ihn , wir haben dann auch zusammen ein Zimmer bekommen, so konnte ich ihn stillen und mich um ihn kümmern! !!

    • Reply Glucke 26. September 2015 at 18:29

      Liebe Melanie,
      das tut mir sehr leid. Für mich war es auch ein sehr einschneidendes Erlebnis. Ich dachte wirklich ich verliere mein Kind.
      Konntet ihr das gut verarbeiten?
      Liebe Grüße
      Dani

  • Reply 730 Tage bist Du jetzt schon da ~ Glucke und So 9. September 2015 at 18:20

    […] Es ging irgendwie dann doch alles so schnell und trotzdem in Zeitlupe. Ja unser Start und die 1. Zeit danach, war schwer für uns Beide aber ein zweites Mal, lernte ich die Liebe meines Lebens kennen. […]

  • Reply Ich hatte keine Hebamme! ..aber... ~ Glucke und So 27. Februar 2015 at 17:29

    […] an vielen Fronten. Ich kämpfte mit mir, dem Kaiserschnitt, dem Wochenbett, dem Stillen und den Krämpfen meines Babys und dann merkte ich, dass ich es nicht alleine schaffen kann aber […]

  • Reply Mama Blume 27. Februar 2015 at 16:18

    Ich glaube, es gibt nichts achrecklicheres als die Angst um das Leben seines Kindes 🙁
    Wir mussten das ende letzten jahres erleben!

    Meine Tochter ist am 21. Dezember gute Welt gekommen. Am 23. Stands due u2 an, bei der sie Ärztin bemeekte, dass die kleine ganz gelb ist. Entlassen wurden wir trotzdem. Die ganzen Umstände im detail zu erzählen würde den Rahmen sprengen aber soviel sei gesagt:an heilig Abend mussten wir ins Krankenhaus mit der kleinen. Der biliwert war extrem hoch uns meine Maus schon völlig dehydriert. Der behandelnde Arzt sagte in Anbetracht ihrer Werte, das es Buch vielleicht 12 -24 std gut gegangen wäre. Sie wäre dann einfach eingeschlafen und nicht mehr aufgewacht!

    Ihr geht es heute super, glücklicherweise. Aber ich komme noch immer nicht damit zurecht, dass ich nicht gemerkt hab, dass etwas nicht stimmt :'(

    Meine Hebamme hat mich oft trösten müssen. Und sie sagte, dass auch sie den bedrohlichen zustand nicht bemerkt hat, weil die gelbsucht meiner Babyblume einen sehr ungewöhnlichen Verkauf genommen hatte.

    Der Gedanke, dass ich sie fast verloren hätte, macht mich noch immer fertig, dabei liegt sie grad gesund und munter und satt uns zufrieden in meinem aem, während ich einhändig diesen teyt eintippe und bin so dankbar, dass noch Alles gut gegangen ist…

    • Reply Glucke 27. Februar 2015 at 17:17

      Hallo Nicole,

      Oh je das war sicher kein schönes Weihnachtsfest? Umso erfreulicher, dass es ihr jetzt gut geht. Und ich weiß wie du dich gefühlt hast und immer noch fühlst. Wenn man Mutter wird, dann ist diese Angst so mächtig und ich befürchte das es für immer so bleiben wird.

      Danke für deine Gedanken und alles liebe für euch
      Dani

      • Reply Mama Blume 1. März 2015 at 20:20

        Nein, ein schönes Fest hatten wir in der Tat nicht. Hab viel geweint in der Zeit damals. Und dann noch die doofen Hormone und Heultage und überhaupt…

        Ich bin beruhigt, dass es nicht nur mir so ging und geht. Danke für den Beitrag 🙂

      • Reply Mama Blume 1. März 2015 at 20:21

        Und Euch natürlich ebenfalls weiterhin alles liebe 🙂
        Dein Blog ist toll *thumpup*

        • Reply Glucke 1. März 2015 at 20:57

          Hallo Nicole,

          Ja die blöden Hormone, damit kämpfe ich irgendwie noch immer. ABER den Kleinen geht es gut und es ist doch so toll Sie wachsen zu sehen oder ?????
          Vielen lieben Dank für das Kompliment.
          Liebe Grüsse
          Dani

  • Reply Nachgebloggt- das nicht enden wollende Wochenbett ~ Glucke und So 21. Januar 2015 at 21:10

    […] Dann kam alles anders… […]

  • Reply Der Tag der Geburt.... ~ Glucke und So 13. Januar 2015 at 18:40

    […] Nach weiteren 2Stunden kamen wir auf Station und dann kam alles anders…. […]

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