Ich die Glucke

6 Monate Babyprinz- Schlafmangel Galore

15. Juni 2018
6 Monate Babyprinz schlafmangel

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Ein halbes Jahr 2-fach Mama bin ich jetzt. 6 Monate ist der kleine Igel alt und kurz nach der Geburt hätte ich wirklich nicht gedacht, dass diese Monate nun doch so schnell vergangen sind.

Das Markenzeichen des Babyprinzen ist auf jeden Fall sein Lächeln. 6 Monate strahlt er uns nun schon jeden Tag an. Zum Dahinschmelzen wirklich. Er lacht sogar noch wenn er eigentlich weinen muss.

Wir hatten inzwischen die U5 und der kleine Mann ist motorisch deutlich schneller dabei als sein großer Bruder. Ja ich weiss, diese Vergleiche sind immer blöd aber ich finde es tatsächlich normal meine 2 Kinder miteinander zu vergleichen. Egal welches Thema, ich versuche an die Zeit mit dem Prinzen zurückzudenken und überlege, was war ähnlich und was gar nicht.

Das Thema Schlafmangel ist jedenfalls neu.

Beim Thema Beikost und Milch zum Beispiel. Der Prinz hat seinen Brei verschlungen aber auch seine Milch geliebt und Unmengen davon zu sich genommen. Der Babyprinz will den ganzen Tag essen. Sobald er uns mit einem Teller oder einer Tasse sieht, macht er den Mund auf. Das sieht zuckersüß aus aber ist echt schwierig, da er auch tatsächlich verbal sehr fordernd wird, bis er etwas zu Essen bekommt. Er liebt seinen Brei aber auch alles was man kauen kann. Ein Problem ist aber, das sein Darm noch ein wenig damit zu Kämpfen hat.

Ein 2. Problem hierbei ist, das er ja noch nicht wirklich kauen kann. Dank einer Freundin habe ich ihm diesen Fruchtsauger von Nubi geholt. So kann er alleine auf seiner Wassermelone rumkauen ohne zu ersticken. (Das Bild/der Link ist ein Affiliate Link von Amazon also Werbung)

Fruchtsauger- Nuby Essen Obst Schlafmangel

Ansonsten isst er mit Genuss fast alles. Bis auf Fruchtbreie, die mag er gar nicht, er möchte lieber die ganze Frucht. Er liebt aber Avocado, Nudeln, jede Gemüsesorte und Gries. Hirse und Dinkel ist nicht so Seins. Das war tatsächlich beim Prinzen ganz genauso. Bei der Milch ist es eine Hass-Liebe. Die mag er nicht so. Ich glaube Sie ist ein notwendiges Übel für ihn. Er trinkt nur relativ kleine Portionen aber öfters. Ich bin gefühlt rund um die Uhr am Flasche oder Essen zubereiten.

Der größte Unterschied zum Prinzen ist sein Bewegungsdrang.

Während der Prinz stundenlang rumliegen und ich ein Tuch über ihm hin und herwerfen konnte, ist der Babyprinz nicht zu halten. Liegen ist total blöd. Sitzen und Laufen ist das Allertollste. Nur kann er das alleine noch nicht. Drehen, Wenden und Erzählen sind seine Tagesbeschäftigungen.

Der Babyprinz ist immer in Bewegung und nicht aufzuhalten. Das hat zur Folge, dass er noch immer immens spuckt und ich ihn sehr oft bis zu 6 Mal am Tag Umziehen muss. Es ist wunderbar ihm beim Erkunden zuzuschauen aber auch echt fordernd, denn sich zu Entfernen geht meistens nicht. Er ist ein wirklich ausgeglichenes Baby, das mit Geräuschen und Menschen keine Probleme hat. Der Prinz und ich sind da ja ganz anders und waren immer sehr schnell überreizt. Auch ich bin nun mit 2 Kindern schnell überreizt aufgrund der Geräusche.

Hier sind eindeutig die Gene des Mannes am Werk gewesen, denn das hat der Babyprinz von ihm.

Nun kommen wir zum leidvollen Thema- Schlafmangel.

Ich sags euch, bevor ich Mutter wurde, sagten mir alle die schon Kinder haben, das ich nochmal richtig viel schlafen soll. Sie meinten, ist das Baby da, kannst du nicht mehr schlafen.

Aber wenn ich ehrlich bin, beim Prinzen hatten wir eigentlich nie Schlafmangel. Ich habe tatsächlich immer geschlafen wenn er geschlafen hat und er war ein guter Schläfer. Das nächtliche Aufstehen hat mich nicht gestört und bis heute schläft er zwar nicht durch aber er schläft gern und auch gern mal länger.

Ja und dann wurde ich zum 2. Mal Mama und was Schlafmangel bedeutet, konnte ich schon im Krankenhaus erfahren.

Ich war dort 3 Tage und Nächte wach und da wusste ich was Schlafmangel mit einem macht. Es macht wahnsinnig. Es ist die schlimmste Folter, die ich mir vorstellen kann. Ja und dieser Schlafmangel geht weiter.  Er schläft am Tag insgesamt 2-3 Stunden und wenn der Prinz in der Kita ist, muss ich mich echt mit hinlegen aber nach 30 Minuten ist meist schon wieder Schicht im Schacht.

Es spielt sicherlich eine Rolle dabei, dass unser Rhythmus, den wir wirklich haben, gerne mal gestört wird, da jeder Tag anders ist. Andere Kita-Abholzeiten oder Termine oder oder oder, stören etwas die Routinen und das obwohl ich wirklich auf gleichbleibende Routinen achte(auch meinetwegen). Ja und dann will der Babyprinz spätestens 17:30Uhr ins Bett. Meist sogar eher 17Uhr. Hurra Schreien da viele aber das bedeutet auch, dass er gegen 4Uhr morgens Aufstehen möchte. Im Umkehrschluss bedeutet das für mich, dass ich so auf ca. 4-5 Stunden Schlaf komme und mitten in der Nacht Aufstehen, jetzt mit 35 irgendwie etwas schwerer geworden ist.

Ja ich jammere, denn ich mag Schlafen und ich glaubte tatsächlich, das mein 2. Kind auch so schläft wie mein Erstes. Wieso auch nicht? Schlafen ist ein Hobby, sozusagen. Dem Babyprinzen ist es auch wichtig aber eben anders. Hinzu kommt auch noch, dass er gerne Sport im Bett macht. Er dreht sich von links nach rechts und auf den Bauch. Dann kommt er nicht zurück und wird wach. Dann fällt er von der Seite auf den Bauch und wird wach. Ja und Hunger kommt auch noch dazwischen.

Ja und so komme ich nach 5 Jahren Mama-Dasein nun auch endlich in den kompletten Genuss des Schlafmangels.

Der Prinz ist ja auch noch da und will Spiel, Spass und Lernen. Ich bin dann 16 Uhr aber auch nur noch ein Schluck Wasser auf der Suche nach Ruhe und Entspannung.

Das macht es dann meist etwas Explosiver denn Schlafmangel macht grummelig.

Ich weiss natürlich, dass alles irgendwann besser wird aber ich merke, dass ich oft ganz schön fertig bin. Der Haushalt macht sich leider noch immer nicht von allein und demnach siehts hier auch aus wie Sau.

Ich will aber die wenigen Stunden, die ich mit dem Prinzen und dann später mit meinem Mann habe, nicht auch noch mit Putzen verbringen. Ich habe auch ehrlich gesagt, gar keine Kraft mehr dazu.

Ja 6 Monate Babyprinz heisst auch, an neue Grenzen zu kommen. Neue Grenzen heissen auch, dass ich mich manchmal nicht Ausstehen kann. Meine Laune ist einfach unterirdisch und so mag ich mich nicht. Dieser langweilige und fordernde Alltag stresst mich aber ich sehe auch, wie sehr der Babyprinz und ich die Zeit geniessen und wie schnell er sich entwickelt. Wir haben wenig Termine und so kann er in Ruhe die Welt erkunden und ich passe mich ihm an. Wir alle passen uns an und das ist ebenfalls eine Herausforderung, die es schon mal gab aber nun wieder komplett präsent ist und unseren Tagesablauf steuert.

Der Prinz und sein Bruder lieben sich abgöttisch und mein Herz geht auf wenn ich die Beiden sehe und so anstrengend auch alles ist, es hat sich gelohnt denn diese Liebe zu meinen Kindern ist unbeschreiblich schön und unendlich.

Und ja ich jammere doch immer so viel und übertreibe auch mal- Aus mir spricht wohl der Schlafmangel 😉

Wer gehört zum Team Schlafmangel?

Eure Glucke

 

 

 

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2 Comments

  • Reply Francesca 15. Juni 2018 at 12:57

    Hallo Dani,

    Redest du grade auch von meinem kleinen?
    meiner kleiner ist genauso. Im vergleich zum großen ist er mobiler gewesen und ist auch kurz nach seinem 1.Geburtstag losgelaufen.

    Das Thema schlafen kenn ich auch. Der kleine drehte sich im Schlaf auf dem Bauch und kam nicht alleine wieder zurück.

    Der kleine ist mobiler, aktiver und fordernder als der große.

    • Reply Glucke 17. Juni 2018 at 18:59

      Na zum Glück für mich das es Vielen so geht- das hilft manchmal

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