20 Tatsachen über

20 Tatsachen über die Rabenmutti

16. Februar 2017

20 Tatsachen über die Rabenmutti

 

Schon wieder 4 Wochen rum, der Wahnsinn. Heute habe ich eine sehr sehr sehr sehr liebe, ehrliche und bewundernswerte Bloggerin zu Gast.

Yasmin die Rabenmutti ist eine so echte und ehrliche Person. Ich kann es nur immer wieder sagen. Wir haben soviel gemeinsam und ergänzen uns so gut. Ich sehe Sie nicht als Rabenmutti aber wir sind uns auch mal uneinig. Wir sind irgendwie miteinander verbunden und ich freue mich, dass Sie bei den 20 Tatsachen über dabei ist und wünsche euch nun viel Spaß bei

20 Tatsachen über die Rabenmuttiworking-mum-die-Rabenmutti

  1. Ich bin eine Rabenmutter. Raben sind gute Eltern, weil sie Ihren Küken Selbstständigkeit lehren, sie aber immer dabei im Auge haben. Ich bin eine Mutter die sich anstrengt, den richtigen Weg zu finden. Ich denke das macht eine gute Mutter aus. In Augen anderer Mütter aber wohl nicht. Anfangs hat mich das noch verletzt und ich hatte viele Selbstzweifel. Heute mache ich „mein Ding“ und handle aus dem Bauch heraus. Eine Empfehlung, die ich gern an andere weitergeben möchte. Lasst euch bloß nicht bequatschen!
  2. Claire war ein „Schreibaby“ und schrie monatelang über Stunden hinweg. Nichts hat dauerhaft geholfen. Im ersten Jahr hat sie zudem nicht mehr als 5 bis 6 Stunden pro Tag geschlafen. So habe ich gelernt einfach instant ein-zu-schlafen – sobald ich liege. Das klappt heute auch sehr gut 😉

  3. Die ersten Monate hat Caire auf meinem Bauch/im Arm geschlafen. Direkt nach der Entbindung ging das los und hat sich durchgezogen. Auch, als sie mit 6 Wochen ins Krankenhaus musste, ließ ich sie in meinem Arm schlafen und nicht im Krankenhausbettchen.
  4. Wir praktizieren das „Familienbett“: Anfangs hat es mich einfach nur genervt, mittlerweile möchte ich die Maus nicht mehr im Bett missen, weil ich sie tagsüber wenig sehe.
  5. Unsere Maus wurde 4 Monate vollgestillt, nach 6 Monaten sind wir auf die Flasche und Beikost umgestiegen. Seither wurde mein Verhältnis zu ihr stetig besser. Ihre Bindung zu mir dagegen war aber schon immer hart wie Granit. Das Stillen hat mich genervt. Ich habe nie ein romantisch-schönes Verhältnis dazu entwickelt. Es fühlte sich für mich nicht richtig an. Bis jetzt leide ich unter den „Nachwirkungen“, da es mein Sexualleben negativ beeinflusst.
  6. Ich habe Claire anfangs im Tragetuch, später in der Manduca getragen. Ihr gefiel es nur bedingt und auch für mich war es eher lästig. Trotz Trageberatung. Babys wollen getragen werden – leider wusste Claire das einfach nicht…
  7. Ich wollte niemals Mutter werden.

  8. Auch jetzt kann ich mir ein glückliches Leben ohne Kind noch vorstellen. Man ist nur anders glücklich.
  9. Der Spagat zwischen Arbeit, Ehe und Kind bricht mir regelmäßig das Herz. Manchmal weine ich deswegen. Es gibt immer einen Part, der darunter leiden muss. Für mich ist alles gleichwichtig, denn alles definiert mich.
  10. 6 Monate nach der Schwangerschaft fing ich an im Home Office zu arbeiten – aus Angst, dass ich den Wiedereinstieg sonst nicht schaffen würde.
  11. Manchmal wünsche ich mir wieder kinderlos zu sein, weil die Verantwortung zu sehr drückt oder das Kind einfach so sehr nervt, dass ich einfach nur Ruhe will. In diesen Momenten fühle ich mich wie ein Versager, weil andere ihr Kinder immer als das pure Glück empfinden (oder es zumindest so darstellen).
  12. Wir versuchen geduldig und „auf Augenhöhe“ mit dem Kind zu sprechen. Wenn sie auf Kompromisse nicht eingehen will, verliere ich oft die Geduld und bin enttäuscht und wütend – auf mich und auf das Kind. Manchmal schreie ich sogar und tobe und erschrecke vor mir selbst.Glucke-und-so_Interview-die-Rabenmutti
  13. Nach jedem Streit entschuldige ich mich bei Claire und nehme sie in den Arm.

  14. Ich sage Claire jeden Tag, dass ich sie liebe. Mindestens einmal.
  15. Manchmal habe ich keine Lust auf Claire und „parke“ sie vor dem TV, um zur Ruhe zu kommen. Hin und wieder schalten wir auch KIKA am Wochenende an, damit wir ausschlafen *zwinker zwinker* können.
  16. Unsere Maus fährt im Reboarder und soll das so lange wie möglich machen. Ich bin ein Gegner von Sitzerhöhungen und Fangkörpergefängnissen.
  17. Im ersten Jahr fiel es mir schwer mein Kind bewusst zu lieben, weil meine Depressionen meine positiven Gefühle stark gehemmt haben. Trotzdem: Schwangerengymnastik, Krabbelkurs, Pekip, Babyschwimmen – ich habe alles mitgemacht.
  18. Ich genieße die Zeit, in der ich auch mal ohne Kind unterwegs bin, sehr. Und sei es ein schneller Einkauf.

  19. Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch und sage was ich denke: Ich finde Raucher stinken. Ich finde Langzeitstillen (als Vorgang) ab einem gewissen Alter eklig. Ich bin Impfbefürworter und sehe Impfgegner als Gefahr für Säuglinge an.Ich finde extreme Erziehungsmethoden albern und gar schädlich… Das wirbelt immer viel Staub auf, aber: Ihr werdet immer ehrlich wissen, was ich von euch denke. Manchmal ärgere ich mich darüber: Manchmal wünschte ich, ich hätte keine Meinung, oder könnte andere um mich herum einfach anlügen. Oder zumindest zwischen den Zeilen kritisieren, verpackt in „besorgte“ Fragen – da gibt es einige Mütter, die das so soft tun.

    Tatsächlich habe ich einige Zeit versucht eine Maske aufzusetzen. Ich kann mich und andere belügen und eine verständnisvolle Aura aufsetzen. Das hat mich aber viel Energie gekostet und eben nicht gezeigt wer ich wirklich bin. Das hat mich komplett verdreht. Dennoch: Manchmal mag ich den Menschen nicht, der ich bin. Manchmal wäre ich gern jemand anderes. Jemand offenes, jemand positives, jemand liberales, jemand der eine herzliche Wirkung auf andere hat. Aber Claire soll lernen, dass sie gut ist, wie sie ist. Ich muss mit gutem Beispiel vorangehen und akzeptieren wer ich bin….

  20. Ich würde ein Baby niemals schreien lassen. Nie!Dreamteam-im-Dirndl-die-rabenmutti

Meine liebste Yasmin, wir sind uns nicht in allem einig aber das müssen wir auch nicht. Genau das mag und schätze ich sehr an Dir. Du bist voller Gefühle und stehst eben auch zu den, die Andere immer gewillt sind zu verstecken. Du gestehst Fehler ein, Du gibst alles. Besonders dein letzter Abschnitt, dass Du manchmal jemand anderes sein willst. Den kann ich so gut verstehen. Ich ecke auch immer an, bin (zu)direkt, zu(ehrlich) nicht angepasst genug für diese Welt ABER so schwer das Leben wirklich ist, wenn man so ist wie wir- es ist genauso schwer wenn man nicht so ist.

Ich will damit sagen, ich find mich(Dich) auch gut, wie ich bin-denn wer gibt denn vor, wer richtig ist und wer nicht? Wir sind genauso richtig wie andere es sind und unsere Kinder ebenso. Ich halte nix von Scheinheiligkeit und Heititei-Leben. So ist das Leben nicht. Das Leben ist bunt, hellbunt und dunkelbunt aber wir meistern es-Du meisterst es!

Zu sich stehen-sich schön finden-Innen und Außen-eine bessere Botschaft kann man nicht transportieren oder?

 

In 2 Wochen gehts bei Jessi weiter und wer mitmachen will, schreibt mir einfach an herz(ät)gluckeundso.de. Ich freu mich auf Euch.

 

Eure Glucke

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