Ich die Glucke

4 Monate Babyprinz und Hallo Beikost

18. April 2018

4 Monate Babyprinz Beikost4 Monate bin ich nun 2-fach Mama und ob es nun am aktuellen Sonnenschein und somit dem Ende des grauen Winters liegt oder einfach an 17 Wochen Eingewöhnung-

Ich kann sagen uns gehts sehr gut und das Beikost schon Thema ist, zeigt wie schnell mein Baby groß wird.

Der kleine Babyprinz wächst und gedeiht schneller als wir schauen können. Man sagt ja immer, vergleiche nicht deine Kinder aber ich mache es dennoch. Der Babyprinz wächst aktuell fast einen Zentimeter pro Woche. Normal denken vielleicht die Meisten aber beim Prinzen war das anders. Beziehungsweise der Prinz nahm proportional zur Größe auch zu. Der sehr große Babyprinz geht fast ausschließlich in die Länge und ist 2 Kilo leichter als sein großer Bruder damals zur selben Zeit. Er nimmt gerade ganz wenig zu, trotz enormer Trinkmengen. Trotzdem und vor allem wenn man an die Geburt und erste Zeit denkt, bin ich einfach nur dankbar. Der Babyprinz ist auf jeden Fall einer der schnellen Sorte. Er robbt bereits schon vorwärts und ist allgemein sehr bewegungsfreudig. Wir haben ein schönes Ritual entwickelt. Wir hören seit seiner Geburt immer 2 Mal am Tag dasselbe Lied und ich tanze und singe mit und er liebt es.

Er tanzt im Liegen um sein Leben und kommt aus dem Strahlen nicht mehr heraus.

Er strahlt sowieso den ganzen Tag und erzählt wie ein Wasserfall. Ich bin immer wieder fasziniert wie unterschiedlich und doch so ähnlich meine 2 Jungs sind und frage mich, ob auch ich einfach anders bin? Das kann ich definitiv auch bejahen. Beim Prinzen war ich sehr sehr unsicher und bin wirklich Stammgast im Krankenhaus oder beim Kinderarzt gewesen. Inzwischen kennen wir uns aus und können viel entspannter mit gewissen Themen umgehen.

Der Babyprinz spuckt extrem viel. Das ist soviel, das ich ihn teilweise 5-10 Mal am Tag umziehen muss. Das ist eine Sache, die mich sehr beschäftigt.

Speikinder sind Gedeihkinder.

Durch das viele Spucken und vielleicht auch durch den Wachstum und die viele Bewegung, haben wir nach wie vor Trinkabstände von ca. 2 Stunden. Ich gebe immer die Milch nach Bedarf aber es ist auch ein ewiger Kreislauf. Denn kaum kommt was rein, kommt es im hohen Bogen wieder raus. Bei Flaschenkindern ist das schon immer etwas aufwändig und es bindet mich ein wenig an unser Zuhause, da ich schlichtweg auch einfach sonst mit einem riesigen Koffer losziehen müsste. Milchbar- Beikost-Start

Unsere Milchbar-wie wir sie liebevoll nennen, ist aber bis ins kleinste Detail perfektioniert, denn Zeit ist immer der Feind. Gerade Nachts muss ich ja runter in die Küche und da weint der kleine Mann schon mal etwas lauter. Hätten wir nicht ein super System entwickelt, würde alles viel länger dauern und so benötigen wir eine Minute und die Flasche ist in seinem Mund.

Nach wie vor schläft der Babyprinz unruhig. Am Tag haben wir-also nein nur er 2-3 Nickerchen von 20 Minuten. Er schafft die Übergänge in den Tiefschlaf einfach nicht. Egal ob Kinderwagen, Trage, Wiege, Auto oder Arm. Über 30 Minuten kommen wir nicht hinaus. Durch das sehr frühe ins Bett gehen, ist die Nacht auch sehr früh vorbei. Mit früh meine ich 4Uhr morgens und dazwischen ist viel Körperkontakt, Wickeln und eben Trinken auf dem Plan.

Ich habe das große Glück einen tollen Mann zu haben, der mir Am Wochenende Babyfrei für die Nacht verschafft, damit ich einfach mal länger als 2 Stunden schlafen kann.

Das Leben ist eine Phase

Ja und deswegen ist der Schlafmangel zwar eine Foltermethode aber es wird vergehen. Dieses kleine Baby wächst so schnell und der Schlaf wird wiederkommen. Zumindest hoffe ich das. Mehr gibts auch fast schon gar nicht mehr zu erzählen. Wir freuen uns auf jeden neuen Monat mit dem kleinen Strahlemann.

Ja und nun kommt noch eine Sache, der für mich spannendste Teil aus 4 Monaten Babyprinz.

Aufgrund der hohen Trinkmengen, dem extremen Spucken, (m)einem Gefühl und einem ausführlichen Gespräch mit unserem Kinderarzt haben wir uns entschieden mit der Beikost zu starten.

Was mit 17 Wochen-das ist viellllll zu früh- denkt ihr jetzt alle oder?

Ich kenne viele guten Artikel zu dem Thema. Besonders der von meinen Lieblingen das Gewünschteste Wunschkind aller Zeiten über die Beikostreife. 

Ich weiss, das die meisten Babys erst mit 6 Monaten anfangen Beikost zu sich zu nehmen. Viele Stillkinder essen noch später. Es gibt Babys die essen nie Brei sondern gleich am Tisch mit. Wieder andere Babys essen nur Brei und nix was fester ist. Bei einer täglichen Trinkmenge von über 1000ml hat man ein Indiz, das festere Nahrung vielleicht „besser“ wäre.

Jedes Baby ist anders und natürlich sind auch die Eltern anders.

Ich habe beim Prinzen, als er 20 Wochen alt war, mit der Beikost gestartet und er hat den Brei verschlungen. Ja es gab ausschließlich Brei. Ich habe alles selbst gekocht und variiert. Er hatte bereits nach 3 Tagen über 150g Brei verschlungen und mit 10 Monaten hat er am Tisch mitgegessen.

Beim Babyprinzen haben wir nun mit 2 Löffeln Pastinake begonnen und er hat natürlich durch den Zungenstreckreflex alles wieder rausgeschoben wollte aber Nachschlag. Ob es die Neugierde war oder tatsächlich das Bedürfnis weiter zu „essen“-ich weiss es nicht-er kann ja noch nicht sprechen.

Wir haben es am nächsten Tag nochmal probiert und es wurde schon weit weniger rausgeschoben und weit mehr gegessen, jedoch schmeckte ihm die Pastinake aus dem Glas nicht.Ich holte dann einen Bio-Kürbis und bereitete diesen über das Dampf-Garen zu. Er war hellauf begeistert und aß am 6. Tag bereits ca. 130g. Ich wollte ihm gar nicht so viel geben, da er sich ja ganz langsam daran gewöhnen soll aber er hielt den Löffel fest und schob sich genüsslich den Kürbis in seine Schnute. Rausgeschoben wird gar nix mehr sondern lautstark nach mehr verlangt. Beikost-Kuerbis-Brei

Ich bin sehr vorsichtig und langsam, denn er ist ja tatsächlich noch sehr klein.

Wieso ich dennoch damit startete? Es war ein Gefühl- Ich bin 24 Stunden mit meinem Baby zusammen. Er schmatzte wenn wir aßen und zeigte enormes Interesse an allem was mit Essen und auch natürlich den Löffeln und dem Besteck zu tun hat.

Ich sprach mit unserem Kinderarzt. Von einer Heilnahrung oder einer Folgemilch halte ich einfach nichts und sagte ihm das auch. Rein körperlich, organisch und auch von seinen Fähigkeiten können wir es probieren, wenn er nicht mag dann ist es halt so. Ja und das war auch der ausschlaggebende Punkt.

Es war ein Versuch. Der Babyprinz möchte sitzen. Er drückt sich im Liegen mit den Ellenbogen nach oben und auch wenn er auf mir angelehnt „sitzt“ setzt er sich selbständig aufrecht hin- Er kippt natürlich zur Seite aber er ist stets bemüht in eine aufrechte Position zu kommen. Es waren solche Kleinigkeiten, die mir einfach gesagt haben, probier es.

Ja und nun isst er mit so großer Liebe seinen Kürbisbrei aber ich glaube auch, das wenn ich jetzt wieder damit aufhöre, es ihn nicht stören würde. Das extreme Spucken ist etwas besser geworden aber auch hier glaube ich nicht, das es nur an der Beikost liegt sondern eben auch am Wachstum. Das Spucken vergeht ja irgendwann.

Ihr merkt selber, das mein Gefühl zum Start der Beikost da war und ist aber ganz überzeugt bin ich noch nicht, da meine Beweggründe vielleicht nicht ausreichen. Es gibt eben Babys die mehr als 1000ml Milch trinken und dennoch nicht bereit sind für Beikost. Durch Wachstumsschübe wird immer mehr getrunken als sonst. All das weiss ich und macht mich wieder ein bisschen unsicher. Ja er isst mega gut und auch viel aber vielleicht ist es trotzdem zu früh für seinen Magen und seinen Darm.

Wieso dann Beikost und Brei?

Ja sehr sehr oft wird der Brei verteufelt und ein früher Start mit Beikost sowieso.  Wie bei jedem Thema was mit Babys und Kindern zu tun hat, gibt es verschiedene Ansichten und Studien. Breifrei also BLW ist inzwischen stark verbreitet und auch ich werde dieses Mal diese Form der Beikost mit dem Brei kombinieren.

Ich hörte eben auf meine innere Stimme und auch hier vergleiche ich natürlich wieder mit dem Prinzen. Bei ihm war Brei der absolute Hit und er hat bereits mit 11 Monaten Oktopus verspeist. Also ich sage damit, er hat alles gegessen und isst auch heute fast alles.

Der frühe Start der Beikost und der Brei haben sein Essverhalten nicht eingeschränkt oder dergleichen.

Ich wünsche mir natürlich, das der Babyprinz auch so ein Essensliebhaber wird aber wer weiss. Vielleicht ist er doch ein Breifrei Typ oder will auch lieber mit der Beikost pausieren und will nach wie vor lieber nur seine Milch trinken.

Das Beikost Thema beschäftigt mich, da es ein weiterer großer Schritt im Leben eines Babys ist und ich natürlich nichts falsch machen möchte.

Wie seht ihr das denn? Ab wann haben eure Kinder mit der Beikost gestartet und seid ihr eher Brei-Fans oder BLW-Liebhaber.

Eure Glucke

 

 

 

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3 Comments

  • Reply 6 Monate Babyprinz- Schlafmangel Galore ~ Glucke und So 15. Juni 2018 at 8:06

    […] Thema Beikost und Milch zum Beispiel. Der Prinz hat seinen Brei verschlungen aber auch seine Milch geliebt und […]

  • Reply Michaela 18. April 2018 at 17:23

    Liebe Dani, bei uns lief das nach dem Motto „erstens kommt es anders und zweitens als man denkt“ – wie so vieles bei meinem Mamadasein :-). Ich war fest entschlossen meinen Großen mindestens sechs Monate voll zu stillen, ganz so, wie es ja meist empfohlen wird. Doch das Kind kannte die Empfehlungen leider nicht. Mit knapp vier Monaten (!) kam das erste Zähnchen und langsam auch ein steigendes Interesse an dem, was wir uns so tagtäglich in den Mund schoben. Mit fünf Monaten hat er sich dann quasi selbst abgestillt. Brei interessierte ihn dabei aber auch nicht so richtig, vielleicht, weil auch die nächsten Zähne es ziemlich eilig hatten – daher gab es BLW – ohne dass wir damals einen Begriff oder gar eine schöne Abkürzung für das gehabt hätten, was wir da praktizierten. Und da das Kind inzwischen neun Jahre alt ist, kann ich mit gutem Gewissen verkünden: Geschadet hat es nicht. Er ist ein schlanker und gesunder Junge. Bei meinem Kleinen, der gerade 14 Wochen alt ist, hätte ich also nichts dagegen, wenn es wieder so läuft. Aber dieses Kind ist ein Stillgenießer, und so langsam habe ich das Gefühl, dass er vorhat das auch noch ein ganzes Weilchen zu bleiben. Aber auch damit kann ich leben. Mein Fazit: Solange die Kinder gut „gedeihen“ und gesund sind, kann man sich beim Thema ‚Beikost oder noch nicht‘ ruhig auf sein Gefühl verlassen bzw. sich vom Kind seinen Weg zeigen lassen. Alles Liebe und guten Appetit für den Kleinen, Michaela

    • Reply Glucke 18. April 2018 at 20:27

      ach wie witzig es ist, wie unterschiedlich die Kleinen sind. Wow mit 4 Monaten schon einen Zahn… unser Kleiner hat auch schon den Mund voll mit komplett weissen Flächen aber es ist noch nix Draussen. Mal schauen wann das los geht. Dann ist ja dein 2. fast so alt wie der Babyprinz.
      Danke für deine Worte
      Liebe Grüße
      Dani

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